Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


 

Quelle: bruedergemeinde.de

Na klar, steckt die ganzen verstand-verkrüppelten Religioten in die Politik, mit Gott und beten klappt’s dann besser, wozu noch Bildung, Religionsunterricht müsste doch reichen
[…]Hannover/Hamburg (epd). Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat die evangelische Kirche als wichtige Ratgeberin für die Wirtschaft gewürdigt. Sie rufe vor allem „die Grundwerte der sozialen Marktwirtschaft ins Bewusstsein“, sagte McAllister der Zeitschrift „Christ und Welt“, die am Donnerstag in Hamburg als Beilage zur „Zeit“ erschienen ist. Die Kirche erinnere daran, das Gleichgewicht zwischen Eigeninteresse und ökonomischer, sozialer und ökologischer Verantwortung nicht aus den Augen zu verlieren. „Es ist gut, wenn die Gesellschaft diese Stimme hört“, sagte der Ministerpräsident. Er nahm die evangelische Kirche damit in Schutz gegen den Vorwurf, es fehle ihr an wirtschaftspolitischer Kompetenz. Der Bürgerrechtler und frühere Pfarrer Joachim Gauck hatte der Zeitschrift zufolge nach dem Evangelischen Kirchentag Anfang Juni in Dresden gesagt, dort habe er eine fast infantile Ablehnung ökonomischer Realitäten erlebt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Hubertus Heil, wünschte sich gegenüber „Christ und Welt“ mehr Präsenz von Christen in politischen Debatten. „Wir brauchen ein Christentum nicht nur der Sonn- und Kirchentage, sondern auch einen engagierten politischen Protestantismus im Alltag“, sagte er. Beim Kirchentag in Dresden habe er jedoch „auch naive wirtschaftspolitische Auffassungen vernommen“[…]

Evangelen sagen der Politik wo es lang gehen muss
[…]Der Johannisempfang des Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland ist so etwas wie das kirchliche Stelldichein der wirklich Großen in der deutschen Bundespolitik. So lag es nahe, dass Nikolaus Schneider in seiner Festrede vor allem auf aktuelle politische Themen einging – und auch ein wenig über die Kirche sprach. Er sei davon überzeugt, dass die Energiewende „ein grundlegender Schritt in die richtige Richtung ist“, erklärte er vor Polit-Prominenten wie Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Unions-Fraktionschef Volker Kauder, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, oder den Bundestagsvizepräsidenten Katrin Göring-Eckardt und Wolfgang Thierse … Auch der Gastgeber, Prälat Bernhard Felmberg, rief in seiner Begrüßung zu mehr „Freimut“ im Umgang mit Glaubensfragen auf. Das Sprechen über den Glauben sei zwar nicht immer populär, es sei aber die Aufgabe eines Christen, die Gesellschaft zu prägen. Die Kirche dürfe sich nicht „in die Nische reden, schreiben und stecken lassen“, sondern müsse „mitten im Leben“ stehen. Nach biblischem Vorbild der Apostel Petrus und Johannes erklärte Felmberg: „Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben!“[…]

Präses Schneider in seiner Lieblingsrolle als Politiker: „Religionen nicht unsichtbar machen“
[…]Schneider äußerte sich ferner zum multireligiösen Zusammenleben. Das gleichberechtigte Miteinander verschiedener Religionen in einer Gesellschaft zu gestalten, führe zu „ungewohnten Herausforderungen, manchen Mühen und auch Verdruß“. Er sehe mit Sorge, dass „aus Verunsicherung oder einer formalistisch gedeuteten Gerechtigkeit eine einfache und schnelle Lösung“ darin gesucht werde, alle Religionen unsichtbar zu machen: „Weil keine Religion bevorzugt werden solle, werden alle öffentlichen Religionsäußerungen abgelehnt.“ Allerdings werde eine Gesellschaft ärmer, wenn sie aus diesen Gründen etwa „den Beginn und das Ende des Schuljahres, einer Legislaturperiode oder einer Fußballweltmeisterschaft nicht mehr mit einem Gottesdienst feiern kann“. Es diene der Lebenskraft einer Gesellschaft, „wenn dem Entsetzen und der Fassungslosigkeit nach großen Katastrophen Gebet und Gottesdienst eine Form und eine Sprache bieten“. Betroffene Bürger erführen dadurch Befreiung aus lähmender Verzweiflung. Es habe sich gezeigt, dass dies nicht nur konfessionsübergreifend, sondern auch gemeinsam mit Geistlichen anderer Religionen möglich sei. An dem Empfang nahmen höchste Repräsentanten aus der Politik teil, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Bundesminister Wolfgang Schäuble Thomas de Maizière, Annette Schavan (alle CDU), Rainer Brüderle (FDP), der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel sowie die Bundestagsvizepräsidenten Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) und Wolfgang Thierse (SPD)[…]

