Erzbischof Schick: „Evangelisation als Vorzeichen vor allen Aktivitäten“


Quelle: wikimedia.org

Erzbischof Schick fordert den BDKJ bei seiner Jahresversammlung auf, vor alle Aktivitäten das Pluszeichen “Evangelisierung” zu setzen
„Katholische Jugendarbeit muss missionarisch werden!“

Wiesentbote

„Eure Jugendarbeit muss missionarisch werden, Eure Verbände im BDKJ müssen die Evangelisation als Vorzeichen vor alle Aktivitäten setzen“, forderte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick anlässlich der Landeskonferenz für Bayerische Jugendarbeit und der Landesversammlung des BDKJ Bayern am Freitag in Bamberg.

„Eine missionarische Kirche sieht zuerst auf die derzeitige Glaubenssituation bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die weitgehend von Säkularisation bestimmt ist, sie sieht, was wir in den letzten Jahren an christlicher Kultur verloren haben, wie sich andere Kulturen, die nicht vom Evangelium geprägt sind, ausbreiten“, sagte der Erzbischof.

Missionar und missionarische Kirche wollen neue Gläubige gewinnen und wissen, dass sie dazu Geduld und einen langen Atem mitbringen müssen, so Schick. „Missionare bestellen den Acker neu, säen und bewahren die jungen Pflanzen vor Unkraut und Schädlingen, bis sie Ähren und Frucht hervorbringen“.
Missionarische Kirche müsse auf der anderen Seite eine überzeugte, selbstbewusste Kirche sein, fordert der Bamberger Oberhirte. „Eine missionarische Kirche ist auf das Evangelium mit seiner ganzen Fülle, mit den Geboten, Verheißungen und Tröstungen“ konzentriert.

Missionarisch Kirche sein, bedeute das Ziel vor Augen zu haben, Christus den jungen Menschen zu bringen, ohne sich von irgendetwas oder irgendjemand davon abbringen zu lassen.

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2 Comments

  1. Wenn es um das Missionieren geht, können die Katholibanesen und die Evangelioten zweifellos auf eine bemerkenswerte Historie zurückblicken. Eine ziemlich blutige Hostorie, wie man weiß.

    Der Vorgang des Missionierens geht stets einher mit Geringschätzung und Unterdrückung anderer Glaubensansichten und Kulturen. Es setzt ein hohes Maß an Intoleranz und Selbstgerechtigkeit voraus, wenn man sich dazu berufen fühlt, der restlichen Menschheit die eigene Ideologie überzustülpen. Da ist rein gar nichts von Demut und Nächstenliebe spürbar. Solche Kriege – das Missionieren ist nun mal ein ideologischer Krieg – werden zudem nur scheinbar mit sanften Handschuhen und Wattebäuschchen ausgefochten. Diese priesterlichen Anführer in ihren seltsamen Gewändern operieren mit allen erdenklichen psychologischen und angsteinflössenden Methoden und sind so beseelt von ihrem Sendungsbewußtsein, dass man ihnen von Zeit zu Zeit – und in letzter Zeit immer häufiger – sagen muß, daß sie gefälligst erst den eigenen Stall ausmisten sollen, bevor sie mit ihrem abhängig machenden Reli-Zauber die ganze Welt verpesten und verseuchen wollen.

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  2. Quote: „Missionarisch Kirche sein, bedeute das Ziel vor Augen zu haben, Christus den jungen Menschen zu bringen, ohne sich von irgendetwas oder irgendjemand davon abbringen zu lassen.“

    Früh biegt sich was ein Haken werden will. Mir leuchten seine Forderungen schon ein. Nur wer Angst hat lässt sich erpressen und zahlt und zahlt und….

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