Gegen die Homophobie der Kirchen


FDP-Mann Löning sieht die Haltung der Kirchen kritisch. - Foto: dpa

Anlässlich des Christopher Street Days hat der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte, Markus Löning (FDP), ein Ende der Attacken auf Homosexuelle in vielen Staaten gefordert.

Von Hans MonathDer Tagesspiegel

„Weltweit werden Millionen von Menschen wegen ihrer sexuellen Identität verfolgt und diskriminiert“, sagte Löning dem Tagesspiegel: „Das ist unerträglich.“ Scharf wandte sich der Politiker in diesem Zusammenhang gegen die Hetze religiöser Gruppen gegen diese Minderheiten. Am Christopher Street Day, der in Berlin am Sonnabend begangen wird, demonstrieren Schwule, Lesben und andere sexuelle Minderheiten für Gleichstellung und gegen Ausgrenzung.

Die schlimmste Situation ist nach Meinung Lönings in Ländern zu finden, die Menschen wegen ihrer Identität mit einem homophoben Strafrecht verfolgen. 80 Staaten weltweit drohten Strafen für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle an.

weiterlesen

2 Comments

  1. „Da ist vermutlich der Oberpfaffe im Vatikan selbst homosexuell. Alle Anzeichen sprechen dafür.“

    Aus Ratzingers Biographie und Auftreten in Bayern bin ich nicht dieser Meinung. Ratzinger ist entweder asexuell oder etwas gänzlich anderes als homo oder heterosexuell. Dazu sollte man mal auf die Interviews derjenigen verweisen die mit ihm Theologie studiert haben, die ihn als durch und durch kalte Persönlichkeit ohne jedes Interesse an anderen Menschen beschreiben.

    Liken

  2. Der größte Feind der Schwulen, Lesben und Transsexuellen ist gleichzeitig der weltweit größte „Verein“ von Schwulen, Lesben und Transsexuellen: Die katholische Kirche. Da ist vermutlich der Oberpfaffe im Vatikan selbst homosexuell. Alle Anzeichen sprechen dafür.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.