Sexueller katholischer Missbrauch: Was für Schweine sind das eigentlich????


Andreas Unterberger Quelle: derstandard.at

Die Culpissima-Kirche lässt sich alles gefallen
Eine 45-jährige Frau wird zum nationalen Thema, weil sie sich neuerdings beklagt, mit 17 Jahren von Männern regelmäßig sexuell „genötigt“ worden zu sein – Ein Gast-Kommentar

Von Andreas UnterbergerKath.net

Wien (kath.net/www.andreas-unterberger.at) Das hat für jeden Menschen mit zumindest einem Rest an gesundem Menschenverstand und Lebenserfahrung von Anfang an mehr als faul gestunken: Eine 45-jährige Frau wird zum nationalen Thema, weil sie sich neuerdings beklagt, mit 17 Jahren von Männern regelmäßig sexuell „genötigt“ worden zu sein.

Für die späte Entdeckung der Frau gibt es nur zwei rationale Erklärungen: Entweder sie hat psychische Probleme oder kriminelle Energie. Denn eine 17-Jährige ist keine 10-Jährige, bei der es erklärbar wäre, dass sie so etwas erst nach 28 Jahren entdeckt. Und die angeblichen „Nötiger“ hatten keine Machtmittel über sie und Gewaltanwendung wird nicht einmal behauptet. Die harmloseste Form der psychischen Variante ist die einer schweren Geltungssucht. Ein Psychiater hat sogar – nach Analyse von 1200 Schreiben der Frau – „mit größter Wahrscheinlichkeit“ ein Borderline-Syndrom vermutet.

In jeder normalen Umgebung würde diese Frau für die nach 28 Jahren entdeckte Nötigung ausgelacht werden. Ist diese doch in einem Lebensalter erfolgt, in dem schon die große Mehrheit der Menschen, vor allem der jungen Frauen sexuelle Erfahrungen gemacht hat – die man im Rückblick oft nicht immer in die allerpositivsten Kapitel des eigenen Lebens einordnet.

So weit so irrelevant für den Rest der Menschheit. Es ist auch nicht einmal relevant, ob diese sexuellen Handlungen wirklich stattgefunden haben oder nur einer – wohl eher krankhaften als postpubertären – Phantasie entsprungen sind. Und ob die Nötigung primär in den ja nicht gerade einfachen hormonellen Stürmen eines 17-jährigen Menschen bestanden hat.

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Und hier die Fakten:

Missbrauch in der Kirche: Psychiater im Visier der Grünen

[…]Dorn im grünen Auge ist der Grazer Psychiater Peter Hofmann. Dieser hatte im Auftrag von Leo M. – hochrangiger Funktionär bei der Missio Austria – ein psychiatrisches Gutachten über eine 45-jährige Frau erstellt. Das mutmaßliche Opfer erhebt gegen M. den Vorwurf der sexuellen Nötigung – Der Standard berichtete. M. bestreitet dies vehement und legte zu seiner Entlastung das Gutachten vor. Psychiater Hofmann diagnostiziert darin eine „emotional instabile Persönlichkeit (Borderline)“.

Kritik für Ferndiagnose

Einen Kontakt hat es zwischen Arzt und Opfer aber nie gegeben. Basis des Gutachtens waren über 1000 Schreiben, die die Frau dem Geistlichen geschickt haben soll. Die Ferndiagnose brachte dem Grazer Gerichtssachverständiger jetzt herbe Kritik ein. Patientenanwalt Gerald Bachinger nannte es „sehr problematisch“, wenn Gutachten nur auf schriftlichen Unterlagen basieren.

Der grüne Justizsprecher fordert, Hofmann die Lizenz als Gerichtsgutachter zu entziehen. Steinhauser: „Es stellt die fachliche Qualifikation in Frage, wenn ein Psychiater eine Diagnose nur aufgrund von SMS und E-Mails stellt. Das ist kein Gutachten, sondern die Privatmeinung des Herrn Hofmann. Mit dem Ziel, die Betroffene in der Öffentlichkeit zu diskreditieren.“ Hofmann selbst weist die Vorwürfe, er sei bei seinem Gutachten unprofessionell oder unethisch vorgegangen, in einem dem Standard vorliegenden E-Mail zurück. Dennoch trat der Mediziner am Freitag aus der „Gesellschaft für Psychiatrie“ aus.

Erstaunliche Aussagen

Kern der parlamentarischen Anfrage sind aber auch frühere Aussagen des Psychiaters. Bei einem Kongress des „Instituts für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ (RPP) 2007 in Graz diskutierte Hofmann unter anderem mit dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun über „Kirche und Pädophilie“. Dabei fielen erstaunliche Aussagen.

Heute gebe es in der öffentlichen Meinung die Tendenz, zu meinen, alle Opfer von Pädophilen seien „schwerstens traumatisiert“, führte der Psychiater damals aus. Hofmann: „Das ist nicht der Fall. Pädophile Handlungen bleiben, oft auf Ebene der Berührung“. Untersuchungen würden zeigen: „Die Hälfte der betroffenen Kinder kann mit pädophilen Übergriffen gut umgehen. Sie ordnen sie in ihre Biographie ein und bekommen keine posttraumatische Belastungsstörung.“

Steinhauser: „Skandalös. Wie kann jemand, der so eine Meinung vertritt, als Gerichtsgutachter hochsensible Fälle beurteilen?“ (Markus Rohrhofer, DER STANDARD-Printausgabe, 5.7.2011)

3 Comments

  1. Einzelschicksale und seien es noch so viele, werden einer großen Religiotenorganisation niemals den Hals brechen können. Seit Jahrhunderten sind die Frauen daran Schuld, dass sich die Männer nicht beherrschen können. Sehr gut auch zu sehen in der Burkapflicht in islamischen Ländern.

    Ein Unterberger ist nur einer der bellenden Hirtenhunde, der versucht das Opfer unglaubwürdig und damit mundtot zu machen.

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  2. Keine Ahnung… Mir fällt dazu nichts mehr ein. Ich hab auch keine Lust mehr zu so etwas irgendwas gemeines zu schreiben. Es ist einfach zu absurd gegen solche Sachen noch argumentativ vorgehen zu müssen. Hofmann und Unterberger sind verdammte Amöben.

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