Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


 

Quelle: bruedergemeinde.de

Anglikanische Kirche GB: zivile Lebenspartnerswchaft von Homo-Priestern erlaubt, aber poppen streng verboten
[…]Die Kirche von England hat ein Gutachten zur Bischofsweihe homosexueller Geistlicher veröffentlicht. Demnach steht einer Berufung Homosexueller ins kirchliche Leitungsamt nichts entgegen, wenn der Kandidat bereits als Priester enthaltsam lebte. Die anglikanische Kirche sucht mit dem Papier, das im Juli der Generalsynode vorgelegt werden soll, eine Anpassung an die Rechtslage in Großbritannien. Dort verbietet seit 2010 ein Gleichstellungsgesetz die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Laut dem Gutachten ist „die sexuelle Orientierung selbst kein ausschlaggebender Grund für die Ernennung zum Priester- oder Bischofsamt“. Jedoch seien Personen, die eine intime Beziehung außerhalb der Ehe führten, nicht für geistliche Ämter geeignet. Es gebe aus Sicht der Kirche jedoch keinen Hinderungsgrund „für eine zölibatär lebende Person in einer zivilen Lebenspartnerschaft“. Eine Bischofsernennung könne abgelehnt werden, wenn sie „entzweiend“ auf die Kircheneinheit zu wirken drohe[…]

Katholiban-Clown Kissler: ein wahrer Christ darf nicht grün wählen
[…]Die evangelische Kirche lässt sich von einer Partei kapern. Ein Kommentar von Alexander Kissler … Wer die Bibel ernst nimmt, kann nicht guten Gewissens die „Grünen“ wählen. Und wer sich den ideologischen Kern der „Grünen“ zu eigen macht, muss die christliche Botschaft arg verbiegen … Das Herz der „grünen“ Bewegung schlägt wo ganz anders. Aus der Gleichberechtigung von Mann und Frau soll eine latent gegen den Mann gerichtete „Gleichstellung“ werden, aus der Familie eine frei zu gestaltende „Verantwortungsgemeinschaft“. Die „vollständige rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben“ ist das große Nahziel, auch im Steuer- und Adoptionsrecht. Die klassische – biblisch fundierte – Familie verlöre ihre zentrale Rolle, würde zu einer von vielen Formen des Zusammenlebens und Beieinanderliegens. Auch „in den Bildungsstandards sowie in der Lehrerfortbildung“ soll deshalb „die Vermittlung unterschiedlicher sexueller Identitäten verankert“ werden. Die Kirchen werden formal respektiert, weil sie „zur Verantwortung für Mitmenschen und das Gemeinwohl ermutigen“ – sofern sie den ethischen Geleitschutz liefern für das „grüne“ Gesellschaftsspiel, in dem jeder Mensch ein Betreuungsfall ist, Toleranz eine Diskriminierung der Tradition meint und Weltoffenheit die Privilegierung minoritärer Lebensstile. Nicht zufällig unterstützen viele „grüne“ Landespolitiker den neo¬humanistischen Kampf gegen das Kreuz in öffentlichen Gebäuden. All das mag gerne tun und betreiben, wer will – wir leben in einem freien Land. Christen aber sollten zu diesem staatsgläubigen und letztlich laizistischen Großexperiment die Hand nicht reichen.[…]

Evangelikalen-Brut auf Seelen- und Kohle-Fang von Kids
[…]«Wer nur einzelne Gottesdienste besucht, sieht die Radikalität der Bewegung nicht», sagt Religionsexperte Georg Otto Schmid*. Der ICF (International Christian Fellowship) sei missionarisch wie jede Freikirche und dazu deutlich radikaler als andere. Erst ab dem sogenannten Get Free Weekend ist man laut Schmid wirklich Teil der Kirche. «Ab dann wird erwartet, dass man den Zehnten seines Lohns abgibt. Kontrolliert wird dies allerdings nicht.» Der ICF hebe sich punkto Veranstaltungsqualität von anderen Freikirchen ab, was auch einen beträchtlichen finanziellen Aufwand mit sich bringe: «Wer bereit ist, tief in den Sack zu greifen, um dafür gute Shows geboten zu bekommen, ist am richtigen Ort.» Heikel beurteilt Schmid Aussagen im ICF-Standardwerk «Entdecke Gott». Dort werde beispielsweise der Leserin und dem Leser eingebläut: Wer den Zehnten nicht abgibt, muss auch keinen Segen von Gott erwarten[…]

