Buch: „Warum Katholiken Recht haben“ – nichts als Lug und Trug


Quelle: frumforum.com

DIE KATHOLISCHE KIRCHE VERTEIDIGEN
Ein neues Buch gegen die Desinformation über Missbräuche, Kondome, Kreuzzüge und Inquisition

Von Pater John Flynn Zenit.org

Der Antikatholizismus ist möglicherweise das letzte übergebliebene Vorurteil in der heutigen Gesellschaft, aber nach Ansicht des kanadischen Autoren und Journalisten Michael Coren darf man ihn nicht unterschätzen.

In seinem kürzlich veröffentlichten Buch „Warum Katholiken Recht haben“ (McClelland und Stewart) nimmt der Autor eine Reihe der gewohnten Kritiken gegen die Kirche in Angriff. Coren, geboren in einer nicht praktizierenden Familie mit jüdischem Vater bekehrte sich zum Katholizismus, als er zwanzig Jahre alt war.

Jude zu sein half ihm bei seiner Karriere, während -wie er in der Einleitung seines Buches erklärt- der katholische Glaube es mit sich brachte, zwei Arbeitsstellen zu verlieren und dass ihm in der Medienwelt viele Türen vor der Nase zugeschlagen wurden.

Er beginnt das Buch mit einem Thema, das er, so der Autor, nicht hätte behandeln wollen und dürfen: jenes der Sexualskandale des Klerus. Er erkennt den ungeheuren Schaden, den viele Personen aufgrund der Missbräuche erlitten hätten, vertritt aber auch die Meinung, dass einige der Kritiken unbegründet seien.

Coren besteht darauf, dass die Missbräuche nichts Spezifisches über den Katholizismus aussagen. In diesem Sinne ignorierten die Kritiker, die darauf erpicht seien zu beweisen, dass die Skandale an die Struktur oder die Lehre der Kirche gebunden seien, die Tatsache, dass Missbräuche seitens des Klerus auch in anderen Kirchen und Religionen vorkämen und zwar genauso häufig, wenn nicht sogar öfter.

Als Folge der Skandale habe die katholische Kirche ihre Lektion gelernt und sei heute einer der sichersten Orte für Jugendliche, so Coren. Auf diese Ereignisse müsste die Verurteilung der Vergehen folgen, nicht aber das Verurteilen der Kirche, schlussfolgert er.

Ein anderes Kapitel behandelt geschichtliche Ereignisse wie die Kreuzzüge und die Inquisition. Es sei wahr, räumt er ein, dass die Kirche nicht immer richtig gehandelt habe, aber in ihrer Gesamtheit sei sie eine ethische Avantgarde gewesen und repräsentiere den Antrieb zum Guten.

Die Kreuzzüge

Bezüglich der Frage der Kreuzzüge erinnert Coren daran, dass das heilige Land christlich gewesen war und dann zu einem gewissen Zeitpunkt von den Moslems überfallen worden sei.

Es ist laut Coren falsch, die Kreuzzüge als eine Art von Imperialismus oder Kolonialismus zu sehen. Weit davon entfernt, eine Form der Ausbeutung und Quelle des Profits zu sein, hätten sich viele adlige Familien an den Bettelstab gebracht, um die Ritter und ihr Gefolge zu bewaffnen und zu erhalten.

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3 Gedanken zu “Buch: „Warum Katholiken Recht haben“ – nichts als Lug und Trug

  1. Rolo

    Bei Leuten wie Coren spielt es keine Rolle ob sie katholisch oder jüdisch oder sonst wie sind. Sie sind einfach nur Religioten. Und das irre Volk geht mir persönlich allmählich auf den Senkel. Immer wieder versuch irgendjemand sich in dumm-devoter Weise zu profilieren. Wenn die Typen etwas vernünftiges arbeiten würden, wäre der Menschheit mehr geholfen als durch deren hirnrissigen, überflüssigen und schamlosen Senft- Zugaben.

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  2. Natürlich hat er recht – jedenfalls damit, daß die katholischen Exzesse nichts „speziell katholisches“ waren. Machtmißbrauch und Machtgier sind halt Elemente von machtmißbrauchenden und machtgierigen Organisationen.
    Klingt tautologisch? Ist es aber nicht.
    An ihrem handeln sollt ihr sie erkennen…

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  3. Der Herr „Coren“ hat sich zum Katholizismus bekehrt und nicht zu Christus,Gott und Herrn, darum kann man von ihm nichts anderes an Kirchen und Geschichtsfälschung erwarten.
    Der Herr „Coren“ sollte mal die Aussagen Jesu Christi in den vier Geschichtsbücher und Offenbarung Johannes zu seinem Gemüt führen, und darüber meditieren vor Gott und auf seinen Knien,
    dann würde er die religiöse >Pest der Verdummung und Vergewaltigung der menschlichen Seele ab 312 n.Chr. erkennen.

    1.Die von Christus verkündete und offenbarte >Religion<
    ist eine Religion der persönlichen Erfahrung, so man alle Gerechtigkeit Gottes in seinem Heilsplan erfüllt hat.
    Davon ist der Vatican und sein Klerus weit entfernt bis heute.

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