Heiliger Stuhl: völlig irre, fehlt nur noch eine „Holy-Toilet-Shit-Instruction“


Quelle: 3.bp.blogspot.com

DIE ZUSATZBESTIMMUNGEN DES „CÆREMONIALE EPISCOPORUM“ ZUM „MISSALE ROMANUM“

Rubrik der liturgischen Theologie, bearbeitet von Don Mauro GagliardiZenit.org

ROM, Donnerstag, 16. Juni 2011 (ZENIT.org). – Wir wollen heute innerhalb der Rubrik „Geist der Liturgie“ die Aufmerksamkeit auf einige Aspekte richten, den Ritus der Eucharistiefeier betreffend, die nicht im „Missale Romanum“ (= MR, „editio typica tertia“ von 2008) geregelt zu sein scheinen. Weder die vom der „Allgemeinen Einführung in das Messbuch“ (= AEM) vorgesehenen liturgischen Bestimmungen noch die ihm beigefügten Rubriken beschreiben einige Details der Zelebration, die, wenn auch sekundär, nicht ganz unerheblich sind.

Deshalb ist es erlaubt, sich zu fragen, ob solche „lacunae“ durch die kreativen Eingebungen des Priesters, der die Eucharistiefeier zelebriert, ausgefüllt werden können, oder ob es stattdessen spezifische Hinweise gibt, die in anderen rechtskräftigen, dokumentierten Rechtsquellen enthalten sind, auf die man zurückgreifen kann, um aus dem ehrwürdigen Erbe der Kirche zu schöpfen.

Indem wir uns in der Linie der Tradition platzieren, ist es nicht schwer, auf diese Frage eine Antwort zu geben. Es ist in der Tat richtig, die detaillierteren, normativen Bestimmungen als verbindlich zu betrachten, die das „Cæremoniale Episcoporum“ (= CE, „editio typica, reimpressio emendata“ von 2008) hinsichtlich der „Missa stationalis“ erteilt, der vom Diözesanbischof in Gegenwart seines Presbyteriums und anderer Diener geleiteten Eucharistiefeier, unter der Teilnahme des Gottesvolkes. Die gesetzliche Grundlage dieser „praesumptio“ besteht in der Tatsache, dass die vom Diözesanbischof in der eigenen Diözese zelebrierte Messe – eine besondere Erscheinung der Katholizität der Teilkirche (vgl. „Sacrosanctum Concilium“ (= SC), Nr. 41) – um in edler Einfachheit zu leuchten, eine besondere liturgische Modellhaftigkeit sichtbar machen muss, um so ein Vorbild darzustellen, von dem sich die anderen eucharistischen Liturgien, die in der Diözese gefeiert werden, inspirieren lassen können (vgl. Benedikt XVI., „Sacramentum Caritatis“, Nr. 39).

Versuchen wir nun, konkret einige liturgische Bestimmungen des Messritus zu überprüfen, die vom „CE“ und von Zusätzen bezüglich der im „MR“ enthaltenen Normen vorgesehen sind. Ein erster Aspekt betrifft das Inzensieren. Das „AEM“ beschreibt das Inzensieren in den Nummern 276-277. Das „CE“ ergänzt, dass der Weihrauch rein und süß duftend sein soll und dass man, wenn man eine andere Substanz ergänzt, darauf achten soll, dass die Menge des Weihrauchs weitaus größer ist (vgl. Nr. 85). Das „CE“ beschreibt des Weiteren andere interessante Details hinsichtlich des Inzensierens in den Anmerkungen 74-75 der Nummern 90-91.

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