„Narzisstische Kränkungen sorgen für Aggressionen gegen Gläubige“, lange nicht so gelacht


Quelle: denkladen.de

Bonelli: Warum Gläubigen oft Aggression entgegenschlägt
Der Psychiater sieht den Grund in den drei narzisstischen Kränkungen des modernen Menschen: Die totgehoffte Religion lebt doch; sie deckt Schuld auf; Neid auf Glaubensglück anderer

Kath.net

Warum reagieren manche Menschen so aggressiv auf das religiöse Bekenntnis von Gläubigen? Warum fällt vielen scheinbar Toleranten die Toleranz bei der Religion so schwer? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Psychiater und Psychotherapeut Raphael M. Bonelli (Wien) in einem Beitrag für die katholische Zeitung „Die Tagespost“ (Würzburg).

Um den „antireligiösen Affekt“ psychologisch zu ergründen, nimmt der Facharzt Erkenntnisse der modernen Aggressionsforschung zur Hilfe. Der Neurowissenschaftler Joachim Bauer (Freiburg) habe klargestellt, dass den meisten Aggressionsformen ein psychischer Schmerz vorausgehe, und die Aggression diesen abwehren solle.

Diese Erkenntnis deckt sich laut Bonelli mit dem schon länger bekannten Phänomen der narzisstischen Kränkung. Sie betrifft Menschen, bei denen sich eine starke Diskrepanz zwischen ihrem idealisierten Selbstbild und der Wirklichkeit entwickelt hat. Die Wahrheit über sich selbst wird von den Betroffenen als schmerzhaft erlebt und verdrängt.

Die „totgehoffte“ Religion lebt

Bonelli formuliert darauf aufbauend drei Kränkungen des modernen Menschen. Die erste bestehe darin, dass Gott nicht tot sei, obwohl der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844-1900) dessen Ableben vorhergesagt hatte: „Nietzsche zum Trotz blühen die Religionen aber weltweit.“

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6 Comments

  1. Wird weder von der psychologischen Fakultät Zürich noch Heidelberg gestützt, die bereits seit 02 an dem Thema forschen.
    Tatsächlich deuten gerade neurowissenschaftliche Untersuchungen auf die wesentlich übertriebenere Kausalitätsfindung bei Gläubigen hin, die mit der schlichten Faktenlage nicht übereinstimmt. Das kann man durch künstliche Regulation von Dopamin manipulieren, unanhängig von der Weltanschauung – Man spekuliert Dinge aufgrund von Hyperstimulanz der Frontalregion die nicht da sind.
    Bei Überregulation kommt es zum krankhaften Wahn bei Unterregulation zu Einschränkung der Erkenntnisfähigkeit, aber auch zur Verminderung von rituellen Handlungen – Bei Pakinson z.Bsp. nimmt über die Jahre das Verständnis für Religionen exponentiell ab.

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  2. „Hinzu komme, dass der moderne Mensch sich für fehlerlos halte und Schuld höchstens bei anderen sehe.“
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    Diese Bewertung rückt den Schreiber eindeutig in die religiöse Ecke, die ganze Untersuchung macht sich wie eine der vielen von der Bischofskonferenz mit Herrn Zoellitsch/Freibung bestellten Fleißarbeiten den Glauben zu stärken.

    Durch externe Stimmulierung bestimmter Gehirnareale sind religiöse Phantasien beliebig erzeugbar. Dieser kranke Wahn meistert geglaubte Gefahren im Idiotenprinzip von Paradies, Hölle und Dämonen. Gläubige sind obrigkeitshörig und leicht manipulierbar, sie sind zu unflexibel abweichende Positionen zu erkennen, zu analysieren und Kritik überhaupt zu verstehen. Glaube ist somit die logische Ursache schwacher Kritikfähigkeit und nicht etwa dessen Folge. Es geht Gläubigen um Erniedrigung, Hass und Macht. Die Täter haben nichts zu befürchten, die RKK deckt die Machtorgien und nennt es Liebe, Wahrheit und hohe Moral.

