Gott: Das begriffliche Missverständnis?


Von hs –The Intelligence

Wer sich tiefer mit der Yoga-Lehre auseinandersetzt, kann nicht umhin, sich auch mit einer Gottesvorstellung zu befassen. Die meisten Menschen scheinen sich diesbezüglich einer unveränderlichen Meinung verschrieben zu haben. Doch ungeachtet, ob jemand die Existenz eines intelligenten Schöpfers voraussetzt oder nicht, die Kernfrage sollte eigentlich gar nicht lauten, ob es einen Gott gibt, sondern was Gott ist. In praktisch allen Fällen, in denen Menschen von der Nichtexistenz Gottes überzeugt sind, liegt dies an der Art, in der dieser Gott von einer bestimmten Religion dargestellt wird. Zum Glück sind wir schon lange nicht mehr von einer einzigen Lehre abhängig. Verschiedene Religionen in Vergleich gesetzt, entspricht das Vorhandensein einer geistigen Komponente der Schöpfung durchaus der Logik.

Die drei uns am nächsten stehenden Religionen, Christentum, Islam und Judentum, gehen im Kern auf den selben Ursprung zurück: Auf den Stammesglauben des israelitischen Volkes, dessen Wurzeln historisch nicht belegbar sind. Gewisse Kernelemente der ältesten Schriften verweisen auf eine Präsenz in Ägypten. Dass es sich bei der, im Alten Testament beschriebenen, Versklavung und Flucht um eine historische Begebenheit handelt, ist jedoch anzuzweifeln, nachdem sich in ägyptischen Quellen nicht der geringste Hinweis auf eine derartige Begebenheit findet. Einzelne Passagen der biblischen Texte lassen auf ägyptischen Ursprung schließen.

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1 Comment

  1. »Wer sich tiefer mit der Yoga-Lehre auseinandersetzt«, was man aber nicht muss. Man kann Yoga durchaus als Streching-Übung und spezialisiertes Muskeltraining bei gleichzeitiger Massagewirkung nutzen ohne den geistlichen Background zu benötigen.

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