A. Laun: Experte für vegetative, heterosexuelle, unisexuelle Fortpflanzung


„Wenn man den ganz kleinen Menschen töten darf, dann ist es nicht mehr wirklich begründbar, warum nicht auch einen ganz großen Menschen! Abtreibung führt mit einer moralisch zwingenden Logik zur Bereitschaft, auch Erwachsene zu töten!“ Über die „Fristenlösung“ und andere verwandte Themen sprach der Salzburger Weihbischof Andreas Laun bei einer Buchpräsentation der FPÖ im Wiener Palais Epstein am Dienstag.

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Zur Freiheit der Bischöfe gehöre es auch, dass „der Bischof bereit ist, mit jedem und auch jeder Partei zu sprechen. Wer mir diese Offenheit nicht abnimmt, möge mich testen und einladen!“

„Auf jeden Fall aber besteht eine innere Logik, die Abtreibung, Euthanasie, künstliche Befruchtung, Embryonen-Versuche, Pränatale Diagnostik und Präimplantations-Diagnostik (PID) eint: Immer ist die Frage, ab wann handelt es sich um einen Menschen und, wenn der Mensch unbestreitbar „schon da“ ist, was darf man mit ihm tun und was nicht?

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3 Comments

  1. Erstens: Das Ziel einer Abtreibung ist nicht das Töten des Fetus, sondern das beenden der Schwangerschaft. Der Tod des Fetus ist nicht das Ziel, sondern eine Nebenwirkung.
    Zweitens: Weder grosse noch kleine Menschen haben ein Anrecht, den Körper eines anderen Menschen ohne dessen Einwilligung zu benutzen. Auch dann nicht, wenn die Situation Folge eines Unfalls ist. Wenn zb. A B über den Haufen fährt und dabei Bs Niere zerstört, kann A dennoch nicht verpflichtet werden, seine Niere zu spenden.
    Die Lösung wäre natürlich, wenn die Medizin dazu fähig wäre, Abtreibungen so durchzuführen, dass der Fetus am Leben bleibt. Wer Feten retten will, kann sie dann einfach austragen, statt rumzuschreien.

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  2. Natürlich töten wir auch große Menschen! Durch unsere politischen Entscheidungen und – ganz persönlich – durch unser Einkaufsverhalten. Es tut mir NICHT leid, wenn Menschen mit einem beschränkten Horizont das nicht wahrnehmen, aber so ist das. Alles was wir tun hat Folgen – weltweit.

    Unser Schweigen in Afrika verursacht mehr Leid als die paar Abt-Reibungen induL.

    Bitte, immer an Mama denken: Erst das Gehirn einschalten, dann reden!

    Hallo! Können wir bitte mal in DIESER Welt ankommen. Hier wird erst mal RICHTIG gelebt. Ob es was danach gibt … lassen wir uns einfach überraschen.

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  3. Die Frage:“Was darf man mit einem Menschen tun und was nicht“, sollte jeder Katholik, nach eingehender Geschichts-(vor allem Religionsgeschichts-)forschung zum Anlass nehmen, seinen eigenen religiösen Standpunkt zu überprüfen.

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