Gegen anti-europäische Tendenzen


Foto: (v.l.): Marion Walsmann, Gergely Pröhle, Katrin Hatzinger, Joel Ruml, Bischof Michael Bünker.

Die Kirchen sollten sich gegen anti-europäische Kräfte in einigen der 27 EU-Mitgliedsstaaten wenden. Dazu haben Politiker und Kirchenvertreter aus Mitteleuropa am 3. Juni auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden aufgerufen.

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Die EU sei die Garantie, dass die rund 500 Millionen Bürger in Frieden leben könnten, sagte die Thüringer Ministerin für Bundes- und Europa-Angelegenheiten und Leiterin der Staatskanzlei in Erfurt, Marion Walsmann (CDU). Es lohne sich, für dieses Ziel auch Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen wie etwa die Staatsverschuldungskrise. Sie nannte es beunruhigend, dass laut einer Umfrage nur 18 Prozent der Deutschen einigermaßen über die europäischen Institutionen Bescheid wüssten. Walsmann bezeichnete die Kirchen und Religionsgemeinschaften als wichtige Partner des weltanschaulich neutralen Staats. Viele Menschen fragten nach Werteorientierung. Solche Werte könne der Staat nicht aus sich heraus schaffen. Das bedeute aber nicht, dass Nicht-Glaubende ausgeschlossen seien. Auch sie suchten nach Halt, wie sich etwa nach dem Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium 2002 gezeigt habe.

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1 Comment

  1. Richtig ! Auch Nichtgläubige suchen nach Halt. Sie begehen nur nicht den Fehler, diesen seelischen Halt in den machtsüchtigen Kirchen oder im selbstbetrügerischen Gottglauben zu suchen. Der Selbstbetrug ist und bleibt die unbestrittende Domäne der Religioten !

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