Wider die profillose Christenheit


30 Monate eingesperrt – Sängerin Helen Berhane veröffentlicht Biographie.

Als „Weckruf an die profillose Christenheit in Deutschland“ betrachtet der Leiter der Menschenrechtsorganisation „Hilfsaktion Märtyrerkirche“ (HMK), Manfred Müller (Uhldingen/Bodensee), Berichte über den Bekennermut von Christen in dem ostafrikanischen Land Eritrea.

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„Was uns westlichen Christen naiv erscheint, könnte auch normal sein, nämlich eine konsequente Christus-Nachfolge ohne Netz und doppelten Boden“, sagte Müller bei der Vorstellung der Biographie der eritreischen Sängerin Helen Berhane am 17. Juni in Stuttgart. Unter dem Titel „Mein Lied klingt aus der Nacht“ (Brunnen Verlag Gießen) beschreibt die heute 36-Jährige, die der pfingstlerischen Rema-Kirche angehörte, warum sie in ihrer Heimat 30 Monate lang ohne Anklage eingesperrt war. Vor Journalisten erläuterte sie, dass die neomarxistischen Machthaber es nicht ertragen könnten, dass Jesus Christus als höchste Autorität verkündigt werde. „Im Vertrauen auf Gott und aus Liebe zu den Menschen“ habe sie trotz mehrerer Ermahnungen nicht aufgehört, auf öffentlichen Plätzen zum christlichen Glauben einzuladen. Anstoß habe die Regierung auch an der Aufforderung zur Feindesliebe genommen, da dies angeblich den Kampf gegen den Nachbarstaat Äthiopien lähme.

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