Wer die katholischen Kirche spalten will, ist ganz klar; Matussek ist sowieso dabei


Quelle: kath.net

‚Da ist nun endgültig der Boden des Katholischen verlassen‘
Ein Pfarrer im Bistum Limburg zeigt Mut und lässt sich auch medial von sektiererisch agierenden Anti-Rom-Gruppen nicht unter Druck setzen: „Wir sind Kirche“ darf keine kirchlichen Räume mehr benützen

Kath.net

Im Bistum Limburg darf die nicht-kirchliche Gruppe „Wir sind Kirche“ nicht mehr im katholischen Pfarrheim in Eschhofen tagen. Der neue Pfarrer Friedhelm Meudt bleibt hier konsequent auf römisch-katholischen Wege wie die „Frankfurter Neue Presse“ berichtet. Edmund Muth, Mitglied des Pfarrgemeinderates, ist über den römisch-katholischen Kurs des neuen Pfarrers wenig begeistert und geht auf Konfrontation „Das geht so nicht“, meint er. „Da viele Positionen der Initiative nicht mit dem übereinstimmen, was Inhalt und Lehre der katholischen Kirche ist, bin ich dieser Gruppierung gegenüber sehr skeptisch“, begründet Pfarrer Meudt seine Entscheidung. Der Geistliche erinnert gegenüber der NNP daran, dass die Gruppe bei einem Treffen darüber diskutiert habe, wie Gemeinde auch ohne geweihte Priester Messe oder Eucharistie feiern kann. Der Pfarrer stellt dazu klar: „Da ist nun endgültig der Boden des Katholischen verlassen.“. Diese Forderungen verstießen gegen die theologische Grundverfassung der katholischen Kirche – und für eine Gruppe, die solche Forderungen stelle, könne die Kirche keine Räume zur Verfügung stellen. (Ende)

Und einer der reaktionärsten Laien-Hardliner vor dem Herrn, der extrem bigotte Matussek, greift nicht nur die Schisma-Verschwörung äußert willkommen auf, um die sündigen „Reform-Katholiken“ abermals niederzumachen, nein, er bietet zugleich die Lösung des Problems an:

Doch hier ein Vorschlag an den Vatikan, und an die Kirche: Wäre es nicht prima, für eine Weile auf Strategiepapiere zur Ökumene verzichten, und statt dessen, jetzt kommt’s – einfach das Personal austauschen?

Also: Jene Teile der deutschen Katholiken, denen der Glaube zu schwer geworden ist, könnten doch auf den bunten evangelischen Kichentags-„Markt der Möglichkeiten“ hinauskomplimentiert werden. Dort könnten sie sich austoben mit Tantra-Feminismus und Sandkastenspielen für ältere Männer und, wenn sie Glück haben, gemeinsamen Gebete mit Margot Käßmann und den Taliban.

Dafür könnten wir Traditions-Katholiken doch den lutherischen Traditionalisten, die sich dort drüben nach mehr Ernst sehnen und denen das Abendmahl und die Liturgie wichtig ist, Asyl anbieten. Den Papst verehren sie heimlich ohnehin schon längst.
Fazit: Die Kirchenspaltung wäre vermieden, wir Katholiken könnten wieder, gemeinsam mit unserem Papst, lachen und uns auf den Besuch des Heiligen Vaters freuen, auch wenn er hier bereits jetzt mit massiven Protestaktionen der Schwul-lesbisch-grün-alternativ-atheistischen Szene zu rechnen hat.

Aber Benedikt hat schließlich auch die ähnlich ausgerichteten Aktivisten auf der britischen Insel schachmatt gesetzt, und zwar durch nichts als sein freundliches Auftreten und seine glasklare Botschaft – die Queen und die englischen Boulevard-Blätter waren von ihm, dem „fizzy pope“ entzückt.

(Errötend gemurmelter, verlegener Nachsatz) Ich möchte nicht behaupten, daß ich die obige genialer Idee ganz alleine gehabt habe. Auch einfache SPIEGEL-Redakteure können im Sinne Pfingstens vom Heiligen Geist heimgesucht werden, ausschließen kann man gar nichts!

Seltsamerweise bietet die „Achse des Guten“ dem Matussek-Dreck auch ein Forum, oder vielleicht doch gar nicht seltsam???  Er hinterließ dort jedenfalls seinen geistigen Dünnschiss als Gastautor:

Matthias Matussek: Der Kampf der deutschen Reformer gegen die Traditionalisten

Tja, und nicht unbedingt verwunderlich, dass Kack.net von Matussek begeistert ist:

Ein ‘Spiegel’-Journalist wurde vom Heiligen Geist heimgesucht