Klar, für die JP2 Heiligsprechung fehlt ja noch ein Wunder
[…]Fatima (kath.net) Hat sich in Fatima nach der Seligsprechung von Johannes Paul II. ein weiteres ‚Sonnenwunder‘ ereignet? Dies behaupten zumindest mehrere Augenzeugen, wie kath.net erfahren konnte. Das ‚Wunder‘ soll sich in Fatima unmittelbar nach der Seligsprechungsfeier von Johannes Paul II. am 1. Mai 2011 ereignet haben. Dabei soll sich rund um die Sonne ein Regenbogenkranz gebildet haben. Tausende Pilger und Bewohner von Fatima wollen das ‚Wunder‘ laut Berichten von Pilgern, die zu dem Zeitpunkt vor Ort waren, gesehen haben. Auch der Bischof von Fatima hat, Serafim de Sousa, weiß über den Vorfall Bescheid, eine offizielle Stellungnahme gibt es aber noch nicht[…]

Respekt, Schweden wird immer ungläubiger
[…]Wie „Radio Schweden“ (Stockholm) am 16. Juni berichtete, ist sich knapp die Hälfte der Kirchenmitglieder ihres Glaubens an Gott nicht sicher oder glaubt überhaupt nicht. 15 Prozent bezeichneten sich als Atheisten. Neun von zehn Befragten erklärten dem Bericht zufolge, dass die Kirche nicht wichtig sei. Ein Kirchensprecher nannte es laut der Tageszeitung Svenska Dagbladet interessant, dass die Kirche Raum für so viele unterschiedliche Auffassungen lasse. Von den 9,4 Millionen Einwohnern des Landes gehören 71 Prozent zur Schwedischen Kirche, die von 1527 bis 1999 Staatskirche war. 1980 lag der Anteil der Kirchenmitglieder noch bei 93 Prozent. In Schweden gibt es außerdem rund 250.000 Mitglieder von Freikirchen, 250.000 Muslime, 165.000 Katholiken und 100.000 Orthodoxe[…]

Hessischer Innenminister: Hassprediger schneller abschieben
[…]Unter anderem sollte das Aufenthaltsgesetz geändert werden, um Hassprediger leichter abschieben zu können, sagte Rhein der Tageszeitung «Die Welt» (Dienstagsausgabe). Eine Abschiebung sollte schon dann möglich sein, wenn jemand Inhalte verbreite, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten oder die einer Radikalisierung oder Anwerbung zum Terrorismus Vorschub leisten. Entsprechend sollten auch das Versammlungsgesetz und die Bestimmungen zur Volksverhetzung geändert werden. Rhein warnte vor einer steigenden Zahl von Salafisten. Der Salafismus sei die am schnellsten wachsende islamistische Bewegung in Deutschland, die Zahl der Mitglieder werde auf 3.000 bis 5.000 geschätzt. Salafisten predigen einen rückwärtsgewandten Islam, der sich auf den Propheten und seine frühen frommen Gefährten beruft. Dabei propagieren viele einen Gottesstaat und treten für das islamische Recht, die Scharia, ein, die als Strafen unter anderem die Steinigung oder das Abtrennen von Händen vorsieht. Auch die Anwendung von Gewalt wird nicht grundsätzlich abgelehnt[…]

