Eva Herman und die Wertschätzung der Mutter in der NS-Zeit


Streitpunkt: die Rolle der Mutter im Dritten Reich. Ex-Tagesschau-Sprecherin Eva Herman fühlte sich von einer Zeitung falsch zitiert, klagte vor Gericht – und verlor nun.

ZEIT ONLINE

Im Streit um Äußerungen zu Familienpolitik und NS-Zeit hat die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herman vor dem Bundesgerichtshof (BGH) eine Niederlage erlitten. Herman hatte gegen einen Bericht im Hamburger Abendblatt geklagt, weil sie sich darin falsch zitiert sah. Die Zeitung hatte geschrieben, Herman habe die „Wertschätzung der Mutter“ im Dritten Reich als „sehr gut“ dargestellt.

Der BGH wies die Klage Hermans nun zurück. Die Zeitung habe Hermans Äußerungen „weder unrichtig noch verfälscht oder entstellt wiedergegeben“, hieß es zur Begründung. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hatte nach den Äußerungen die langjährige Zusammenarbeit mit der Moderatorin beendet.

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