Zeilingers Naturgesetz Bullshistic


Quelle: BR-Online.de

Wiener Quantenphysiker in Interview mit Franziskaner-Zeitschrift „antonius“: Es wäre aber Fehler, aus den Naturgesetzen Gott beweisen zu wollen

kath.net

Für den Wiener Quantenphysiker Prof. Anton Zeilinger weisen die Naturgesetze auf etwas „Tieferes“ hin. Es wäre allerdings ein Fehler, aus den Naturgesetzen Gott beweisen zu wollen. „Allein der Versuch, Gott zu interpretieren, ist angesichts der Kleinheit und Unbedeutsamkeit der Menschen wahnsinnig arrogant und lächerlich“, so Zeilinger in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Franziskaner-Zeitschrift „antonius“. Er vertrete, was Gott betrifft, eher einen mystischen Standpunkt, bekannte Zeilinger: „Man kann einiges verstehen, Gott ist aber nicht fassbar.“

Der Physiker wies alle Stimmen zurück, wonach Wissenschaft und Religion einander widersprechen würden. „Glaube und Wissenschaft bilden keine Gegenpole, sie ergänzen einander.“ Es gebe sehr tiefgreifende Fragen, die die Wissenschaft nicht beantworten könne und auch nie können werde: „Welchen Sinn hat unser Leben. Woher kommen die Naturgesetze? Warum gibt es überhaupt die Welt?“. Zeilinger: „Das sind Grenzfragen der Naturwissenschaft, die genau dort ansetzen, wo die Menschen heute nach Antworten und Perspektiven für ihr Leben suchen.“

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5 Comments

  1. Wie der Wiener Quantenphysiker Prof Anton Zeilinger im „kath.net“ -Artikel so hatte auch Stephen Hawking früher ambivalente Äußerungen gemacht und damit eine „Schöpfung des Alls“ offen gelassen, wie Beispielsweise am Ende seines früheren Bestsellers (deutsch) „Die kürzeste Geschichte der Zeit“. 

    Zur Ankündigung seines jüngsten Buches „The Grand Design“ hat Hawking diesen Wechsel auch mit der Verkaufsstrategie seines damaligen Verlegers begründet, weil so damals ein viel größerer Buchmarkt zustande gekommen sei…. 😉

    http://www.welt.de/wissenschaft/article9351010/Stephen-Hawking-stellt-sich-gegen-Gott-und-Newton.html

    Bei Wikipedia steht…….

    „Im September 2010 äußerte Hawking erstmals eindeutig, dass für die Entstehung des Universums kein Gott notwendig gewesen war. Es sei nicht nötig, so der Wissenschaftler, zur Erklärung eine Hand Gottes mit ins Spiel zu bringen. Die Times zitierte aus seinem neuen Buch The Grand Design (dt. Der große Entwurf – Eine neue Erklärung des Universums):
    „Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selber aus dem Nichts erschaffen. […] Spontane Schöpfung ist der Grund, warum es statt dem Nichts doch etwas gibt, warum das Universum existiert, warum wir existieren.]“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Hawking

    Vielleicht spielen dieee Strategie von Hawking’s Verleger auch bei Anton  Zeilinger’s Verleger eine Rolle? Das Medium Zeilinger’s war „kath.net“ über den ein populärer Autor einen bedeutend größeren Leserkreis gewinnen kann als bei rein wissenschaftlicher Literatur….?
    😉

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  2. Ja, Dieter Nuhr hats zB so gesagt, „wer keine Ahnung hat – einfach mal Fresse halten“. und „man darf eine Meinung haben – aber man MUSS nicht!“

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  3. mystisch = anderes Wort für „weiss nicht“, wenn man das nicht so sagen will, typisch Mensch halt

    Hat da mal nicht jemand gesagt: »Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen«

    Tja, wie heisst es so schön: »Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten. Es wäre wichtig, dass sich das mal rumspricht.«

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  4. Da kann man mal wieder sehen, daß auch Titel und Ehren einen nicht unbedingt hindern, gelegentlich Bullshit von sich zu geben. Nein, Titel schützen nicht, Herr Professor.
    Ein naturwissenschaftler sollte das eigentlich wissen…

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  5. Herr Zeilinger sollte noch einmal in der Genesis blättern. Wenn er es zustande bringt vielleicht auch mit Verstand in anderen Bibelabschnitten, gegebenenfalls u.U. mal zwischen den Zeilen zu lesen, auch empfehlenswert. Aber Vorsicht, das kann, wenn man es richtig macht, bei Leuten mit seiner Einstellung ziemlich weh tun. „Wissenschaft und biblischer Humbug passen zusammen ?“ Armer Herr Professor !

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