Hahne: Therapeut nötig – göttliche Praxis geschlossen


Hahne: „Gott wohnt im Himmel, seine Praxis ist bei uns“

Anm: Hat da jemand den Notarzt gerufen? Wenn Erwachsene solche Sätze von sich geben, wäre dies dringend geboten gewesen!

Der ZDF-Moderator Peter Hahne hat auf Jesus als „Orientierungsgeber“ in einer „Wohlfühlgesellschaft mit Vertrauenskrise“ hingewiesen. Hahne sprach am Donnerstag vor rund 1.000 Besuchern des Langenaubacher Jahresfestes im hessischen Herborn.

pro Medienmagazin

Der ZDF-Moderator und ehemalige stellvertretende Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios griff eine Äußerung des evangelischen Verbandspfarrer des Herborner Gemeinschaftsverbandes, Eberhard Hoppe auf. Der hatte in seiner Begrüßung einen Schüler mit den Worten zitiert, Gott, der im Himmel wohne, habe seine Praxis auf der Erde. Hahne erklärte, in einer derzeit  substanzlos gewordenen Stimmungsdemokratie habe die Gesellschaft das Vertrauen in Politik, Wirtschaft aber auch in die Kirchen verloren. Auch pietistische Gemeinschaftskreise seien davon nicht ausgenommen. „Wutbürger“ sei das Unwort des Jahres, so Hahne, und er ergänzte: „Wir brauchen keine Wutbürger, sondern Mutbürger, keine Bedenkenträger, sondern Hoffnungsträger.“ Veranstalter des Langenaubacher Jahresfestes war der CVJM und die Evangelische Gemeinschaft Langenaubach.

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6 Comments

  1. Herr Hahne,
    Sie bestätigen die Aussagen des Apostel Paulus,
    dass der „natürliche Mensch nichts vernimmt vom Geist Gottes“.
    Und wenn er nichts vernimmt vom Geist Gottes,
    so vernimmt er auch nichs von Gott, denn GOTT ist Geist!
    Darum lassen Sie es sein, über Gott zu spekulieren,denn das kann Ihnen das ewige Leben kosten.

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  2. Die zehn Gebote zementieren in erster Linie die Machtstellung der Kirche. Die wichtigsten Gebote befassen sich nur mit der Huldigung Gottes, solche Sachen wie „Du sollst nicht töten“ kommen später und werden auch in der Bibel nicht wirklich ernstgenommen. Eine Gesellschaft die auf den 10 Geboten aufgebaut ist, ist eine klerikale Sklavengesellschaft.

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  3. Herr Hahne ist entweder schrecklich einfältig oder tatsächlich ein Feind von Demokratie und Menschenrechten – und damit auch ein Gegner der freien Meinungsäußerung, die er als Journalist ja praktiziert. Ich will ihm keine Böswilligkeit unterstellen, denn wüßte er, was er da schwafelt, dann sollte ihm doch klar sein, daß dieses sein Geschwafel gerichtet ist gegen die freie Selbstbestimmung des Menschen und damit gegen die Demokratie und die Meinungsfreiheit, die er nutzt.
    So bleibt also nur eines übrige: Herr Hahne ist furchtbar einfältig!

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  4. Der ZDF-Moderator Peter Hahne hat auf Jesus als „Orientierungsgeber“ in einer „Wohlfühlgesellschaft mit Vertrauenskrise“ hingewiesen.

    … der anhand der erkennbaren christlichen Ideologie und des christlichen Weltbildes nicht mit unserer Realität in Einklang zu bringen ist.

    Hahne erklärte, in einer derzeit  substanzlos gewordenen Stimmungsdemokratie habe die Gesellschaft das Vertrauen in Politik, Wirtschaft aber auch in die Kirchen verloren.

