Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

In Costa Rica geht das klerikale Dreckspack gegen die Einführung der künstlichen Befruchtung vor, wann werden sie diese wohl in Deutschland verbieten wollen??
[…] Am letzten Wochenende verstärkte die Katholische Kirche in Costa Rica eine Kampagne gegen die „In-vitro-Fertilisation“, die in diesem mittelamerikanischen Land gesetzlich eingeführt werden soll. Durch verschiedene Medien der Kirche wie Radiosender und Zeitungen betonte sie, dass IVF Menschenselektion repräsentiere und in Costa Rica weiterhin verboten bleiben müsse. Auch in Gesprächen von Spezialisten mit Lehrern und Schülern wurde von Seiten der Kirche klar darauf hingewiesen, dass die assistierte Reproduktion eine Methode sei, menschliches Leben zu eliminieren und über das Leben anderer Menschen zu entscheiden, die während der Befruchtung entweder getötet oder eingefroren würden. Eine Meldung im costaricanischen Rundfunk unter der Schirmherrschaft der Kirche lässt mit der Stimme eines Mädchens sagen: „Hallo, ich bin Sophie, die dritte von drei Geschwistern, und obwohl meine Eltern mich von ganzem Herzen lieben, weiß ich, dass sieben meiner Geschwister in einem Labor sterben mussten, damit ich auf die Welt kommen konnte.“ Dann sagt die Stimme des Ansagers abschließend: „Wer hat das Recht, über das Leben anderer zu entscheiden? In-vitro-Fertilisation bedroht das Leben!“ Jason Granados, Direktor von „Radio Fides“, einer der Radioanstalten, die seit einigen Wochen im gesamten Gebiet von Costa Rica zu hören sind, erklärte, dass die Meldungen von dieser Radiostation produziert und von der Erzdiözese San José genehmigt worden seien. Granados wies darauf hin, dass die Kampagne „auf Grund eines Gesetzesentwurfes der Regierung zur Legalisierung der IVF und des durch die Interamerikanische Menschenrechts-Kommission ausgeübten Drucks zu ihrer Approbation“, gestartet worden sei[…]

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Frauenfußball-Team Nigeria: Trainerin mit Voodoo und Gott gegen Lesbentum

Trainerin Eucharia Uche Quelle: channelstv.com

Mit Voodoo und Gott gegen Homosexualität
Nigerias Trainerin ist stolz auf ihr „lesbenfreies“ Team

Frauenfussball.zdf.de

Die WM 2011 hat ihren ersten Aufreger. Der Ausschluss lesbischer Spielerinnen aus dem Nationalteam von Deutschlands Gruppengegner Nigeria sorgt allenthalben mindestens für Kopfschütteln. Doch der Weltverband FIFA und das WM-OK halten sich bedeckt.

„Ja, die Lesben in unserer Mannschaft waren wirklich ein großes Problem. Aber seitdem ich Trainerin der Falcons bin, hat sich das erledigt. Es gibt keine lesbische Spielerin mehr in meinem Team. Ich kann diese dreckige Lebensweise nicht tolerieren“, sagte Nigerias Trainerin Eucharia Uche und sorgte damit allenthalben für Fassungslosigkeit.

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EU-Vorsitz: Antisemitismus-Skandal in Polen

Wenige Tage vor der Übernahme des EU-Ratsvorsitzes durch Polen sorgt dort ein Skandal um angeblich antisemitische Äußerungen eines Priesters für Aufregung. Das Außenministerium sandte erstmals in der Geschichte des Landes eine Beschwerde an den Vatikan, in der es den Geistlichen Tadeusz Rydzyk beschuldigt, das Ansehen Polens im Ausland zu schädigen.

de.yahoo.nachrichten

Vatikansprecher Federico Lombardi sagte der polnischen Nachrichtenagentur PAP am Montag, Rydzyk habe in seinem eigenen Namen gesprochen und seine Äußerungen stünden in keiner Verbindung zum Heiligen Stuhl oder der polnischen Kirche. Ob es eine formelle Reaktion des Vatikans geben wird, sagte er nicht.

