„Hirtenbarometer“: Seite zur Bewertung von Klerikern, B16-RatzeBene in der Kritik


Quelle: sonntagsblatt-bayern.de

Katholische Kirche kritisiert ‚Hirtenbarometer‘
Evangelische Kirchenvertreter begrüßen eine Website, bei der man anonym Priester und Bischöfe „bewerten“ kann – Auf der Website wird de facto unverblümt gegen katholische Würdenträger gehetzt

Kath.net

Erstmals können Kirchenmitglieder die Arbeit von Geistlichen bewerten. Dazu haben der Karlsruher Informatiker Fabian Ringwald und einige Freunde die Internet-Seite http://www.hirtenbarometer.de entwickelt. Wer sich hier registriert, kann anonym mitteilen, wie er einen Pfarrer erlebt hat.

Angeboten werden fünf Kategorien, etwa Gottesdienstgestaltung, Glaubwürdigkeit und Aktualität, in der man zwischen einem und sechs Punkten vergeben kann. Daraus errechnet sich dann eine Gesamtpunktzahl mit der Bestnote sechs Punkte.

Käßmann bekommt 3,6 von 6 Punkten

Für die frühere EKD-Ratsvorsitzende und hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann (Berlin) wurden bisher 57 Bewertungen abgegeben. Sie liegt bei 3,6 Punkten. Außerdem können Bemerkungen gemacht werden. So wird bei Frau Käßmann beispielsweise bemängelt, dass sie sich „bemüßigt fühlt, auf jedes politisch korrekte Thema auch gleich die politisch korrekte Antwort zu geben“.

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Ein paar nette Beispielbewertungen zu B16:

  • Ein gefährlicher, alter Mann der Menschen ohne Orientierung und Perspektive ihre Freiheit nimmt, indem er sie an Märchen glauben läßt. Märchen die die Persönlichkeit der Menschen verändern (Zöllibat), die Menschen ausgrenzen, die nicht der Norm entsprechen (Homophobie, Atheisten, andere Religionen), in denen die Alternative zur Keuschheit oftmals der Tod ist (Kondomverbot)… usw.
  • Leider ist der Mann nicht der Intellektuelle, für den ihn alle halten; schade, dass die weiße Soutane dazu führt, dass viele nicht mehr über seine Hetztiraden gegen Schwule, Frauen und Juden (ja genau, man lese mal seinen Artikel „Kirche“ im Lexikon für Theologie und Kirch, 2. Auflage, ganz schlecht wird einem dann) nachdenken. Man muss der Polemik von Alan Posener (Der gefährliche Papst) nicht zustimmen; seine Diagnose, B16 sei ein reaktionärer Antidemokrat mit latentem Antisemitismus trifft aber ins Schwarze.
  • Ja, bejubeln wir einen Mann, der durch seine Entscheidungen (oder besser durch das Ausbleiben derselben) den Tod von Millionen Menschen befördert, weil Kondome verboten bleiben. Einen Mann, der dem letzten absolutistischen Staat in Europa vorsteht, sich immer noch nicht der Menschenrechtserklärung angeschlossen hat, von Amnesty International unter Beobachtung steht. Seine Schriften sind bloße Umschichtungen der stets selben leeren Worthülsen, er radikalisiert die Kirche, indem er die Piusbruderschaft rehabilitert. Er selbst hat als Bischof über die Vertuschung mehrerer Missbrauchsfälle gewacht. Tolles Vorbild.
  • Benedikt ist ein Schande für das Christentum. Anpassung an moderne Gegebenheiten, Entgegennahme der Ängst heutiger Gläubiger, Aussöhnung mit den Religionen, kritische Betrachtung des Zölibats respektive der wahrhaftig widerlichen Kinderschändung durch Geistliche, Mangel an Gleichberechtigung sind die Punkte, die bisher ausbleiben. Dieser Papst ist ein Trauerspiel für den modernen Katholizismus. Ich akzeptiere einen solchen Versager nicht als Gottes Vertreter auf Erden. Abgesehen davon, daß Gott nie vertreten werden kann! Er ist schließlich Gott!

 

 

 

1 Comment

  1. Cooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooool!

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