Französin klagt gegen Opus Dei Sektenpack
[…]Paris (kath.net/AFP) Eine Französin klagt gerichtlich gegen ihre Oberen im Opus Dei, dass sie gegen ihren Willen sowohl innerlich wie auch in ihren Lebensumständen in einem Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnis gehalten worden sei. In die Selbstverpflichtung auf Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam sei sie hineingezwungen worden. Bei Arbeitstagen bis zu 14 Stunden und sieben Tage die Woche habe die Hausangestellte das Haus nur in Begleitung verlassen dürfen. Ihr ebenfalls dem Opus Dei zugehöriger Hausarzt habe ihr Tranquilizer verordnet. Als ihre Eltern sie im Jahr 2001 aus dem Opus Dei gerettet hätten, habe sie nur noch 39 Kilogramm gewogen.[…]

‚Einkaufen, wenn Mutti in die Kirche geht!‘ 😀
[…]ie neue SPAR-SHELL-Werbung in Deutschland beleidigt massiv Katholiken und Mütter – Im Internet gibt es jetzt erste Boykottaufrufe unter dem Motto „Shell? Das SPAR ich mir!“ und eine „WutMutti“ In Deutschland sorgt derzeit die aktuelle Werbung von SPAR bei den Shell-Tankstellen für Aufregung bei Katholiken. „Einkaufen, wenn die Mutti in die Kirche geht!“, heißt der Slogan, dazu gibt es ein Plakat mit einer alten, schwarzen Hexe mit Buckel, die mit einem Stock zur Kirche kriecht. Im Internet kursieren auf Facebook bereits erste Boykottaufrufe. So heißt es in einer Gruppe „Alle Männer und Frauen, die sonntags zur Kirche gehen und deshalb nicht als „Mutti“ bezeichnet werden wollen. Alle, die das Plakat sexuell, religiös und gendermäßig diskrimierend finden. Alle, die diese Werbung schlicht geschmacklos und/oder peinlich finden. Alle, die finden, dass jeder am Sonntag machen kann und soll, was er will – ohne andere verunglimpfen zu müssen. Alle, die so lange, wie diese Werbeaktion anhält, SHELL und SPAR boykottieren werden. Schließt euch an!“ Auch der bekannte Internetblog Echo Romeo hat jetzt reagiert und eine „WutMutti“ als Antwort auf die Spar-Shell-Werbung veröffentlicht.[…]

Katholiban-Protest erfolgreich: Edeka-Konzern (Spar) stoppt Werbung
[…]Der Edeka-Konzern (Spar) hat in Deutschland die umstrittene Werbekampagne, mit der Katholiken und Mütter beleidigt wurden, gestoppt. Dies teilte der Konzern am Freitag gegenüber protestierenden Katholiken mit[…]

Menschenrechtsverletzungen interessieren doch die katholischen Kirchen-Bosse nur, wenn es ihre eigenen Interessen betrifft, Tänzler müsste das langsam wissen
[…]Dirk Tänzler vom BDKJ regt sich darüber auf, dass auch Coca-Cola den Weltjugendtag in Madrid sponsert. Dirk Tänzler vom BDKJ hat im Vorfeld des Weltjugendtages sich darüber aufgeregt, dass auch Coca Cola den Weltjugendtag in Madrid sponsert. Dies sei für ihn „nicht vertretbar“. Die umstrittene Jugendorganisation ruft bereits seit 2007 zum Boykott des Unternehmens auf, weil es laut dem BDKJ Menschenrechtsverletzungen an Mitarbeitern in Kolumbien dulde und für Umweltzerstörungen in Indien verantwortlich sei.[…]

