Bischof Müller: „Niemand darf in der katholischen Kirche Unkatholisches vertreten“


Bischof Gerhard Ludwig Müller: Diejenigen, die hinter das Konzil zurückwollen, sind genauso schlimm wie diejenigen, die es hinter sich lassen wollen.

Kath.net

Vor „Fraktionen an den Rändern“ der Kirche warnte der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dapd auf berlin.business-on.de. „Diejenigen, die hinter das Konzil zurückwollen, sind genauso schlimm wie diejenigen, die es hinter sich lassen wollen.

Manche meinen, das Zweite Vatikanum sei nur eine Etappe zu einer selbst-säkularisierten, liberalen, nicht mehr katholischen Kirche. Diese Haltung zeigt sich in den völlig inadäquaten Positionierungen, die das Heil im Kampf gegen den Zölibat und die Ehe von Mann und Frau sehen.

Die viel beschworene Krise hat ihren Grund nicht im Befolgen der kirchlichen Sexualmoral, sondern im Verhalten gegen die Gebote Gottes. Unsere Aufgabe als Bischöfe ist es, die auseinanderdriftenden Gruppierungen wieder zusammenzuführen und manche Extreme ernsthaft zu ermahnen. Niemand darf in der katholischen Kirche unkatholische Positionen vertreten.

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