CDU rückwärts gewandt


Hermann Gröhe, Quelle: idea.de

In der Debatte um den Kurs der CDU hat der Generalsekretär der Partei, Hermann Gröhe, in einem Gastbeitrag für das evangelische Wochenmagazin ideaSpektrum (Wetzlar) Stellung bezogen. In den vergangenen Wochen war innerparteilich Kritik laut geworden, die Union rücke nach links und vernachlässige ihr „C“.

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Es sei „absurd“, von einem Linksruck zu sprechen, schreibt Gröhe: „Wir können durchaus selbstbewusst darauf hinweisen, dass wir uns mehr als jede andere politische Kraft zur christlichen Tradition unseres Landes bekennen.“ So unterstütze die CDU Schulen, Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft, einschließlich des kirchlichen Arbeitsrechts, während die rot-grünen bzw. grün-roten Koalitionsverträge in Mainz und Stuttgart von großer Distanz zu Schulen in freier Trägerschaft geprägt seien. Die CDU stehe zum Religionsunterricht und zur Präsenz christlicher Symbole im öffentlichen Raum und setze sich für verfolgte Christen in aller Welt ein. Ehe und Familie fördere die CDU in besonderer Weise. Gröhe: „Ein umfassendes Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften lehnen wir ab.

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2 Comments

  1. Es ist ja gerade das Problem der CDU, dass sie sich zur christlichen Tradition bekennt. Damit bekennt sie sich ja freiwillig zur blutigen Historie dieses unseligen, verlogenen Vereins. So etwas kommt bei denkenden Menschen nun mal nicht gut an.

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  2. … zur christlichen Tradition unseres Landes bekennen.“

    Wie? Führen wir Steinigungen, Kreuzigungen und den Scheiterhaufen wieder ein?

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