Pfäffisches Sozial-Geschwätz


Die Sozialwörter der Bischöfe haben eine lange Tradition (©ddp)

Die Freiheit als sozialpolitisches Prinzip
Das neue Sozialwort der Bischöfe gibt der Politik Empfehlungen

domradio.de

Mit ihrem neuen Sozialwort „Chancengerechte Gesellschaft“ meldet sich die katholischen Bischöfe in Deutschland nach gut einem Jahr der internen Probleme auf der politischen Bühne zurück. Das als „Leitbild für eine freiheitliche Ordnung“ bezeichnete Papier setzt einen überraschenden Akzent.

Nach Finanz- und Wirtschaftskrise, nach den Unsicherheiten durch die Globalisierung fordert die Kirche jetzt angesichts des neuen Wirtschaftsaufschwungs die Wiederentdeckung der Freiheit als sozialpolitisches Prinzip. Die Freiheit werde nicht genügend geschätzt, schreiben die Bischöfe. Freiheit sei „ein zentraler Begriff des christlichen Glaubens“, der „moralisch „durchbuchstabiert““ werden müsse.

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3 Comments

  1. Wenn in einem geistigen Gefängnis einsitzende Religoten Freiheit einfordern, ist das für einen freien Menschen irgendwie verständlich, aber nicht ganz logisch. Ihr religiotisches Gefängnis ist schließlich freiwillig gewählt. Offenbar sind Religioten nicht nur Gefangene einer mystischen, irrealen Welt, sondern gleichzeitig auch ihre eigenen Gefängniswärter.

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