Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


 

Quelle: bruedergemeinde.de

Bündnis 90/Die Grünen spielen lieber mit den religiösen „Schmuddelkindern“
[…]Die Parteimitglieder und Interessierten, die bisher noch hoffnungsvollen Zweifel hegten, bekamen nun via Newsletter eine bittere Gewissheit eingeschenkt. Büncnis 90/Die Grünen und die Kirchen – das ist eine Herzenssache. So ist nicht nur der zusammenfassende Beitrag zum Empfang der Bundestagsfraktion beim Kirchentag in Dresden übertitelt, sondern unter diesem Motto stand auch der Abend, zu dem die Fraktion zahlreiche Promis aus der religiösen Ecke bat. Dazu gehörten u.a. Nikolaus Schneider (EKD-Ratsvorsitzender), Wolgang Huber (ehem. EKD-Ratsvorsitzender), Ellen Ueberschär (Generalsekretärin des Kirchentages) und Hans-Jochen Jaschke (Erzbistum Hamburg) kamen. Auch die CSU-Politiker Günther Beckstein und Alois Glück kamen in ihren klerikalen Funktionen als Vizepräses der EKD-Synode (Beckstein) bzw. Präsident des Zentralkomitees der Katholiken (Glück). Auch Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden, und Aiman A. Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, kamen zu dem Empfang der Grünen[…]

Die Farce der Zahlungen an die kirchlichen Missbrauchsopfer
[…]Fulda/Limburg (dpa/lhe) – In Hessen ist noch kein Geld an die Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche geflossen. Dies geht aus einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa hervor. Weder im Bistum Fulda, noch im Bistum Limburg sind den Angaben zufolge Entschädigungszahlungen an Betroffene des bundesweiten Missbrauchsskandals überwiesen worden. Dabei können seit rund drei Monaten Ansprüche geltend gemacht werden. Im Bistum Limburg wurden bislang fünf Anträge gestellt, im Bistum Fulda zwei. Zwei weitere wurden dort bereits angekündigt[…]

Legalisierung der Prostitution von rumänischem Volk gewollt, Sturm dagegen läuft natürlich die Kirche
[…]Erst im Frühjahr hatte der Senat den Legislativvorschlag des liberaldemokratischen Abgeordneten Silviu Prigoana zur Legalisierung der Prostitution in Rumänien abgelehnt. Prigoana hatte vergeblich erläutert, dass sein Gesetzesprojekt „die Soziallage der Personen, die in diesem Bereich sowieso bereits tätig sind, verbessern“ würde. Der Vorschlag des Abgeordneten hätte den Prostituierten Zugang zum Sozialversicherungs- bzw. dem Gesundheits- und Rentensystem ermöglicht. Allerdings enthielt Prigoanas Legislativinitiative auch diskriminatorische Postulate − Prostituierte hätten ausnahmslos weiblichen Geschlechts und die Kunden mindestens 16 Jahre alt sein müssen, während in den Puffs ausschließlich heterosexuelle Kundschaft bedient worden wäre. Gegenwärtig steht die Abstimmung der Abgeordnetenkammer zu Prigoanas Gesetzesprojekt noch aus − allerdings bestehen kaum Aussichten auf dessen Verabschiedung, da die Patriarchie der Rumänisch-Orthodoxen Kirche dagegen Sturm läuft: Es würde „den Bruch zwischen Gesetz und Moral“ verankern, so der kirchliche Standpunkt.[…]

Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio: Ohne Religiotie funktioniert keine Gesellschaft
[…]Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio hält Religionsgemeinschaften und Kirchen in der Demokratie für unverzichtbar. «Eine Gesellschaft kann nicht allein unter zweckrationalen, bürokratischen oder wirtschaftlichen Aspekten integriert werden», sagte di Fabio am Mittwochabend in Bückeburg beim ersten Jahresempfang der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe. Entscheidend sei die Fähigkeit der Religionen, aus ihren Glaubensvorstellungen heraus eine Moral und Ethik zu entwickeln. «Der Mensch muss Moral lernen», betonte der Rechtsprofessor vor rund 600 Gästen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Kirche. «Er muss unterscheiden lernen zwischen Mein und Dein, Gut und Böse.» Er brauche Kriterien, um zu beurteilen, was gerecht und was ungerecht sei. Dies lerne er in kleinen Gemeinschaften wie Familie, Schule und Kirche[…]