Kardinal Kasper: Kirchenspaltungsgerücht ist Quatsch
[…]Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper hat sich gegen Spekulationen gewandt, die katholische Kirche in Deutschland stehe vor einer Spaltung. In der deutschen Kirche herrschten zwar Spannungen, sagte Kasper der “Zeit”-Beilage “Christ und Welt”. Doch von einer Spaltung sei sie weit entfernt: “Einmal sind die kritisch denkenden Gruppen unter sich sehr verschieden, zum anderen würde eine Spaltung einen oder mehrere Bischöfe voraussetzen, die mitmachen – für mich völlig undenkbar”[…]

Ratze-Bene Bruder und das Zölibat
[…]Passau – Georg Ratzinger, 87, Priester und Bruder von Papst Benedikt XVI., hat den Zölibat verteidigt. Dieser habe doch wirklich seinen ‚theologischen Sinn‘, sagte er der Passauer Neuen Presse. Von Reformen hält er in diesem Punkt nichts: ‚Einerseits gibt es immer weniger Ehen, andererseits soll der Priester jetzt auf einmal heiraten.‘ Das wirke auf ihn ‚ein bisschen kurios‘. Durch die Priesterehe gäbe es nach Ansicht Ratzingers nicht mehr Geistliche. Sich von daher eine wesentliche Änderung zu erwarten, sei in gewisser Weise naiv. Selbst wenn der Papst von sich aus den Priestern die Ehe erlauben wollte, ginge dies gar nicht, betonte Ratzinger. Er müsste dazu die Zustimmung der Kirche haben. ‚Und es ist klar, dass gerade vom gläubigen Volk her heftiger Widerspruch käme.'[…]

Beratungsstellen gehören nicht in die Hände von fundamentalistisch-radikalen Ideologen, das ist eine erbärmliche Sauerei
[…]1995 änderte der deutsche Bundestag die gesetzliche Regelung zum Abtreibungsrecht. Seitdem müssen Frauen, die straffrei ihr Kind im Mutterleib ermorden lassen wollen, eine “ergebnisoffene” Beratung bei einer staatlich anerkannten Stelle mittels Schein nachweisen. Für die Mehrheit der deutschen Bistümer war dies leider kein Problem, so ließen die meisten Bistümer in ihren Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen die “Tötungslizenzen” ausstellen. Papst Johannes Paul II. mußte eingreifen und schrieb den deutschen Bischöfen im Januar 1998 “Gleichzeitig habe ich euch um der Klarheit eures Zeugnisses für die Unantastbarkeit jedes menschlichen Lebens willen eingeladen, in den kirchlichen (…) Beratungsstellen keine Bescheinigung mehr ausstellen zu lassen” und forderte damit die christliche Selbstverständlichkeit, uneingeschränkt das Recht des Lebens eines jeden Menschen zu achten. Am 23. Juni 1999 erklärte der damalige Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Kardinal Lehmann in Bonn, der Papst verlange von der Kirche ein Höchstmaß an Entschiedenheit in ihrem Eintreten für das Lebensrecht ungeborener Kinder. Es könne keine “grundsätzlich illoyale Konfliktstrategie geben”. Daher würden die katholischen Beratungsstellen den Schein nur noch mit einem Zusatz ausstellen: “Diese Bescheinigung kann nicht zur Durchführung straffreier Abtreibungen verwendet werden.” Kardinal Lehmann griff in dieser Pressekonferenz nochmals scharf den Vatikan und Papst Johannes Paul II. wegen der Aufforderung, das Lebensrecht eines jeden Menschen zu achten, an.Auch mit dem Zusatz wäre nach deutscher Rechtslage die Ermordung des Kindes straffrei erlaubt und die Kirche an der Ermordung indirekt beteiligt. Deshalb wies der Vatikan die deutschen Bischöfe erneut an keine Scheine mehr auszustellen, die die straffreie Ermordung von Menschen ermöglicht.Im September 1999 wurde dann von Aktivisten rund um das ZdK ein Verein gegründet, der zynisch den Namen Donum Vitae (Geschenk des Lebens) trägt. Dieser Verein will nach eigenen Angaben zwar Frauen ermutigen, ihr Kind zu behalten, stellt aber den gesetzlich geforderten Schein aus, mit dem dann straffrei das Kind ermordet werden kann. Wiederholt mußte der Vatikan in den vergangenen zehn Jahren die deutschen Bischöfe ermahnen, diesen Verein nicht zu unterstützen.[…]

