Wenn Fundamentalisten sich mögen


Kasper: In vielem stehen die Evangelikalen der katholischen Kirche nahe

kath.net

Für mehr Offenheit der katholischen Kirche zu Freikirchen und evangelikalen Bewegungen plädiert der Kurienkardinal Walter Kasper (Rom). Gleichzeitig spricht sich der frühere Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen für eine neuartige Vermittlung des Glaubens in der heutigen Zeit aus.

In seinem neuen Buch über „Katholische Kirche – Wesen – Wirklichkeit – Sendung“ (Herder-Verlag, Freiburg) fordert der 78-Jährige seine Kirche auf, Berührungsängste gegenüber den Freikirchen abzubauen. Der Dialog mit den „aus den Erweckungsbewegungen hervorgegangenen evangelikalen Bewegungen und Gemeinschaften“ sei für die katholische Kirche wichtig. Zwar seien diese in Deutschland zahlenmäßig relativ klein, aber weltweit hätten sie viele Millionen Mitglieder und Anhänger. In der Vergangenheit wurden sie vielfach vor allem in katholisch geprägten Ländern als „Sekten“ abqualifiziert.

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2 Comments

  1. Wenn Fundamentalisten sich mögen, könnte das bedeuten, dass sie erkannt haben, dass ihnen die Gefolgschaft mehr und mehr davonläuft ! Um dies zu verhindern, schliessen sie eben auch Zweckbündnisse. Es muß ziemlich schlecht bestellt sein um den Bestand und das gesamte Spektrum der vereinigten Religioten.

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