Religiotin Christine Lieberknecht ist um Spiritualität auf dem Land besorgt, ansonsten gibt es ja anscheinend keine Probleme
[…]Bei einem Empfang anlässlich der ersten Land-Kirchen-Konferenz der EKD am 14. Juni in Gotha sagte die studierte Theologin vor rund 70 Teilnehmern: „Wir müssen den ländlichen Raum stärken – auch in einem spirituellem Sinn, weil ich denke, dass das dem Land gut“ … Thüringen sei, so Lieberknecht, nach wie vor eine „Landschaft der Kirchen und Dörfer“. Gerade in Zeiten, in denen in vielen Dörfern eine Institution nach der anderen schließe, sei die Kirche als Ort, der Treffpunkt sei und Orientierung biete, unverzichtbar. Sie sei daher dankbar für jede Kirche, die zu DDR-Zeiten nicht abgerissen wurde. Lieberknecht bezeichnete sich als „Kind eines Landpfarrhauses“. Ihr Vater war Pfarrer, sie hat Theologie studiert, und auch ihr Mann ist bei der Kirche angestellt. Die Präses der EKD-Synode und Vizepräsidentin des Bundestags, die Thüringerin Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Grüne), sagte, Kirche müsse so sein, „dass Leute denken, da musst du unbedingt dabei sein“. Gemeinden müssten zugleich „intellektuelle Küchentische“ sein und Orte bieten, in denen man sich austauschen könne[…]

Hahne würdigt seinen TV-Dreck
[…]Der ZDF-Moderator Peter Hahne (Berlin) hat eine positive Bilanz seiner Talkshow „Peter Hahne“ gezogen, die seit knapp einem Jahr ausgestrahlt wird. Mit den halbstündigen Gesprächen sonntags um 13 Uhr mit ein oder zwei Gästen sei er in eine Marktlücke gestoßen, sagte er dem Medienfachdienst „rundy“ (Mainaschaff bei Aschaffenburg). Am Sonntagmittag 1,7 Millionen Zuschauer und eine Quote von 12,8 Prozent zu erreichen, sei ein großer Erfolg. Für ein Alleinstellungsmerkmal unter den Talksendungen im Fernsehen brauche man nicht nur ein neues Format, sondern auch eine ungewöhnliche Sendezeit, sagte der 58-jährige frühere stellvertretende Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios und Moderator des Magazins „Berlin direkt“. Hahne: „Am Sonntagmittag finden wir ein Millionenpublikum, das uns sogar gegen die Formel 1 die Treue hält.“[…]

Israel kriecht dem Vatikan nicht in den Arsch
[…]Abkommen Vatikan – Israel: Offenbar keine völlige Steuerbefreiung … Bei den Verhandlungen, die seit 17 Jahren andauern, geht es unter anderem um eine Steuerbefreiung katholischer Organisationen im Heiligen Land. Der Ende 1993 zwischen dem Vatikan und Israel geschlossene Grundlagenvertrag sah ursprünglich vor, binnen zwei Jahren eine abschließende Einigung zu erzielen. Die UNO rief Israel dazu auf, die Steuerbefreiung, die die Kirche im Moment der Entstehung des Staates Israel 1948 hatte, offiziell anzuerkennen.  Die Zeitung „Jerusalem Post“ zitierte am Donnerstag Vize-Außenminister Danny Ayalon, der für die israelische Regierung die Verhandlungen führt. Die sich abzeichnende Lösung gehe demnach in Richtung Unterscheidung von „religiösen Einrichtungen im Eigentum des Heiligen Stuhls“, die steuerbefreit sein sollen, und „von kirchlicher Seite betriebenen geschäftlichen Unternehmungen“, die nicht befreit sein sollen. „Israel wird seine Souveränität über die Heiligen Stätten nicht aufgeben, wir werden aber immer Freiheit des Kults und freien Zugang aller Religionen zu ihren heiligen Stätten gewährleisten“, so Ayalon.[…]