Bischof Kapellari: heiße Eisen sind nebensächlich
[…]Die Fixierung auf sogenannte heiße Eisen – wie Zölibat, Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene oder Frauenordination – gebe es fast nur in deutschsprachigen Ländern – man werde sich an diesen Themen „weiter abarbeiten“. Fundamentaler sei die Frage, „ob Gott ist und wer er ist“. Ohne tiefe Verankerung in dieser Frage werde die Kirche flach und „es wird ihr bald die Luft ausgehen“. Die katholische Kirche sei das älteste Globalinstitut der Welt, so der Diözesanbischof von Graz-Seckau. „Wie die Gesellschaft überhaupt ist sie heute sehr plural“, manchen erscheine es als „Mission impossible“, sie in Einheit zusammenzuhalten: „Die Kräfte zur Einheit haben aber tiefe Wurzeln und werden schließlich stärker sein als viele Stimmen in der veröffentlichten Meinung,“ meinte Kapellari[…]

Marien-Mumpitz braucht die Welt
[…]Die Bedeutung Marias als „große Gestalt der Bibel und des Christentums“ hat der Kärntner Bischof Alois Schwarz unterstrichen. „Maria war bereit, sich auf Gott einzulassen, Gott zuzulassen und das Fremde anzunehmen“, sagte Schwarz bei der Präsentation der neuen Broschüre „Marienkirchen in Kärnten, Slowenien und Friaul“ am Donnerstag im Bischofshaus. Dieses „Geschehenlassen“ stehe im Gegensatz zu der heutigen „Mach- und Produktionsgesellschaft“ … Die Broschüre sollte den Menschen Begleiter sein, wenn sie sich mit Maria auf den Weg machen und neu lernen, „Gefühle, Ungewöhnliches und Neues zuzulassen, sich selbst anzunehmen und Gefühle zu zeigen“, so der Bischof in einer Aussendung der Diözese. Auf diese Weise werde „in unserer oft hartherzigen Gesellschaft eine neue Umkehr zur Herzlichkeit geschaffen“[…]

Die armen Afrikaner, B16-RatzeBene missioniert im Winter in Benin
[…]Der Anteil der Katholiken im Land ist sehr groß. Auch spielt die katholische Kirche eine wichtige Rolle im Alltag der Menschen, so Botschafter Loko. „Diese Papstreise ist die größte Unterstützung, die Benedikt unserer Kirche und ganz Afrika geben kann. Wir können auf 40 Jahre fruchtbarer Beziehung zurückblicken, doch jetzt gilt es nach vorne zu schauen. Gerade der Besuch des Papstes kann eine Anregung sein, wie die Kirche die Zivilgesellschaft in Afrika die Neuevangelisierung vermitteln kann.“ Die Papstreise nach Benin ist vom 18. bis 20. November 2011 vorgesehen. Anlass des Besuchs ist der 150. Jubiläum der Gründung des westafrikanischen Landes unter Federführung der Missionare der Gesellschaft der Afrikamissionen. „Nach 40 Jahren der Beziehungen kann man sagen, dass die Kirche ein wichtiger Gesprächspartner für den Staat ist. Die Kirche ist ein Fundament des Staates. Wir haben einen laizistischen Staat und ich war erstaunt, als ich vor einem Jahr mein Beglaubigungsschreiben dem Papst überreichte, wie Benedikt XVI. die Bedeutung des laizistischen Staates hervorhob. Es ist wichtig, dass es einen regen Dialog zwischen dem Staat und der Kirche gibt und dass wir gemeinsam für das Allgemeinwohl einstehen.“[…]