Große Aufregung bei den Christen Fundis über:
[…]Ein neue Aufklärungskampagne für Grundschulkinder ab 5 Jahren startet heute der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner. Die Grundbotschaft lautet: Jede Lebensform soll wertgeschätzt werden! „Das muss man Kindern in diesem frühen Alter beibringen, wenn sie gerade lernen, wie Gesellschaft funktioniert“, sagte im Vorfeld Conny Kempe-Schälicke. Über die Aufklärungskampagne berichtete die „Berliner Zeitung“. „Wir zeigen alles, was heute Realität ist“, erläuterte Conny Kempe-Schälicke und betont: „Homosexualität soll dabei nicht herausgestellt werden. Vielmehr geht es um Vielfalt. Weg von der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie, hin zu Modellen, in denen Kindern auch glücklich sein können. Denn das Einzige, was wichtig ist, ist eine liebevolle Umgebung.“ Die Kinder sollten sich Gedanken darüber machen, „wie es ist, wenn man nicht genau weiß, ob man männlich oder weiblich ist. Als Jugendliche können sie sich dann bewusst für eine sexuelle Identität entscheiden, so wie für eine Religion“[…]

Was für ein Götzendienst, wenn der Ober-Kuttenbrunzer die Messe hält
[…] Wir wollen diesen Moment in Gemeinschaft mit der universalen Kirche leben, der in der Liebe seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. vorsteht. Aus diesem Grund richten wir jetzt unsere Aufmerksamkeit auf die Art des Empfangs der Heiligen Kommunion“. „Die Gläubigen, die gebeichtet haben und sich daher im Stand der Gnade befinden und somit als einzige den Heiligsten Leib des Herrn empfangen können, nähern sich dem ihnen am nächsten stehenden Priester. Entsprechend den gültigen universalen Bestimmungen wird die Kommunion einzig und allein auf die Zunge verteilt werden, dies mit dem Ziel, Prophanierungen zu vermeiden und uns vor allem zu einer immer höheren Achtung des Heiligen Geheimnisses zu erziehen, das die Realpräsenz unseres Herrn Jesu Christi ist. Es ist daher niemandem gestattet, die Kommunion auf der Hand zu empfangen. Nachdem wir die gebotene Ehrerbietung erwiesen haben, werden wir die Hostie anbeten, die dann auf die Zunge gelegt werden wird. Wer nicht aus Platz- oder Gesundheitsgründen daran gehindert ist, kann die Kommunion auch auf Knien empfangen.“ Das Anliegen Marco Scardellis war es, den Versuch zu unternehmen, in vollem Einklang mit dem Willen des Papstes die Messe als Höhepunkt der liturgischen Seelsorge erkennen und leben zu lassen. Zweifellos war der Pastoralbesuch Benedikts XVI. in San Marino ein „Heimspiel“, das sich, wie die früheren Feiern mit dem Papst gezeigt haben, überall ereignet, wohin der Papst kommt. In San Marino wurde dank eines jungen Liturgikers die besondere Aufmerksamkeit für die „Benediktinische Reform“ sichtbar und spürbar, eine Aufmerksamkeit, die von allen nachvollzogen werden konnte. Wahrscheinlich ist es zu viel verlangt, auch in Berlin oder Erfurt oder Freiburg aus dem Lautsprecher einen Hinweis erklingen zu hören, wie dies in San Marino der Fall war. Zweifellos aber bietet sich die Möglichkeit zu einem Nachdenken.[…]