Wo die Islamisten sitzen
[…] Die meisten der gefährlichsten islamischen Extremisten in Deutschland leben in Ballungsgebieten. Rund 130 Personen stufen die Polizeibehörden als sogenannte „Gefährder“ ein. Etwa 85 von ihnen halten sich in Gebieten mit mehreren Millionen Einwohnern auf, berichtet das Magazin Stern (Hamburg) in seiner am 16. Juni erscheinenden Ausgabe. Schwerpunkte seien Hamburg und Berlin mit je rund einem Dutzend Gefährder; im Rhein-Main-Gebiet schwanke die Zahl um zehn. Die Mehrzahl der 25 Terrorverdächtigen aus Nordrhein-Westfalen wohne in den Gebieten Köln-Bonn und Rhein-Ruhr. Das Magazin hat nach eigenen Angaben anhand einer geheimen Liste die Lebensläufe des harten Kerns der islamistisch-terroristischen Szene recherchiert[…]

Das Kreuzzeichen: Die Stirn ist der Verstand, würden sie ihn endlich gebrauchen, wäre der Glaube dahin
[…] Beim Nennen des Vaters bezeichnen wir unsere Stirn, in der wir den Sitz des Verstandes sehen. Am Anfang all unsres Tuns soll das Denken, die Überlegung stehen. Wir ehren in besonderer Weise den Vater, wenn wir nachdenkliche Menschen sind und wenn wir uns bemühen, richtig zu denken. Wenn wir uns gegenüber ehrlich sind, dann wird uns unsere Gedankenlosigkeit und unsere Oberflächlichkeit immer wieder auffallen. Wie wenig mitdenkend gehen wir oft auch mit den liebsten Menschen um! Wenn wir uns mit unseren besten Kräften nicht auf die Suche nach der Wahrheit machen, können wir uns dann ein Ebenbild des göttlichen Vaters nennen? Unser ewiges Ziel ist Gott, unser Vater[…]

Umfrage. Seelsorge im Netz ja, Gebete nein
[…]57 Prozent aller Befragten hielten es für gut, wenn Pastoren auch Online-Seelsorge anbieten, teilte die Redaktion der evangelischen Fernseh-Talkshow «Tacheles» am Mittwoch in Hannover mit. Das Bielefelder Demoskopie-Institut emnid befragte im Auftrag von «Tacheles» und der «Evangelischen Zeitung» in Hannover und Hamburg 503 ausgewählte Personen ab 14 Jahren. Danach begrüßen insbesondere ältere Menschen die Internet-Seelsorge, 62 Prozent Frauen und 51 Prozent Männer. 40 Prozent der Befragten befürworten Trauer-Portale mit Gedenkseiten und Online-Kondolenzbüchern, vor allem 14- bis 29-Jährige. Dabei wird das Angebot eher von Männern als von Frauen gewünscht. Nur eine Minderheit interessiert sich für die Gebetsangebote im Netz[…]

Sandra Bullock glaubt an Gespenster 😀
[…]Die Hollywood-Aktrice befindet sich momentan in London, wo sie gemeinsam mit George Clooney den Sci-Fi-Thriller ‘Gravity’ dreht, und beklagt sich Berichten zufolge darüber, dass es in ihrer vorläufigen Bleibe – einer umgebaute Kirche – spukt. Laut der ‘Sun’ leidet sie unter schlaflosen Nächten, da ihr ein “gespenstisches Wesen” nachstelle. “Sandra ist überzeugt, dass etwas nicht stimmt”, berichtet ein Insider der britischen Zeitung. Deshalb soll die 46-Jährige die Produzenten gebeten haben, das Anwesen nach geisterhaften Spuren zu durchsuchen[…]