B16-RatzeBene: „Fragen des Menschseins beantwortet Gott durch Gläubige; Logos, Wahrheit und Glaube sind untrennbar“


Quelle: biteandsting.com

Die wirkliche Liebe macht nicht blind, sondern sehend
Benedikt XVI. bei der Verleihung des ‚Ratzinger-Preises 2011’: Gott ist nicht Gegenstand des menschlichen Experimentierens, sondern eine Grenze der Wissenschaft.

Von Armin SchwibachKath.net

Am heutigen Vormittag fand im Vatikan die Verleihung des ersten „Ratzinger-Preises“ statt, der auch als „Theologie-Nobelpreis“ bezeichnet wird. Benedikt XVI. überreichte die von der vatikanischen Stiftung „Josef-Ratzinger-Benedikt XVI.“ initiierte Auszeichnung zusammen mit dem Preisgeld von 50.000 Euro.

Bei den Preisträgern handelt es sich um den italienischen Patristiker und Spezialisten für antike christliche Literatur Manlio Simonetti (geb. 2. Mai 1926), den spanischen Dogmatiker Olegario González de Cardedal (geb. 2. Oktober 1934) sowie um den aus Deutschland stammenden Abt von Heiligenkreuz (Österreich) und Fundamentaltheologen Maximilian Heim O.Cist. (14. April 1961). Prämiert werden herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Theologie, die in Zusammenhang mit dem Werk des Papstes stehen.

In seiner umfangreichen Ansprache mit dem Charakter einer „lectio magisralis“ betonte Benedikt XVI., dass Gott nicht Gegenstand menschlichen Experimentierens sei, sondern Subjekt. Er zeige sich nur in der Begegnung von Person zu Person, was zu seinem Wesen als Person gehöre. Insofern sei es notwendig, dass sich die Vernunft nicht Gott verschließen dürfe, sondern dem schöpferischen Logos öffnen müsse, von dem die endliche Vernunft herkomme und auf den sie verweise.

Zu Beginn seiner Ansprache würdigte der Papst die Preisträger und betonte dabei, dass P. Maximilian Heim vor kurzem zum Abt des traditionsreichen Klosters Heiligenkreuz bei Wien gewählt worden sei und damit den Auftrag übernommen habe, eine große Geschichte gegenwärtig zu halten und in die Zukunft hineinzuführen: „Ich hoffe, dass ihm die Arbeit über meine Theologie, die er uns geschenkt hat, dabei eine Hilfe sein kann und dass die Abtei Heiligenkreuz in dieser unserer Zeit die monastische Theologie weiter entfalten kann, die immer die Universitäts-Theologie begleitete und mit ihr zusammen das Ganze der abendländischen Theologie gestaltet hat“.

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3 Comments

  1. @Sospetto

    Du hast schon Recht, verstehen muss das keiner, denn Mystik braucht eine eigene Sprache, deswegen auch die Neueinführung des alten Ritus, der lateinischen Messe.

    Trotzdem wird ganz klar erkenntlich, dass Ratze mit all seinen Reden und Ansprachen vermitteln will, dass der Mensch ohne den wahren katholischen Glauben ein Behinderter in allen Lebenslagen ist. Wer Gott nicht in sich einfließen lässt, kann weder vernünftig, noch intelligent denken, handeln oder fühlen, denn Gott ist es, der die Hirne und Herzen dafür öffnet.

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  2. Quote: „I…………….. betonte Benedikt XVI., dass Gott nicht Gegenstand menschlichen Experimentierens sei, sondern Subjekt. Er zeige sich nur in der Begegnung von Person zu Person, was zu seinem Wesen als Person gehöre. Insofern sei es notwendig, dass sich die Vernunft nicht Gott verschließen dürfe, sondern dem schöpferischen Logos öffnen müsse, von dem die endliche Vernunft herkomme und auf den sie verweise“.

    Warum zum Teufel verstehe ich dieses Geschwurbel nicht? Das ist doch nur Blech, das hier geklopft wird.
    Kann es sein, dass das Geheimnis darin liegt, dass die menschlichen Schafe nicht zugeben wollen, dass sie die hohlen Phrasen der Religioten nicht verstehen und deshalb lieber zustimmend nicken, als zu sagen „ich verstehe das nicht“.

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  3. Mit der Aussetzung von Preisgeldern hält man die devoten Religioten und Stiefellecker bei der Stange. Mit Überzeugungskraft und Argumenten allein scheint dies dem vatikanischen Oberreligioten offenbar nicht mehr zu gelingen. Ist ja auch kein Wunder, denn der Relio-Hokuspokus verliert zweifellos mehr und mehr an Einfluß und Wirkung. Irgendwann muß die Menschheit ja die Hohlheit dieses Machtsystems erkennen. Leider dauert dieser Nachdenkprozeß bei einigen Leuten etwas länger. Wen wundert`s: Solange es Politiker gibt, die bei Wahlen von diesem Relio-System profitieren, werden sie diesem Oberpopen die Stange halten. Stellt sich die Frage: Wie lange noch ? Bis zu dessen Rede im Bundestag oder auch danach noch ? Jedenfalls warten in Berlin jede Menge Fettnäpfchen auf diesen vatikanischen Troll.

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