Christliche Tier-Bestattungen, was für eine Marktlücke
[…]Limburg/Trier – Die katholische Kirche lehnt christliche Bestattungen von Haustieren grundsätzlich ab. Das Bistum reagierte damit auf eine Initiative des Pfarrers Jens Feld von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der in seinem Buch „Tiere haben eine Seele – Menschen einen Gott“ für Tierbestattungen und Trauerfeiern plädiert hatte. Im Gegensatz dazu sprachen sich die Bistümer Limburg und Trier jetzt klar gegen eine solche Bestattungskultur für Tiere aus … Im Gegensatz dazu ist die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) grundsätzlich offen für den Vorschlag ihres Pfarrers Jens Feld. „Der Kirchenleitung ist bewusst, dass Haustiere ihren Haltern sehr ans Herz wachsen. Der Tod dieser Tiere kann tiefe Trauer auslösen“, sagte EKHN-Pressesprecher Stephan Krebs. Wenn Betroffene in dieser Situation seelsorgerliche Hilfe wünschen, könnten evangelische Seelsorger helfen. „Dafür sind Gespräche sicherlich eine gute Möglichkeit“, sagte Krebs. Abschiedsrituale seien dafür bislang nicht üblich. „Deshalb gibt es in der EKHN dafür auch keine Regeln und Vorgaben. Wenn ein Pfarrer oder eine Pfarrerin aus der persönlichen seelsorgerlichen Verantwortung heraus ein solches Abschiedsritual für sinnvoll hält, kann er oder sie dies tun“, sagte Krebs. Einzige Einschränkung: „Das Ritual müsste sich deutlich von der Bestattung von Menschen unterscheiden.“[…]

Bischof Bode schließt Fundi-charismatische „Christusgemeinschaft“ aus, RatzeBene müsste dieses Pack aber lieben, denn ihre Hauptzeitverschwendung dient der Eucharistischen und ewigen Anbetung
[…]Der Bischof von Osnabrück, Franz-Josef Bode, erlaubt der „Christusgemeinschaft“ nicht länger die Teilnahme am „Arbeitskreis Geistliche Gemeinschaften“ seiner Diözese. Auch der Priesterrat des Bistums hat die Gespräche mit der Gemeinschaft abgebrochen. Vorausgegangen waren wiederholte Versuche von Bischof und Priesterrat, die Strukturen und Methoden der Christusgemeinschaft konstruktiv zu klären, berichtete das Bistum Osnabrück auf seiner Homepage. Die in der Christusgemeinschaft engagierten Priester bleiben Priester des Bistums Osnabrück, doch wird mit dem Ausschluss aus dem Arbeitskreis deutlich bestätigt, dass die „Christusgemeinschaft“ vom Bistum nicht anerkannt wird.[…]

Probleme haben die Religioten, es ist unfassbar und nur noch lächerlich: Der „Leib Christi“ darf nicht „Gesegnetes Brot“ genannt werden, dabei ist es nichtmal Brot, sondern billige, pappige Oblaten
[…]Das Bistum Magdeburg hat am Freitag gegenüber Kath.Net zum umstrittenen Terminus ‚Gesegnetes Brot‘ Stellung genommen. Thomas Lazar, ein Sprecher des Bistums, spricht in dem Zusammenhang von einem „rational nicht fassbaren Geschehen“, das wir mit Fronleichnam verbinden. Er verweist dazu auf die Erklärung auf der Bistumshomepage, in der es heißt: „Fronleichnam feiern die Katholiken in besonderer Weise die Gegenwart des Gottessohnes Jesus Christus im Zeichen des gesegneten Kelches und Brotes“. Lazar stellte klar, dass „nicht irgendein gesegnetes Brot“ durch die Straßen getragen werde, sondern Jesus Christus, der in diesem Sakrament gegenwärtig ist, für uns Menschen letztlich rational aber nur wahrnehmbar „im Zeichen des konsekrierten Brotes“. Der Sprecher des Bistums betonte, dass auf der Bistumshomepage im Zusammenhang mit der Erklärung über das „Gesegnete Brot“ an keiner Stelle der Anspruch erhoben werde, eine „dogmatische Definition“ vorzunehmen.Es gehe vielmehr darum, hier den weitgehend nichtchristlichen Lesern – das seien in der Region an die 80 Prozent der Bevölkerung – das Geheimnis „Fronleichnam“ in einer Weise nahezubringen, „wie sie es vielleicht in ihrem säkularen Kontext einigermaßen nachvollziehen können, ohne sich sofort kopfschüttelnd von uns katholischen Christen abzuwenden“. Wörtlich spricht Lazar dann gegenüber KATH.NET: „Ja, das ist und bleibt eine Gratwanderung. Doch ich bin überzeugt, dass wir in Ostdeutschland, wenn wir überhaupt gehört werden wollen, eine Sprache sprechen müssen, die interessieren und gewinnen kann. In einem solchen Umfeld zu schreiben, wir tragen den Leib und das Blut des Gottessohnes Jesus Christus durch die Straßen und beten es an, würde mit Sicherheit Irritation und Abneigung hervorrufen. Von daher, meine ich, ist es zu verantworten, an dieser Stelle eine gewisse Unschärfe zuzulassen. Die Wahrheit der Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie ist letztlich einzig und allein glaubend zu erfassen.“[…]