    … sagte man auch in den letzten Minuten vor der franz. Revolution.
    Es ist nicht die Schuld der „substanzlosen Stimmungsdemokratie“, dass Politik, Wirtschaft und Kirchen – hier wohl eher Kirchen an erster Stelle – ihre Aufgaben, wie auch ihre Verantwortung vor dem Vertrauen an ihnen, nicht gerecht werden.
    Während Wirtschaft und Politik nach naturalistischen Vorgaben wirken, sie stets hinterfragbar und dessen Handlungen auch abwiegbar und die Thesen widerlegbar sein müssen, verstecken sich Kirchen hinter himmlischen Allmachtsansprüche, vertreten eine perfekte Moral und eine beste-von-allen-Ethik. Sie sind faktisch dogmatisch. Kirchen sind keine „zusätzlichen“ Menschen im (substanzlosem“ Staatssystem, sie sind (in den Augen der Gläubigen) die moralischen und ethischen Stützpfeiler … trotz klar antidemokratischer Botschaft, intoleranter Haltung und inhumanem Ethiksystem.

    Aus den wechselnden Stimmungen einer Umfrage-Demokratie könne man keine zukunftsorientierte Perspektive schöpfen, so der Fernsehjournalist, „sondern nur aus der Gewissheit, dass wir klare Grundwerte haben, die es zu beachten gilt“.

    Stimmt ja auch. Wir haben ein Grundgesetz, viele daranhängende zusätzliche Gesetze und nicht zuletzt das Menschenrecht. Sie beinhalten „zukunftsorientierte und klare Werte“, wie etwa die Achtung vor den Mitbürgern und Hoffnungsträgern (das wird der Bundesbedenkenträger nicht gerne hören ;)) oder die Grenzen der eigenen Freiheit, stets zum Wohle und für die Freiheit der Anderen. Diese „klaren Grundwerte“ sind flexibel und können anhand neueren und fundierten Erkenntnissen auch korrigiert oder widerlegt werden. Anders die spiritistischen Werte wie der Eingottglaube. Es existiert absolut kein Beleg, dass der Eingottglaube oder der Vielgottglaube mehr oder weniger „Wertesubstanz“ bei sich tragen, als die anderen Weltanschauungen. Es addiert zu den klaren naturalistischen Erkenntnissen nur noch das substanzlose spiritistische Etwas einer Fantasiewelt. Etwa einen Gott, eine Göttin oder ein fliegendes Nudelmonster 😉 .

    Unsere Demokratie ist die z.Zt. beste Staatsform, die wir haben (können). Sie ermöglicht die Kritik, die Freiheiten, die erst einen Fortschritt möglich machen. Stagnierende „Grundwerte“ aus einer Religion heraus, die nicht hinterfragbar ist und sind, hatten wir eine lange Zeit hier im Lande. Das Resultat waren Religionskriege, Hungersnöte, Seuchen und weitere (Religions-)Katastrophen. Wir wollen nicht mehr in diese Zeit zurück. Aus diesem Grunde ist die gesammte Welt regelrecht „vernarrt“, die (Umfrage-)Demokratie zu verbreiten – inklusive aller ihrer Rechte und Pflichten, denen wir heute unterliegen. Und zwar weniger, weil wir keine „klare Grundwerte“ aus dem abrahamschen Monotheismus verbreiten wollen, sondern weil wir uns Sorgen um „Minderheiten“ wie Frauen oder Homosexuellen machen, die in einem christlichem Weltbild noch immer nicht „angekommen“ sind. In der „Stimmungsdemokratie“ hingegen schon, was unsere Bundeskanzlerin beweist 😉 .

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  5. „Hütet euch von den Menschen und „Frommen“ auf Erden,
    die den Gott ihrer Vorstellung,
    in den sichtbaren Himmel verfrachtet haben,
    auf dass sie das Sagen haben auf ERden,
    was „fromm und gerecht“ sei!
    „Siehe, ich Christus, stehe vor der Herzens-Tür aller Menschen und klopfe an.
    SO jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun,
    zu dem werde ich eingehen und das wahre Abendmahl und wahre Eucharistie mit ihm halten und er mit mir.(CHRISTUS)
    Darum verbindet mich eine große Liebe Gottes mit allen Menschen, Atheisten, Ungläubige, Gottlose und allen Wunderlichen, die noch eine eigene >Meinung< haben,auch wenn sie die in einem Kommentar, nicht veröffentlichen Können, gleich aus welchem Grund.

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  6. Nein, nein, Herr Hahne, was die Welt braucht, sind weniger Religioten ! Gehen Sie einfach mit gutem Beispiel voran und verklemmen sie sich künftig ihr dämliches religiotisches Gefasel !

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