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PID: Warnung, diese Rechtsanwälte sollte man boykottieren

RA Stefan Kirchner Quelle: content.grin.com

Rechtsanwalt ruft zum Gebet wegen PID-Abstimmung auf Deutschland steht vor der Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Zulassung der PID. Mit dem Projekt „12 Tage für das Leben“ startet eine hessische Anwaltskanzlei dazu eine eigene Aktion.

Kath.net

Berlin (kath.net/pm) Deutschland steht vor der Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Zulassung der PID. Mit dem Projekt „12 Tage für das Leben“ startet der Rechtsanwalt Stefan Kirchener aus Antrifttal-Ruhlkirchen/Hessen und seine Kanzelei Kanzlei humanrightslawyer.eu eine eigene Aktion. Im Vorfeld der Abstimmung im Deutschen Bundestag über die Präimplantationsdiagnostik ruft er zu Gebet und Aktion gegen die Zulassung der PID auf.

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CDU rückwärts gewandt

Hermann Gröhe, Quelle: idea.de

In der Debatte um den Kurs der CDU hat der Generalsekretär der Partei, Hermann Gröhe, in einem Gastbeitrag für das evangelische Wochenmagazin ideaSpektrum (Wetzlar) Stellung bezogen. In den vergangenen Wochen war innerparteilich Kritik laut geworden, die Union rücke nach links und vernachlässige ihr „C“.

idea.de

Es sei „absurd“, von einem Linksruck zu sprechen, schreibt Gröhe: „Wir können durchaus selbstbewusst darauf hinweisen, dass wir uns mehr als jede andere politische Kraft zur christlichen Tradition unseres Landes bekennen.“ So unterstütze die CDU Schulen, Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft, einschließlich des kirchlichen Arbeitsrechts, während die rot-grünen bzw. grün-roten Koalitionsverträge in Mainz und Stuttgart von großer Distanz zu Schulen in freier Trägerschaft geprägt seien. Die CDU stehe zum Religionsunterricht und zur Präsenz christlicher Symbole im öffentlichen Raum und setze sich für verfolgte Christen in aller Welt ein. Ehe und Familie fördere die CDU in besonderer Weise. Gröhe: „Ein umfassendes Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften lehnen wir ab.

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Wenn Politik zu Kreuze kriecht

Das Kreuz verbindet: Volker Kauder und Wolfgang Huber (r.) lehnen die PID ab. Foto: pro

Politiker und Christen diskutieren über Lebensschutz
Der Lebensschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Christen – in diesem Punkt zeigten sich Politiker und Kirchenvertreter wie der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, die Unions-Abgeordnete Julia Klöckner oder der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder am Montag einig. Über PID, Sterbehilfe und Organspende diskutierten sie bei einem Unions-Kongress zur christlichen Ethik.

pro Medienmagazin

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Williamson: „Holocaust-Leugner“ will nicht freigesprochen werden

Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson (Bild: AP)

Am kommenden Montag steht der als Holocaust-Leugner bekannt gewordene Pius-Bruder Richard Williamson in Regensburg wegen seiner Äußerungen zum Judenmord vor Gericht. Um Freispruch gehe es Williamson dabei nicht, sagt Günther Bernd Ginzel, sondern um das Recht, den Holocaust anzuzweifeln.

Günther Bernd Ginzel im Gespräch mit Katrin HeiseDeutschlandradio Kultur

Katrin Heise: In erster Instanz war Bischof Richard Williamson wegen Leugnung des Holocausts vom Amtsgericht Regensburg zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt worden. Am kommenden Montag steht Richard Williamson erneut vor Gericht in Regensburg, dann ist die Revisionsverhandlung vom Landgericht anhängig. Williamson beharrt auf der Holocaustleugnung und baut sich mehr und mehr zur Ikone des europäischen Rechtsextremismus auf. In der Neonaziszene wird er als Heldenbischof gefeiert. Der scharfe Antisemitismus von Williamson und seine Anhängerschaft geht auch in der erzkonservativen traditionalistischen Piusbruderschaft Vielen, sehr Vielen, zu weit, zumal sie in aller Ruhe am kommenden Wochenende eine Priesterweihe durchführen möchten. Günther Bernd Ginzel ist freier Journalist und hat im Februar dieses Jahres einen Film über die Piusbruderschaft gedreht. Ich grüße Sie, Herr Ginzel!

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