Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


 

Quelle: bruedergemeinde.de

Begrenzte PID ist durch und damit keine Macht den Fundi-Christen
[…]Nun hat der Bundestag ein Gesetz zur umstrittenen Präimplantationsdiagnostik verabschiedet – mit größerer Mehrheit als erwartet. Künftig dürfen Eltern, die künstlich befruchten, die Embryonen auf Gendefekte testen lassen – in gewissen Grenzen … Auf den Gesetzentwurf pro PID der FDP-Abgeordneten Ulrike Flach und anderer entfielen 326 Stimmen. Der Entwurf für ein Verbot erhielt 260 Stimmen. Acht Abgeordnete enthielten sich. Ein Kompromissentwurf war mit 58 Stimmen in zweiter Lesung gescheitert[…]

Präses Schneider muss natürlich als Erster seinen Senf zum PID Ergebnis abgeben
[…]Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat anlässlich der Entscheidung des deutschen Bundestages zur Präimplantationsdiagnostik (PID) positiv gewürdigt, dass nun Rechtssicherheit herrsche. Es sei ihm aber wichtig festzustellen, dass Fortpflanzungsmedizin in Deutschland mit großem Verantwortungsbewusstsein betrieben und in Anspruch genommen werde. „Ich möchte Medizinerinnen und Medizinern sowie den Paaren nicht mit einem grundsätzlichen Misstrauen gegenübertreten“. Allerdings hält Schneider die Freigabe der PID in dem heute verabschiedeten Gesetz für „zu weit gehend“ und verweißt auf die Erklärung des Rates der EKD vom 15. Februar 2011. Er hätte eine Zulassung der PID nur für den Ausnahmefall einer mit großer Wahrscheinlichkeit drohenden Tot- oder Fehlgeburt persönlich vorgezogen, sagte Schneider heute in Düsseldorf[…]

PID: und sogleich Radio Vatikan
[…]D: Niederlage für Lebensschutz bei PID-Abstimmung
Ein Dammbruch für das Lebensrecht in Deutschland – das ist aus Sicht der katholischen Kirche die Entscheidung des deutschen Bundestages von diesem Donnerstag[…]

Katholiban Laien-Faschist Matussek infantil bis zum get no
(Der gesamte Artikel lohnt sich zu lesen)
[…]Was Matussek wiederum nicht so sehr inspirierte, wenngleich er natürlich keiner christlichen „Katakombenidylle“ das Wort reden wollte. „Aber es geht darum, dass der Glaubenskern bewahrt wird, und da bin ich in Sorge.“ Es geht ihm auch um eine Ehrenrettung des Naiven vor der gegenwärtigen Denunziation als Rückständigkeit, wie sie die ständige theologische Reflexion betreibe. Der katholischen Kirche in Deutschland sei schon viel geholfen, wenn sie endlich wieder naiv glauben könne und glauben wolle. Denn ein naiver Glaube habe auch etwas mit der Fähigkeit zur Bindung zu tun – ein Feld, das Matthias Matussek außerordentlich interessiert. Seine früheren Bücher über die vaterlose Gesellschaft, über das Verhältnis der Deutschen zu ihrem Vaterland und jetzt über das katholische Abenteuer spüre den Bindekräften von Familie, Nation und Kirche nach, wie sie diese in „ganz naiver“ Weise den Menschen heilsam zur Verfügung stellten. Einen solchen positiv konnotierten Begriff des Naiven wieder zum Glänzen bringen zu können, auch das erhofft sich Matussek vom kommenden Papstbesuch. Prälat Bockamp hakte an dieser Stelle ein. Nämlich einen Glauben den Menschen nahezubringen, der ihre Sehnsucht nach Bindung, nach Heil befriedigt, sei gerade eine sakramental aufgestellte Kirche wie die katholische von Jesus Christus beauftragt – und hier sei vor allem die Eucharistie der Schlüssel für Neuevangelisierung. Hier nickten alle auf dem Podium.[…]

