Serbischer Ex-Priester beschuldigt Bischof der Pädophilie

Bischof Vladika Vasilije Kacavenda Quelle: spc.rs

Bischof von Tuzla und Zvornik: Gerechtigkeit soll vor Gericht gesucht werden.

tt.com

Belgrad/Sarajevo – Ein ehemaliger serbisch-orthodoxer Priester hat schwere Pädophilie-Vorwürfe gegen den Bischof von Zvornik und Tuzla (Ostbosnien), Wladika Vasilije (Kacavenda), erhoben. „Ich kann nicht mehr schweigen“, erklärte der 36-jährige Ex-Priester Bojan Jovanovic am Donnerstag in einer langen Aussage gegenüber dem Radiosender Sarajevo, die anschließend auch von lokalen Printmedien aufgegriffen wurde.

Der ehemalige Priester Bojan Jovanovic, der drei Jahre im Bistum von Tuzla und Zvornik tätig war, behauptet, dass Wladika Kacavenda versucht hat, auch ihn zu vergewaltigen. Er berichtete in seiner Aussage über regelmäßige Feste im luxuriösen Amtssitz vom Wladika in Bijeljina, zu welchen auf Auftrag Kacavendas hin Buben, die nicht älter als elf Jahre alt gewesen sein sollen, gebracht worden seien. Auch soll es sich um Kinder aus ärmlichen Verhältnissen oder Waisenkinder gehandelt haben. Einer der Priester, der nicht mit Kacavenda schlafen wollte, soll laut derselben Quelle durch eine Bombe ums Leben gekommen sein. Jovanovic erklärte, dass es sich für die Kirche um Selbstmord gehandelt hat. „Das stimmt mit Gewissheit nicht“, so der einstige Priester, der inzwischen in seiner Heimatstadt Belgrad lebt und im September ein Buch über die Geschehnisse im Bistum herausgeben will.

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Evangelisierungsmasche: Facebook Spiel „Vatican Wars“

Quelle: elhabib.com

VATICAN WARS AUF FACEBOOK BESTÄRKT KIRCHGÄNGER

elhabib.com

Verirrte Schäfchen bekehren und den Glauben richtig interpretieren, mit dem Facebook Spiel Vatican Wars schlüpfen die Spieler selber in die Rolle eines Priesters. SGR Games hat das Spiel schon seit einer Weile getestet und nun eine Studie dazu veröffentlicht, nach der rund 30% der Testpersonen durch Vatican Wars öfter zur Messe gegangen sind. Kirche meets Social Media?

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Saudi-Arabien: Todesurteil wegen Hexerei

Quelle: http://www.amnesty.at

RIZANA NAFEEK, 22-jährige Hausangestellte aus Sri-Lanka ’ABDUL HAMID BIN HUSSAIN BIN MOUSTAFA AL-FAKKI, ca. 36-jähriger Sudanese

Einer Frau und einem Mann droht in Saudi-Arabien unmittelbar die Hinrichtung. Sie haben bereits alle Rechtsmittel ausgeschöpft. In Saudi-Arabien ist in den vergangenen Wochen ein bedeutender Anstieg an Hinrichtungen zu verzeichnen. In diesem Jahr sind bereits mindestens 27 Menschen hingerichtet worden, allein 15 im Monat Mai.

Amnesty International

Im Oktober 2010 hielt der Oberste Gerichtshof in Riad das Todesurteil gegen die 22-jährige srilankische Hausangestellt Rizana Nafeek aufrecht. Das Todesurteil gegen sie war aufgrund einer Straftat ergangen, die sie mutmaßlich begannen hat, als sie noch nicht 18 Jahre alt war. Im Mai 2005 war sie festgenommen worden, weil man sie beschuldigte, ein Kind in ihrer Obhut getötet zu haben. Sie war zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt und hatte weder bei der Befragung vor Eröffnung des Gerichtsverfahrens noch während ihres ersten Verfahrens Zugang zu einem Rechtsbeistand. ’

