Eine Faszination – „Die Päpstin“


Quelle: http://www.cineasten.de

In Fulda wird das Musical „Die Päpstin“ uraufgeführt. Die angebliche Päpstin ist erfunden – warum fasziniert sie trotzdem?

kath.net

In Fulda wird das Musical „Die Päpstin“ uraufgeführt. Der zugrundeliegende Roman von Donna Woolfolk Cross, 1996 in den USA erschienen, ist in mehreren Sprachen ein langjähriger zuverlässiger Verkaufserfolg und wurde 2009 verfilmt (Regie: Sönke Wortmann). Michael Hesemann äußert sich im kath.net-Interview darüber, warum der Gedanke an eine mittelalterliche Päpstin soviel Interesse weckt und ob historische Tatsachen dahinter stehen.

kath.net: Herr Hesemann, schauen Sie sich das Fuldaer Musical über die Päpstin Johanna an?

Michael Hesemann: Nun, ich wohne in Düsseldorf, komme zwar immer wieder gerne nach Fulda, doch dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade.

kath.net: Warum das? Könnten Sie durch das Stück nicht noch etwas dazu lernen?

Hesemann: Ach, wissen Sie, ich bin ja kein Theaterkritiker und darum bin ich nicht so erpicht, zu erfahren, wie der fiktive Stoff musicaltechnisch verwertet wurde. Ob das Stück zumindest einen künstlerischen und musikalischen Wert hat oder ob es einfach nur der Versuch ist, in Fulda, dem „deutschen Rom“, mit einer billigen Provokation Kasse zu machen. So oder so: Die Päpstin ist ein modernes Märchen für Erwachsene! In diesem Fall: Die christliche Version von „Yentl“, leider ohne Barbara Streisand und ihre wunderbaren Lieder.

weiterlesen

1 Comment

  1. Die Katholen haben doch der Menschheit schon zu allen Zeiten zusammen fantasierte Lügen-Stories angedreht. Auf eine mehr oder weniger kommt es doch auch nicht mehr an.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.