Gegen Papst-Rede im Bundestag: Petition


Quelle: thueringerblogzentrale.de

Petition gegen Papst-Rede: Keine Diätenkürzungen bei Abwesenheit
Den Petitionsausschuss des Bundestages hat eine Petition erreicht, wonach Bundestagsabgeordnete keine finanziellen Einbußen haben sollen, wenn sie nicht der Papst-Rede im Bundestag beiwohnen wollen. Denn demokratischen Abgeordneten habe er als Staatsmann nichts zu sagen

Von Thomas HummitzschDiesseits.de

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Bundestagsabgeordnete, die am 22. September 2011 an der Rede des Papstes, Benedikt XVI., im Deutschen Bundestag nicht teilnehmen, wegen ihrer Abwesenheit keine Abzüge bei den Diäten erhalten.

Dies fordert die Regionalgruppe München/Bayern der Giordano Bruno Stiftung anlässlich der geplanten Rede des Papst Benedikt XVI. im Bundestag am 22. September 2011. Daher reichte sie eine entsprechende Petition (Wortlaut hier) im Deutschen Bundestag ein. Als Grund gibt sie an, dass der Papst demokratischen Abgeordneten als Staatsmann nichts zu sagen habe.

Als Oberhaupt des Vatikanstaates besitzt der Papst gemäß Artikel 1, Satz 1 des vatikanischen Grundgesetzes die alleinige exekutive, legislative und judikative Gewalt. Diese gewollt autoritäre Staatsführung der führe dazu, dass das Kirchenvolk nichts zu sagen habe und selbst leitende Kleriker nur minimal an Willensbildungsprozessen beteiligt würden. Petitent Dr. med. Heinrich Klussmann spricht daher von der „absoluten Monarchie des undemokratischen Vatikanstaats“ und fragt:

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2 Comments

  1. Das geht nicht! Das ist doch eine Weiterbildungsveranstaltung für unsere Abgeordneten:

    Aus der Bundesdeutschen Politik

    Politische Weiterbildung für Abgeordnete

    Neuerdings gibt es Vorlesungen zur Weiterbildung im Deutschen Bundestag. Die erste Serie heisst »Diktaturen im 21. Jahrhundert CE«. Der ständigen Abgeordnete Peter Schmidt von der Legendären Alternativen Liberalen Liste (LALL):

    »Nach all den Problemen der letzten Jahrzehnte haben wir uns ernsthaft gefragt, ob die parlamentarische Demokratie das bevorzugte Modell für einen Staat in der Zukunft sein wird und die Mühe, die es macht, das Ergebnis rechtfertigt. Daher haben wir uns entschlossen andere Staatsformen unter die Lupe zu nehmen. Als erstes beginnen wir mit dem absoluten Gegenteil des Rechtsstaats, nämlich absolutistischen, hierarchischen, totalitären Dikaturen.

    Den Reigen eröffnet Prof. Ratzinger vom VatikanSStaat, gefolgt von Kim Il-Sung und Muammar al-Gaddafi. Bei Fidel Castro sind wir uns nicht sicher, aber möglicherweise wird er per Webcast teilnehmen. Durch den natürlichen Zeitversatz würde auch der Synchrondolmetscher etwas mehr Zeit haben.«

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  2. Würde ich glatt unterschreiben, wenn ich nicht gesehen hätte, wie leer die Sitzreihen des Bundestags bei manchen wichtigen Entscheidungsprozessen sind und nicht gelesen hätte, dass Abgeordnete nach Eintragen in die Anwesenheitsliste ihren vom Steuerzahler bezahlten Arbeitsplatz wieder verlassen und trotzdem ihr Geld bekommen.
    Abgesehen davon nehme ich nicht an, dass besonders viele Abgeordnete bei einer politischen Papstrede durch Abwesenheit ein Zeichen der Ablehnung setzen wollen.

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