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Bischof lobt Charismatische Erneuerung
KÜNZELL Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen hat die Anhänger der innerkirchlichen Bewegung „Charismatische Erneuerung“ ermutigt, ihr Werk des Aufbruchs in der Kirche fortzusetzen.

Von Volker NiesFuldaer Zeitung

„Ich rechne mit Ihnen als Botschafter, die andere Menschen abholen und mitnehmen auf dem Weg gegen die Angst und die Lähmung, die sich in unserer Kirche breit machen“, sagte Algermissen beim Deutschlandtreffen der Bewegung. 1200 Anhänger der Bewegung sind noch bis Sonntag im Gemeindezentrum Künzell versammelt. Mit etwa 1000 von ihnen feierte Algermissen gestern die Messe.

Innerhalb der Kirche ist die Bewegung nicht unumstritten. Algermissen stärkte ihr deutlich den Rücken: „Helfen Sie mit, dass die Kraft des Geistes in unseren Gemeinden lebendig wird. Sie sind nur wenige. Aber der Sauerteig ist immer nur eine kleine Menge. Wir brauchen Sie.“

Der Bischof verlangte eine andere Haltung von Teilen seiner Kirche. „Wir müssen von unserer Botschaft überzeugt sein. Es muss in mir brennen. Nur dann kann ich auch für andere leuchten. Sonst ist unsere Botschaft öd, fad, geistlos und langweilig, wie so oft in unseren Gemeinden.“ Die Gläubigen müssten hinaus gehen in die Welt und erklären, warum sie so anders sind. Nach Pfingsten seien die Jünger nicht auseinandergelaufen, um die Botschaft zu verkünden, sondern die Menschen seien zu ihnen gekommen, um zu erfahren, warum die Jünger so anders seien und was sie glaubten. „Wenn wir die Fragen der Menschen aufnehmen, wäre ein neuer Frühling in der Kirche möglich“, sagte der Bischof.

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„Charismatische Erneuerung“

04.06.2011: Treffen zwischen Moskauer Patriarchat und Deutscher Bischofskonferenz
„DAS GEMEINSAME STARK MACHEN“

Deutsche Bischofskonferenz

Der Leiter des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchates der russisch-orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, sind gestern am Rande des Evangelischen Kirchentags in Dresden zu einem 90-minütigen Gespräch zusammengetroffen. An der Begegnung nahm auch der russisch-orthodoxe Erzbischof von Berlin und Deutschland, Feofan, teil.

Die Begegnung fand in einer offenen und freundlichen Atmosphäre statt. Positiv äußerte sich Erzbischof Zollitsch über die guten ökumenischen Beziehungen zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und dem Moskauer Patriarchat. Damit der Dialog künftig noch intensiver geführt werden kann, warben beide Seiten für eine Verstärkung des theologischen Austausches. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, sollten Möglichkeiten zu wechselseitigen Studienaufenthalten noch mehr genutzt werden. „In vielen Bereichen gebe es eine Einigkeit, die man sichtbar machen muss“, sagten Zollitsch und Hilarion. Dazu zählen vor allem übereinstimmende Standpunkte in bioethischen und moralischen Fragen.

Erzbischof Zollitsch und Metropolit Hilarion betonten: „Wir müssen das Gemeinsame stark machen.“

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Zur Erinnerung:

[…]Erklärtes Anliegen von Hilarion ist der Kampf gegen liberale Moralvorstellungen und für die ideologische Führungsrolle der Kirche in allen Bereichen der Gesellschaft … Da nur noch Katholiken und Orthodoxe heutzutage traditionelle christliche Werte verteidigten, müsse man sich verbünden, sagte Hilarion … Den protestantischen Kirchen begegnet Hilarion mit harscher Kritik. Sie sind seiner Ansicht nach gar keine Kirchen, sondern nur Gemeinschaften von Christen. Anstoß nimmt der orthodoxe Bischof vor allem an der Sexualmoral, der Toleranz für Homosexuelle und der Ordination von Frauen. Nach der Wahl Margot Käßmanns zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland brach Hilarion im Namen des Patriarchen den Kontakt zwischen den Kirchen ab und erklärte, dass der Patriarch sich nicht mit einer Bischöfin treffen könne[…]

2 Comments

  1. @Charismatische Erneuerung

    Wir müssen von unserer Botschaft überzeugt sein. Es muss in mir brennen. Nur dann kann ich auch für andere leuchten. Sonst ist unsere Botschaft öd, fad, geistlos und langweilig, wie so oft in unseren Gemeinden.

