Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum – Papst-Rede spezial

Quelle: bruedergemeinde.de

Au weia: „Papstbesuch wird Sternstunde des Parlaments“
[…]Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), erwartet, dass die Rede des Papstes im Bundestag eine «Sternstunde des Parlaments» wird.Den Boykottaufruf aus den Reihen der SPD kritisierte der CDU-Politiker scharf: «Es ist mehr als peinlich, dem Heiligen Vater schon bevor er angereist ist, zu signalisieren, dass er im Deutschen Bundestag nicht willkommen ist», sagte Bosbach der «Rheinischen Post» (Montagsausgabe) … Die Führung der SPD-Bundestagsfraktion wies am Wochenende einen Boykottaufruf aus den eigenen Reihen zurück. Zuvor war ein Papier bekannt geworden, in dem der SPD-Abgeordnete Rolf Schwanitz seine Fraktionskollegen dazu auffordert, der Rede des Papstes im Parlament fernzubleiben.Bosbach sagte der Zeitung: «Ich kenne kein vernünftiges Argument, weshalb man es dem Papst untersagen sollte, im Bundestag zu sprechen. Das wird eine Sternstunde des Parlaments werden, nicht nur für katholische Christen.» Auch SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann hatte am Wochenende erklärt, er freue sich auf die Rede des Papstes. «Dadurch wird in keiner Weise infrage gestellt, dass unser Staat religiös und weltanschaulich neutral ist», sagte er der Zeitung «Bild am Sonntag». Es sei aber jedem Abgeordneten freigestellt, an der Veranstaltung teilzunehmen[…]

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Bachmann for President

Michele Bachmann

Matt Taibbis scheinbar verleumderischer „Rolling Stone“-Artikel über Michele Bachmann, ist seine schiere Verachtung für die Politikerin aus Minnesota mehr als deutlich anzusehen. Der Artikel tanzt zwischen Angriffen auf Bachmanns Image und Widerspruch über ihre frühere Politik, aber den meisten Platz nimmt Taibbis offene Empörung über Bachmanns religiöse Ansichten ein.

Die vorherrschende Meinung sagt, dass Michele Bachmann die republikanischen Vorwahlen gewinnen könnte, aber sich in den Wahlen zum US-Präsidenten niemals durchsetzen wird. Und doch, wie PZ Myers vor kurzem daran erinnert, sollten die Wahlen von Reagan und George W. Bush zu denken geben. Umfragen im Vorfeld der Wahlen 2000 sagten vorraus, es gäbe keine Möglichkeit, dass das amerikanische Volk George W. wählen würde. Und obwohl sie ihn eigentlich nicht gewählt haben, wurden im Jahre 2004 alle Zweifel ausgeräumt. Am Ende könnte es eine Präsidentin Michele Bachmann geben.

Wie würde eine Bachmann-Administration aussehen? Das ist eine sehr unbequeme Frage, aber wahrscheinlich eine, die man sich fragen sollte.

Michele Bachmann ist eine echte christliche Extremistin. George W. hatte zweifellos seine eigenen extremistischen Tendenzen, aber er kam aus einem einigermaßen gemäßigten Zweig des evangelikal-fundamentalistischen Christentums. Es gibt nichts gemäßigtes bei Bachmann. Sie vertritt christlichen Dominionismus und Theokratie.

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Buch: „Warum Katholiken Recht haben“ – nichts als Lug und Trug

Quelle: frumforum.com

DIE KATHOLISCHE KIRCHE VERTEIDIGEN
Ein neues Buch gegen die Desinformation über Missbräuche, Kondome, Kreuzzüge und Inquisition

Von Pater John Flynn Zenit.org

Der Antikatholizismus ist möglicherweise das letzte übergebliebene Vorurteil in der heutigen Gesellschaft, aber nach Ansicht des kanadischen Autoren und Journalisten Michael Coren darf man ihn nicht unterschätzen.

In seinem kürzlich veröffentlichten Buch „Warum Katholiken Recht haben“ (McClelland und Stewart) nimmt der Autor eine Reihe der gewohnten Kritiken gegen die Kirche in Angriff. Coren, geboren in einer nicht praktizierenden Familie mit jüdischem Vater bekehrte sich zum Katholizismus, als er zwanzig Jahre alt war.

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Broderline Gebrabbel: Blödsinn

Quelle: queer.de

Der Journalist Henryk M. Broder ist dafür bekannt, dass er seine berühmt-berüchtigten Texte in die Tasten haut, ohne vorher groß nachzudenken. Das könnte uns weitestgehend egal sein, wenn sich der 64 Jahre alte bekennende Hetero in letzter Zeit nicht verstärkt an schwul-lesbischen Themen abarbeiten würde.

queer.de

Erst vor wenigen Wochen forderte Broder im Berliner radioeins allen Ernstes einen „Hetero Pride“, weil sich die gemischtgeschlechtlich orientierten Mitbürger immer mehr ausgegrenzt und diskriminiert fühlten. Womit er wohl vor allem sich selbst meint. Nun legte Broder, offensichtlich genervt von Gay Prides, schwulen Politikern und lesbischen Fußballerinnen, in der Tageszeitung Die Welt nach und erklärte die schwul-lesbische Emanzipation kurzerhand für vollendet – zumindest in Deutschland.

