Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


 

Quelle: bruedergemeinde.de

Mit stetigen Schritten zurück ins „Mittelalter“
[…]Rom (kath.net) Ministrantinnen bleiben in der außerordentlichen Form der Liturgie weiterhin unerlaubt … Das Schreiben trägt die Unterschrift des Sekretärs der Kommission, Prälat Guido Pozzo. Der Prälat beruft sich darin auf Paragraph 28 der kürzlich veröffentlichten Instruktion „Universae Ecclesiae“, nämlich: „Das Motu proprio Summorum Pontificum ist ein Spezialgesetz und derogiert daher für den ihm eigenen Bereich von jenen nach 1962 erlassenen Gesetzen, die sich auf die heiligen Riten beziehen und unvereinbar mit den Rubriken der liturgischen Bücher sind, die 1962 in Kraft waren. Unter diesem Aspekt ist der Rundbrief der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung von 1994 (vgl. Notitiae 30 [1994]333-335), welcher weibliche Messdiener erlaubt, nicht für die außerordentliche Forum gültig.“[…]

Homos diskriminieren ist ein Menschenrecht, na klar
[…]Vier Christen, die ihre Prozesse wegen Diskriminierung vor britischen Gerichten verloren haben, ziehen nun vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte … Bei den Klägern handelt es sich laut Bericht unter anderen um eine Mitarbeiterin der Fluggesellschaft British Airways. Ihr war vom Arbeitgeber das Tragen eines Kreuzes um den Hals untersagt worden. Ebenfalls geklagt hätten eine Standesbeamtin, die abgelehnt hatte, Zeremonien für gleichgeschlechtliche Partnerschaften durchzuführen, sowie ein christlicher Partnerberater, der keine homosexuellen Paare beraten wollte. Die vierte Klägerin sei eine Krankenschwester aus Exeter, der wegen Tragens eines Kreuzes im Dienst gekündigt worden war[…]

Katholische Hochschule für Sozialarbeiter zur Rettung von Ehe und Familie in Tschechien geplant
[…]Brünn (kath.net/KAP) In der südmährischen Metropole Brünn (Brno) soll 2013 eine Zweigstelle des Päpstlichen Instituts „Johannes Paul II.“ für das Studium über Ehe und Familie eröffnet werden … Offen ist noch die Finanzierung, auch muss noch ein geeigneter Standort gefunden werden … Das Päpstliche Institut für das Studium von Ehe und Familie ist 1981 von Papst Johannes Paul II. gegründet worden und verfügt über Filialen auf allen Kontinenten. Es soll in Brünn eine Ausbildung unter anderem für Sozialarbeiter, Psychotherapeuten und Angestellte von Zentren für Familie und Mutterschaft anbieten … in Trumau (Niederösterreich) einen vergleichbaren Ausbildungsschwerpunkt auf Fragen der Ehe und Familie. Darüber hinaus erfüllt das ITI, das den Status einer Päpstlichen Hochschule besitzt, aber auch die Standards einer umfassenden theologischen Ausbildung mit den Abschlüssen als Magister, Lizenziat oder Doktor. Auch ein post-graduate-Studium mit Schwerpunkt „Ehe und Familie“ wird angeboten. Alle Abschlüsse sind auch in Österreich staatlich voll anerkannt[…]

Die Uni Münster wird es so nicht mehr lange geben
[…]Die Uni Münster veranstaltete eine „Diskussion“ zum Theologenmemorandum, gewünscht waren vor allem Memorandums-Jubelstimmen, nur Weihbischof Stefan Zekorn war als Gegenposition eingeladen … Pastoraltheologe Reinhard Feiter beruhigte die Studenten: auch wer keine „Reformpositionen“ teile, könne in Münster studieren, denn „Sie dürfen in der Prüfung alles sagen – aber bringen Sie Argumente!“ Inzwischen zählt die Uni Münster deutschlandweit zu den Unis, die von romtreuen Studenten offen gemieden wird[…]

Österreich erhöht Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags
[…]Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags erhöht Der Kirchenbeitrag kann ab 2012 mit bis zu 400 Euro von der Steuer abgesetzt werden. Über 90 Prozent der beitragszahlenden Katholiken in Vorarlberg können damit den Kirchenbeitrag voll geltend machen. Mit 19 Millionen Euro an Einnahmen gerechnet: Bei der Diözese Feldkirch begrüßt man die von der Bundesregierung beschlossene Maßnahme. Im Durchschnitt zahlt ein Vorarlberger Katholik jährlich 118 Euro Kirchenbeitrag. Bisher können knapp zwei Drittel der 160.000 Zahler den Beitrag komplett absetzen.In Zukunft werden es über 90 Prozent sein, sagt der Leiter der Finanzkammer der Diözese Feldkirch, Andreas Weber. Für heuer rechnet die Diözese mit Kirchenbeitragseinnahmen in der Höhe von 19 Millionen Euro[…]

Ach wie traurig … 😀
[…]Eine verlorene Generation: Die Kirche kann Jugendliche kaum noch an sich binden. Die letzte Shell-Studie bestätigt das … Dieser Entfremdung der Jugendlichen von der Kirche scheint aber die begeisterte Teilnahme an Großereignissen zu widersprechen. An Weltjugend- und Katholikentagen kommen zehntausend Jugendliche zu einem religiösen Event zusammen. In den Sonntagsgottesdiensten sieht man sie dagegen kaum. Woran das liegt und wie die Kirche einen neuen Draht zu jungen Menschen finden kann, ist Thema im Gespräch der Woche mit dem Religionspädagogen Ulrich Kropač[…]

4 Comments

  1. Ich finde es krass, daß man in Österreich die Kirchensteuer von der Steuer absetzen kann. Ist das hier in Deutschland auch so?

    Was das ja denn am Ende bedeutet ist völlig klar: selbst die Kohle, die von den Finanzämtern direkt an die Kirchen durchgereicht wird, wird zu einem sehr grossen Teil vom allgemeinen Steuerzahler mitfinanziert. Z.K.!

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  2. Joe, da bleibt dir echt die Spucke weg …

    Beispiel:

    subjektiv ich mag eben keine „Transvestiten“ am Altar. (Liturgische Kleidung ist Männerkleidung)
    Wichtiger:
    Der Altardienst ist nunmal dem männlichen Geschlecht vorbehalten, das rührt aus den guten Zeiten her, als es noch mehrere Weihestufen gab.
    Außerdem war es auch aus seelsorgerischen Gründen ein Fehler. Irgendwie bildeten die Ministrantenschar doch eine Quelle für Priesterberufungen. Und zudem habe ich miterlebt, wie „aktivistische“ Mädchen die in dieser Alterstufe schwierigeren Buben auch aus dieser Aufgabe noch verdrängt haben. Die Zahl der Buben im Ministrantendienst nahm weiter ab.
    Außerdem finde ich es unpassend, wenn recht weit „entwickelte“ Mädchen mit bunten Federohringen und Haarbändern samt lackierten Fingernägeln am Altar stehen.
    Der Günde gibt es noch mehr….
    Ich gebe zu, in der heutigen Zeit des Gedankengutes des ideologischen Feminismus und Genderismus, die sich überall wuchernd ausbreiten, ist es nicht einfach

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  3. Kath.net macht mich noch fertig. Die Kommentare zu dem Artikel mit den weiblichen Ministranten auf der Seite sind einfach nicht mehr zu parodieren.

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