    Selbsthypnose hilft. Manche Gruppierung verletzt sich noch mit Selbstgeißelung. Man kann auch Extremfasten, bis die Eingeweide schrumpfen. Yogas nutzen dazu die „Lichtnahrung“, welche (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) hanebüchener Unsinn mit Zaubertrickeffekt ist.

    Die Gläubigen müssten hinaus gehen in die Welt und erklären, warum sie so anders sind. Nach Pfingsten seien die Jünger nicht auseinandergelaufen, um die Botschaft zu verkünden, sondern die Menschen seien zu ihnen gekommen, um zu erfahren, warum die Jünger so anders seien und was sie glaubten.

    Tja, was für ein elendes Pack diese „Jünger“, diese „Gläubigen“ so sind, nicht wahr? 😛 .
    Ich weiss, diese Welt ist schlimm. Entweder steht man in einer Kirche blöd rum und wartet, bis die paar spärlichen Kunden das Gebäude betreten und Fragen stellen. Oder man wrid zum penetranten Werbeträger, der den Menschen auf den Sack geht mit seiner Weltanschauung. Denn wenn man nichts tut, laufen weiterhin die Leute aus den Kirchen raus 😉 .

    Wenn wir die Fragen der Menschen aufnehmen, wäre ein neuer Frühling in der Kirche möglich

    Zweitausend Jahre (2000!) habt ihr intensiven Kontakt mit Menschen. Jegliches Unternehmen – mit Ausnahme des Rotlichtgewerbes und der Nahrungsmittelverkäufer – würde über eine solch langen Zeitraum aktiver Handlung neidisch werden 🙂 . Und noch immer habt ihr nicht die geringste Ahnung von den Menschen? Ich vermute, es liegt weniger an den „unwissenden“ (=ungläubigen) Mitmenschen, als an der Tatsache, dass immer mehr Menschen durch Bildung und Skepsis nicht mehr bereit sind, alles und jeden unhinterfragt zu akzeptieren. Glauben heisst Nichtwissen. Und nicht jeder Mensch ist mehr bereit, Nichtwissen als einen wichtigen ode gar den wichtigsten Stützpfeiler des Lebens anzusehen.
    Die Botschaft Jesu ist schlichtweg veraltet, da hilft keine „Charismatische Erneuerung“ mehr. Der Weltuntergang und die Herrschaft Gottes, welche zur Lebzeit Jesu den Aposteln und sogar einem Verbrecher am Kreuze versprochen wurde, fand nicht statt. Genauso wie H.Camping es im Augenblick erlebt, so erlebten die Menschen von damals die Situation. Es sieht heute sogar genau andersrum aus. Wir können Krankheiten heilen, die damals als „Schicksal Gottes“ zum Tode führten. Menschen haben Rechte zum (über)leben, die damals nicht einmal Könige und Kaiser hatten und wir haben ein Staatswesen, was (in der utopischen Vorstellung;)) mit Gerechtigkeit und Nachvollziehbarkeit funktioniert.

    Die Ethik der christlichen Religion hingegen ist und bleibt unverträglich mit unserer gesellschaftlichen Ordnung als freie Demokratie. Es ist vorbei. Der Zug der Bedeutung ist längst losgefahren. Wer im zweitem Weltkrieg nicht erkannt hat, dass der Himmelspapa mit Allmacht nur ein Traum von einigen Fantasiebegabten war, der wird es in der Tsunamikatastrophe Japans wohl zum Schluss verstanden haben. Die Welt benötigt keinen Geist, keinen Gott und keine fliegenden Einhörner, um logisch zu funktionieren. Wenn man nicht vorhat, das „Wort Gottes“ mal zu modernisieren, wird man es alsbald im Museum unter „ferner liefen“ finden, irgendwo zwischen dem Sonnengott Ra und dem Kriegsgott Mars, eine Etage unter dem Meeresgott Poseidon.

    Anstoß nimmt der orthodoxe Bischof vor allem an der Sexualmoral, der Toleranz für Homosexuelle und der Ordination von Frauen. (..) und erklärte, dass der Patriarch sich nicht mit einer Bischöfin treffen könne(..)

    Exakt diese freie und liberale Gesellschaft, welche ihm im Krankenhaus die Wehwehchen entfernt – nicht selten unter Zuhilfenahme von homosexuellen oder weiblichen Wissenschaftlern – ermöglicht ihm noch das Leben unter uns. Das diese Religion für unsere Gesellschaft eher ein Schaden als einen Nutzen bringt, steht ausser Frage. Sie beweist es tagtäglich von Neuem 🙂 .

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