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B16-RatzeBene: „Eucharistie ist das Heilmittel der Intelligenz und Gegenmittel zum Individualismus“

Quelle: simianfarmer.blogs.com

Die Eucharistie – das pochende Herz der Kirche
Benedikt XVI.: Die Eucharistie ist das Heilmittel der Intelligenz und das Gegenmittel zum Individualismus, um den Geschmack der Wahrheit und des Gemeinwohls wiederzufinden.

Von Armin SchwibachKath.net

Rom (kath.net/as) Die Eucharistie ist das Heilmittel der Intelligenz und das Gegenmittel zum Individualismus, um den Geschmack der Wahrheit und des Gemeinwohls wiederzufinden. Mit diesen wirksamen Bildern zu einem wesentlichen Inhalt des katholischen Glaubens wandte sich Papst Benedikt XVI. vor dem traditionellen Gebet des Angelus an die zehntausenden von Pilgern auf dem Petersplatz.

Der Papst erinnerte daran, dass in Italien und weiteren Ländern das Fronleichnamsfest am heutigen Sonntag gefeiert wird, und nahm dies zum Anlass, die Wichtigkeit des Sakraments der Eucharistie zu betonen. In einer immer individualistischeren Kultur wie jener der westlichen Gesellschaften, die dazu tendiere, sich in der Welt zu verbreiten, „bildet die Eucharistie eine Art ‚Gegenmittel’, das im Geist und im Herzen der Gläubigen wirkt und ständig in ihnen die Logik der Gemeinschaft, des Dienstes, des Teilens, also die Logik des Evangeliums sät“. Dabei seien die ersten Christen in Jerusalem ein deutliches Zeichen dieses neuen Lebensstiles gewesen, da sie in Brüderlichkeit gelebt und alles gemeinsam gehabt hätten, damit keiner Not leide.

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Frauen-Fußball-WM im christlichen Missbrauch

Quelle: idea.de

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen wird es an vielen Austragungsorten christliche Begleitprogramme geben. Die Programme reichen von der Beteiligung an Fan-Meilen über Seelsorgeangebote bis zu einer Notfallnummer für die WM-Fußballerinnen. Zudem wird die Weltmeisterschaft mit einem ökumenischen Gottesdienst in die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche eröffnet.

idea.de

Wie der Sportbeauftragte des Rates der EKD, Prälat Bernhard Felmberg (Berlin), gegenüber idea sagte, bestehe zwischen dem Deutschen Fußballbund (DFB) und den beiden großen Kirchen spätestens seit 2006 ein Konsens darüber, dass Großereignisse mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet werden sollten. Es gehe darum, dass der Segen Gottes auf dem Zusammenkommen so vieler Nationen und Menschen liege, sagte Felmberg. An der 6. FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft vom 26. Juni bis 17. Juli nehmen 16 Nationalmannschaften teil. Die 32 Spiele sind auf neun Austragungsorte verteilt. Favorit ist die deutsche Mannschaft, die bereits 2003 und 2007 den Weltmeistertitel errang. Das Turnier stößt auf großes Interesse: Von 800.000 frei gehandelten Eintrittskarten sind bereits 720.000 vergeben.

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Maasburg: Anzeige gegen „Missio“-Nationaldirektor

Leo Maasburg

Leo Maasburg soll eine Frau zu sexuellen Handlungen genötigt haben, der Nationaldirektor von „Missio Austria“ bestreitet diese Vorwürfe. Schönborn soll laut Sachverhaltsdarstellung informiert gewesen sein.

Die Presse

Gegen den Leiter der Päpstlichen Missionswerke („Missio“), Leo Maasburg, ist Anzeige wegen sexueller Nötigung erstattet worden. Mutmaßliches Opfer ist eine heute 45-jährige ehemalige Vertraute des prominenten Geistlichen. Die Frau, die vom Wiener Anwalt Werner Schostal vertreten wird, hat dieser Tage eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien übermittelt. Darin heißt es auch, dass Kardinal Christoph Schönborn über die Vorfälle informiert gewesen sein soll. Eine weitere Anzeige richtet sich gegen einen Schulseelsorger in Tirol, der die Frau als Minderjährige missbraucht haben soll.

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Gott: Das begriffliche Missverständnis?

Von hs –The Intelligence

Wer sich tiefer mit der Yoga-Lehre auseinandersetzt, kann nicht umhin, sich auch mit einer Gottesvorstellung zu befassen. Die meisten Menschen scheinen sich diesbezüglich einer unveränderlichen Meinung verschrieben zu haben. Doch ungeachtet, ob jemand die Existenz eines intelligenten Schöpfers voraussetzt oder nicht, die Kernfrage sollte eigentlich gar nicht lauten, ob es einen Gott gibt, sondern was Gott ist. In praktisch allen Fällen, in denen Menschen von der Nichtexistenz Gottes überzeugt sind, liegt dies an der Art, in der dieser Gott von einer bestimmten Religion dargestellt wird. Zum Glück sind wir schon lange nicht mehr von einer einzigen Lehre abhängig. Verschiedene Religionen in Vergleich gesetzt, entspricht das Vorhandensein einer geistigen Komponente der Schöpfung durchaus der Logik.

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