Katholische Kirche verbleibt im finsteren Mittelalter!


Quelle: shop.strato.de

Die katholische Kirche – vertreten in der Person von Bischof Fürst – schießt wieder ein klassisches Eigentor. Auf der einen Seite wird von der Amtskirche betont, dass man einen Dialog mit der Welt will, dass man immer bereit ist, über Grundpositionen des Menschlichen mit den Menschen zu sprechen, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und sich nicht gegeneinander abzuschotten.

Von Paul Haverkamp – Gastbeitrag

Doch – wie so oft in der kath. Kirche – sind Sonntagspredigten und konkrete Realität immer zwei verschiedene Paar Schuhe.

Erneut macht die kath. Kirche deutlich, dass sie nicht bereit ist, zu einem wesentlichen Bestandteil des Menschseins, nämlich seiner Sexualität, im Rahmen eines offenen Diskurses zu argumentieren. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Rolle der „konservativen Kreise“, über die sich auch ein Bischof Fürst nicht hinwegzusetzen traut.

Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass diese „konservativen Kreise“ seit langer Zeit – entgegen den Vorgaben des 2. Vatikanums – den Kurs der Kirche bestimmen, so kann auch dieser Vorgang als Beleg für seine Richtigkeit herangezogen werden: Es sind die Opus Dei Vertreter, die Legionäre Christi, die Piusbruderschaft, das „Movimenti“-Klientel, das seit langer Zeit den Kurs der kath. Kirche bestimmt – rückwärtsgewandt, weltabgewandt, menschenabgewandt.

Es ist ein Skandal, wie diese Kreise – entgegen den jesuanischen Vorgaben und mit Zustimmung von Johannes Paul II. und seinem Nachfolger Benedikt – eine derartige Machtposition bekommen haben, dass vielen Menschen als Reaktion gegen einen solch reaktionären Kurs der kath. Kirche nur noch  die Abstimmung mit den Füßen bleibt.  Auf Jesus von Nazareth können all diese Leute aus den erzkonservativen Lagern  sich gewiss nicht berufen – wohl aber auf den Macht- und Herrschaftsehrgeiz von vielen Vertretern der Amtskirche, den sie gemeinsam mit den absolutistisch und autokratisch Regierenden dieser Welt an den Tag legen.

Paul Haverkamp, Lingen

1 Comment

  1. Wer will denn schon mit katholischen Wirrköpfen über Gott und die Welt diskutieren ? Schon gar nicht über deren perverses Verhältnis zur Sexualität. Bei denen ist doch der Kindesmißbrauch die höchste Form ihrer gelebten Sexualität. Da kennen sie sich bestens aus. Und über deren Gott möchte ich mich auch nicht unterhalten. Biblische Märchen und religiotische Science Fiction-Stories repräsentieren nun mal nicht meine literarischen Vorlieben und treffen somit nicht meinen Geschmack.

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