Abdul Hamid bin Hussain bin Moustafa al-Fakki, ein etwa 36-jähriger Sudanese, wurde am 27. März 2007 vom zuständigen Gericht (General Court) in Medina wegen Hexerei zum Tode verurteilt. Er hatte keinen Rechtsbeistand, und es ist sehr wenig über sein Gerichtsverfahren bekannt, da es unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Er sitzt immer noch im Gefängnis von Medina ein und ihm könnte unmittelbar die Exekution drohen. Am 8. Dezember 2005 war er in Medina von Angehörigen des Ausschusses zur Förderung der Tugend und Bekämpfung des Lasters, der auch als Religionspolizei bekannt ist, festgenommen worden. Er wurde der Hexerei beschuldigt, nachdem ein Mann, der für die Religionspolizei tätig war, ihn aufgefordert hatte, einen Fluch auszusprechen, der dazu führen würde, dass sein Vater, seine zweite Frau verlässt. ’Abdul Hamid al-Fakki soll gesagt haben, er würde dies für eine Bezahlung von 6.000 saudischen Rials (etwa 1.600 Dollar) tun. Nach seiner Festnahme wurde er verhört und soll geschlagen worden sein. Es wird davon ausgegangen, dass er gezwungen wurde, Akte der Hexerei zu „gestehen“. Rizana Nafeek und ’Abdul Hamid bin Hussain bin Moustafa al-Fakki droht unmittelbar die Hinrichtung, da sie alle Rechtsmittel ausgeschöpft haben, mit denen sie ihre Verurteilung zum Tode anfechten können.

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EKD: Glaube und Fußball

Quelle: kemal-pyka.de

Zum Auftakt der Frauen-Fußball-WM am Sonntag wird in der Berliner Gedächtniskirche ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, zu dem unter anderem Bundespräsident Christian Wulff erwartet wird. Kirche und Fußball – aus Sicht des Sportbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Prälat Bernhard Felmberg, ergänzen sich beide hervorragend.

jesus.de

Prälat Felmberg, brauchen die Fußballerinnen und ihr Publikum Gottes Segen?

Felmberg: Gerade vor einem solch großen Sportereignis bitten wir Gott darum, dass es ein wirkliches Fest des Sports wird. Ein Fest, das sich durch Fairness auszeichnet und das nicht durch Gewalt, Hass, Neid oder Streit unterbrochen wird. Ich empfinde Dankbarkeit, dass zwischen dem DFB und den Kirchen Konsens herrscht darüber, dass ein Gottesdienst zu Beginn einer FIFA-WM im wahrsten Sinne des Wortes Sinn macht. DFB-Präsident Theo Zwanziger wird deshalb auch im Gottesdienst mitwirken; auch die Konfirmanden, die tags zuvor die Endrunde des Konfi-Cups ausgespielt haben, werden dabei sein. Nicht nur der Fußball zeigt sich von seiner schönsten Seite, auch die Kirche feiert Gott in höchsten Tönen und schönster Form.

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P. Hahne: Völlig verstrahlt

Bestsellerautor Peter Hahne: Nichts ist schlimmer als ein Christentum, das sich auf spektakuläre Großereignisse mit Allerweltsthemen beschränke und wegen seiner Belanglosigkeit zu einer Wohlfühlreligion verkomme.

kath.net

Bei evangelischen Glaubenstreffen am katholischen Fronleichnamstag haben Redner die Kirche gemahnt, sich stärker auf die Verkündigung der christlichen Botschaft zu konzentrieren. Sie solle öfter „sagen, was nur Christen sagen können“, nämlich dass es ein Leben über den Tod hinaus gebe, so der Fernsehmoderator und Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) beim „Christustag“ in Stuttgart. Konkurrenzlos auf dem Markt der Weltanschauungen und Religionen sei die Botschaft, dass der christliche Glaube „eine mächtige Kraftquelle in der Ohnmacht des Alltags“ sei, weil er Vergebung ermögliche und im Leid tröste. Dies sei interessanter als das „ewige Gejammer von der männer-dominierten atom-verstrahlten Welt voll gieriger Kapitalisten und kriegslüsterner Politiker“.

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