Für die Evangelisch-lutherische Landeskirche ist die total bekloppte Nina Hagen das Highlight am Tag der Niedersachsen, das spricht wohl Bände
[…]Mit Nina Hagen und ihrer Band präsentiert die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers auf der zentralen Bühne von Hit-Radio Antenne Niedersachsen eines der Highlights des diesjährigen Tages der Niedersachsen in Aurich. Am Sonnabend, dem 2. Juli 2011, ab 14.00 Uhr verwandelt sich die Hit-Radio Antenne-Bühne auf dem Marktplatz im Herzen von Aurich zur „Kirchen-Live-Bühne“ mit Landesbischof Ralf Meister und dem niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann. „Dass es uns gelungen ist, auch in diesem Jahr wieder einen international bekannten Star aus der Popszene für unsere Bühne zu gewinnen, freut mich ganz besonders.“, erklärt der geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamtes, Arend de Vries. „Die evangelische Kirche wird an vielen Stellen in Aurich erkennbar sein und den Gästen aus ganz Niedersachsen ihre vielfältigen Angebote präsentieren.“ Neben Gospel-Power mit Pop-Diva Nina Hagen wird auf der Bühne eine bunte Mischung aus Talk, Musik und Message geboten. Zu Gast sind u.a. der hannoversche Landesbischof Ralf Meister und der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann. Die Moderation haben die beiden Chefredakteure Georg Poetzsch von Hit-Radio Antenne und Tobias Glawion vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen.[…]

Der Scheißhaus-Besuch hat den gleichen Effekt wie der Kirchgang 😀
[…]Schweizer Künstler im Interview: Marienstatuen aus rosa Klopapier: OÖN: Madonnenstatuen aus rosarotem Toilettenpapier zu gestalten – ist das bewusste Provokation?
Bärtschi: Ganz und gar nicht. Ich habe das Material ganz bewusst ausgewählt. Wenn wir kein WC-Papier hätten, wäre das ganz schlimm. Toilettenpapier steht ja dafür, dass man loslassen kann und sich danach befreiter fühlt. Darum geht es ja auch gewissermaßen in der Kirche, dass man etwas, das einen bedrückt, dort lassen kann und sich danach befreit fühlt.
OÖN: Aber mit Widerspruch rechnen Sie schon?
Bärtschi: Es ist mir schon klar, dass das einige Menschen womöglich anders sehen. Es waren auch schon welche da, die mir klipp und klar gesagt haben, dass ihnen das missfällt. Aber gerade die lade ich ein, mit mir ins Gespräch zu kommen, damit wir uns austauschen können.
OÖN: Und warum ausgerechnet rosa?
Bärtschi: Einerseits, weil ich persönlich 2011 zu meinem rosa Jahr ausgerufen habe. In der Schweiz durfte ich einen Kirchturm rosa bemalen und mit Texten beschreiben. Das gab natürlich ein enormes Echo und viele Diskussionen. Aber rosa passt gut zur Muttergottes, weil sie ein Symbol ist für die vielen Frauen und Mütter auf der Welt. Jemand, der die Schutzbedürftigen anspricht. Da liegt die Farbe nahe[…]