    Rassismus ist ein Grundelement aller Religionen. Andersgläubige werden erschlagen, verbrannt, versklavt, vergewaltigt, gequält, missioniert, ihnen wird die Ehe verweigert, der Job gekündigt, öffentlich diskreditiert, zur Ermordung aufgerufen usw. Jede Religion definiert dies als gute Taten vom paranoiden Gott im Himmel so befohlen. Respekt vor Individuen, Kulturen und dem Wissen Anderer wird dämonisiert oder zerstört. Die Menschenrechte verankert in einer UN-Erklärung von 1948 werden von den Religionen abgelehnt.

    Für freie Geister ist der Umgang mit solchen Glaubenszombies sehr belastend, teilweise unmöglich. Diese Menschen vertreten nicht einmal ihre eigenen Überzeugungen oder ansichten, wie ein Plattenspieler plappern sie nur Thesen nach, die ihnen per Gehirnwäsche in Hirn gehämmert wurden. Die Verhalten kann man beim besten Willen nicht als Narzissmus einstufen, es ist Idiotie in Reinkultur.

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  3. Da hat sich aber der „Psychiater“ Bonelli gewaltig verhauen. Zitat Bonelli: „Als noch bedrohlicher werde die moralische Instanz erlebt, die die Glaubensgemeinschaften darstellten.“

    Von dieser „moralischen Instanz“ ist bei den Religioten leider nicht viel zu erkennen. Da dominiert eindeutig die verlogene Scheinheiligkeit. Darauf reagieren Nichtgläubige verständlicherweise auch mal agressiv. Wer gewerbsmäßig aktive Volksverblödung betreibt, sollte sich darüber nicht wundern. Was ist das nur für ein arroganter dämlicher Fatzke, der solch einen hanebüchenen Bullshit von sich gibt !? Der sollte dringend mal einen Kollegen konsultieren, der ihm den Denkapparat zurecht rückt !

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  4. „Hinzu komme, dass der moderne Mensch sich für fehlerlos halte und Schuld höchstens bei anderen sehe. Das starre Festhalten an seiner Fehlerlosigkeit könne er aber nur mühsam durch ständigen Selbstbetrug durchhalten. Diese Anstrengung werde in der Psychoanalyse „Verdrängung“ genannt. “

    Das ist mal eine steile These. Der Mensch als Wesen der Natur, nicht als Schöpfung Gottes geht also von seiner Fehlerlosigkeit aus. War mir garnicht bewusst, das ich als Atheist fehlerlos bin, ich bin also wie der Papst. Wow.

    „Im Blick auf die dritte Kränkung des modernen Menschen heißt es: „Er empfindet Neid und Eifersucht darüber, dass der andere bei Gott Liebe, Sicherheit und Geborgenheit findet, und er selbst sich einsam durch die graue und grausame Welt schlagen muss. Kain hat aus diesem Grund Abel erschlagen.“ “

    Ähem, hat Kain Abel nicht erschlagen weil sein Gott das vegetarische Opfer nicht wollte und stattdessen lieber Lamm fraß? Kennt noch nichtmal die Bibel, wie peinlich ist das denn. tststs. Mal ehrlich,

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  5. Man muss kein Psychologe sein, um diese 3 Erklärungen zu wiederlegen, die nur von einem gläubigen Menschen kommen können und ohne Gottes Existens absurd sind.
    Zum 1. Argument:
    Natürlich fühlt man sich von Religion bedroht, aber auch nur weil diese die persöhnliche Freiheit und selbst (in extremen Fällen) die körperliche Unversehrtheit real bedroht.
    2. Argument:
    Religion degradiert den Menschen nicht, sondern erhebt ihn zu Gottes liebstem und wichtigstem Geschöpf. Ohne Religion ist der Mensch nur eine weitere Affenart und erhebt sich nicht über die Natur, sondern ist Teil dieser.
    3. Argument:
    Um Neid empfinden zu können, müsste man ja an Gott glauben, da man es nicht tut, empfindet man höchstens Mitleid mit Religösen aufgrund deren Selbstgeißelung auf vielfältige Weise und der Verschwendung ihres Lebens auf die Anbetung einer Nichtexistenz.

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