Kein salafistisches Paradies


"Einladung zum Paradies" will sich auflösen. Prediger wie Pierre Vogel wollen dennoch weiter missionieren. Foto: Schängel/Wikipedia

Der Verein „Einladung zum Paradies“ will sich auflösen. Das hat die Gruppe um die Prediger Sven Lau und Pierre Vogel am vergangenen Wochenende in einem Internet-Video verkündet. Grund für den Rückzug könnte die drohende Aberkennung der Gemeinnützigkeit sein.

pro Medienmagazin

Ein Jahr lang war der radikal-islamische Verein „Einladung zum Paradies“ (EZP) in Mönchengladbach tätig – und ein Jahr lang kamen Anwohner und Muslime nicht zur Ruhe. Vor allem, weil die vom Verfassungsschutz beobachtete Vereinigung zunächst plante, eine Islamschule in der Stadt anzusiedeln, protestierten viele Bürger monatelang. Die lokale Presse berichtete kritisch – auch wegen öffentlicher Missionierungsveranstaltungen der Gruppe – was wiederum Demonstrationen der Salafisten zur Folge hatte. Nun steht der Verein allem Anschein nach vor dem Aus. Nach Angaben der „Rheinischen Post“ soll der EZP-Vorsitzende Sven Lau am Wochenende die Auflösung des Vereins bekannt gegeben haben.

weiterlesen

3 Comments

  1. „Was muss den noch passieren, dass dieses Salafistenpack endlich eingelocht oder ausgewiesen wird?“

    Da wird in der Regel ein Auge zugedrückt, denn die meisten Anhänger sind „nur“ orientierungslose Jugendliche, die anstelle sich einen eigenen Sinn im Leben zu schaffen, lieber die Propagandablättchen und Videos des Hinterhofmoscheevereines anschauen und vermummt und mit Bart skandierend zu Kundgebungen wandern um das Paradies auf Erden in Form einer steinzeitlichen Dikta…äh Theokratie zu fordern…

    Da haben die doch gar keine Schuld, da sie als zu grenzdebil für den modernen Individualismus deklariert sind, die anstelle den Hintern versohlt zu bekommen, bedauert werden…oder vielleicht sogar bewundert, dass sie es trotz ihres mangelnden Individualismus geschafft haben sich von den bis dato unauffäligen Eltern zu emanzipieren, indem sie sich so wortgetreu an die Buchstaben aus dem Munde irrer Prediger halten.

    Das wird dann so begründet, dass die Eltern ja auch irgendwie erziehungstechnisch zu blöd waren den eigenen Kindern ordentlich den Unterschied zwischen Freiheit und Unterdrückung bei zu bringen.
    Für mich ist das alles keine Entschuldigung, denn wer „blöd“ ist, den bestraft das Leben, und wenn nicht und man noch „Gemeinnütziges Geld“ in den Hintern geschoben bekommt, muss auch mal vom Staat bestraft werden. Grenzen aufzeigen, wo vorher keine aufgezeigt wurden.

    Gefällt mir

  2. Wie kommen diese Hassprediger überhaupt in der Status der Gemeinnützigkeit? Worin liegt der Nutzen einer Gruppe die öffentlich und lautstark den Tod für Ungläubige fordern. Bin ich hier im falschen Film? Darf man denn in diesem Land alles ungestraft tun, außer falsch parken zu schnell fahren? Was muss den noch passieren, dass dieses Salafistenpack endlich eingelocht oder ausgewiesen wird?

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.