Mit dem „C“ in die Beliebigkeit


Aus dem Film "Zeitgeist", Screenshot brightsblog

Führende CDU-Politiker: Nicht dem Zeitgeist hinterherlaufen

kath.net

In der CDU mehren sich die Stimmen, die den Kurs der Partei kritisieren. Hintergrund sind die anhaltend schlechten Umfragewerte der Union um 32 Prozent, der Regierungsverlust in Baden-Württemberg und Gedankenspiele über mögliche Bündnisse mit Bündnis 90/Die Grünen. Nach Ansicht des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag, Christean Wagner, fehlt den Christdemokraten die programmatische Erkennbarkeit. „Unberechenbar und beliebig zu werden, ist für die Union eine Todsünde“, schreibt der bekennende evangelische Christ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Seine Forderung: „Die CDU „muss sich wieder deutlicher in Abgrenzung von SPD, Grünen und Linkspartei einsetzen für die Eigenverantwortung und die Mündigkeit des Bürgers, für Freiheit und soziale Marktwirtschaft, für Christentum und Nation, für innere und äußere Sicherheit, für Heimat, Familie und Tradition.“

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2 Comments

  1. Könnte es nicht sein, dass die Abkehr vieler ehemaligerCDU/CSU-Wähler etwas mit dem allgemeinen Versagen der christlichen Leitkultur zu tun hat ? Eine „Kultur“, deren Versagen und Verlogenheit mehr und mehr zutage tritt !? Noch gaukeln uns Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien ihre Verbundenheit mit Gott und dem Christentum vor. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn noch hängt der Wahlerfolg auch davon ab, dass man sich als Politiker öffentlich zum Christentum bekennt. Stellt sich nur die Frage: Wie lange noch ?

    Man kann zwar darauf verweisen, dass es rund 2000 Jahre lang gelungen ist, das Volk mit Religion zu betäuben und zu verdummen. Aber die Wirkung jedes Narkotikums läßt eben irgendwann mal nach ! Offenbar befinden sich große Teile der Menschheit bereits in der Aufwachphase ! Nur haben dies einige religiotisch betäubte Politiker noch nicht erkannt !

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  2. Mooooooment!

    „Mündige Bürger/Freiheit“, „Soziale Marktwirtschaft“ oder „Christendumm“ — was denn nun? Alles zusammen geht nicht. Da muss man schon Schwerpunkte setzten.

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