Herr schmeiß Hirn vom Himmel, um diese Vollverblödung zu stoppen
[…]Am heutigen Mittwoch wollen 25.000 Facebook-Nutzer einen an „Gott“ adressierten Brief in den Postkasten werfen. Zu der Aktion hatten vor drei Wochen sechs Jugendliche aus Thüringen im sozialen Netzwerk Facebook aufgerufen. Innerhalb einer Woche hatten sie 12.000 Zusagen. Die Idee dahinter sei, so die Initiatoren, sich Gott als stets interessierten Adressaten für unsere Gefühle bewusst zu machen. Natürlich sei das Gebet der direkte Draht zu Gott. „Es ist doch etwas anderes, das einfach mal zu Papier zu bringen“, schreiben sie auf ihrer Homepage. Inspiriert wurden die Jugendlichen von dem Film „Letters to God“, in dem ein krebskranker Junge seine Krankheit aufarbeitet, indem er seine Sorgen in Briefen an Gott formuliert und in den Briefkasten wirft. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte[…]

Christliche Fundis schätzen die Katholiban-Kirche
[…]Saint Luke´s Parish, eine episkopale US-Gemeinde nahe Washington D.C., gibt ihre bevorstehende Konversion zur katholischen Kirche bekannt. Sie möchte dem amerikanischen Personalordinariat für Anglikaner beitreten, das voraussichtlich bald gegründet werden wird, eventuell noch in diesem Jahr. Die Gründe für die Konversion benennt der bisherige Geistliche Mark Lewis, der ebenfalls katholisch werden möchte, folgendermaßen: „Was uns wirklich anlockte, das war die apostolische Autorität“. Er denke, „dies hat man im Anglikanismus nicht“. Die Konflikte über die Zulassung von Frauen und Homosexuellen zum geistlichen Amt sowie die kirchliche Segnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen in der „Episcopal Church“ waren ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Konversion[…]

Kirchenreform braucht Heilige Katholiken, deswegen regelmäßig ab zur Beichte
[…]Die Neubelebung der Beichte forderte Mauro Kardinal Piacenza, der Präfekt der Kleruskongregation. In einem Interview mit „Radio Vatikan“ wies er auf die wesentliche Bedeutung der Beichte und der geistlichen Begleitung im Leben der Kirche hin, auch im Hinblick auf die Reform der Kirche. Die Reform der Kirche sei bestehe nach Einschätzung des Kardinals nicht darin, „etwas Neues zu bauen, und noch mal etwas Neues und noch einmal“. Die Kirche müsse sich zwar immer reformieren – ecclesia semper reformanda -, doch werde dies „von Menschen in Bewegung gesetzt, die selbst auf der Suche nach Erneuerung sind. Sie bringen die Dynamik der Heiligkeit zustande und kurbeln das Ganze neu an. So sind die Beichte und die geistliche Begleitung unersetzliche Mittel für einen echten Weg der Reform.“ Piacenza sagte, dass momentan das Sakrament der Versöhnung im Vergleich zum Kommunionempfang kaum noch wahrgenommen werde: „Wir sehen, dass fast alle Menschen in einer Messe zur Kommunion gehen. Das ist natürlich ein Grund zur Freude, aber auch für etwas Sorge. Natürlich muss man nicht vor jedem Kommunionempfang zur Beichte, aber es sollte doch auch hier eine gewisse Regelmäßigkeit geben. Wir sind alle zur Heiligkeit berufen, wie das Konzil sagt[…]

Bibel-Märchen-Online-Quiz
[…]Seit vergangenen Montag ist die Spielplattform Der Biblionär online. Dort kannst du durch Bibelwissen Millionen gewinnen – jedenfalls fiktiv. „Wer wird Biblionär“-Abenden steht nun nichts mehr im Weg. Vermutlich überholt „Der Biblionär“ bald den Jungscharklassiker Bibel-hoch. Du erinnerst dich vielleicht: Spätestens nach drei Runden ist „Bibel-hoch“ langweilig… immer die gleichen Stellen. Beim Biblionär hingegen, werden die Fragen von Runde zu Runde schwerer[…]

B16-RatzeBene schreibt nächstes Märchenbuch, der arme Jesus muss erneut herhalten
[…]Papst schreibt über die Kindheit Jesu. Papst Benedikt XVI. will seinen Sommerurlaub nach einem Bericht der Mailänder Zeitung „Corriere della Sera“ für die Arbeit an einem neuen Buch nutzen. Der Papst arbeite am dritten Band seiner Bestseller-Triologie „Jesus von Nazareth“, bestätigte eine Sprecherin des Freiburger „Herder“-Verlags auf Anfrage von pro … Laut „Corriere della Sera“ hofft der Vatikan, dass der Papst das Buch bis zu seiner Deutschlandreise im September fertiggestellt hat. So könne es bei einer Präsentation der Papst-Bücher im Herbst in Freiburg dabei sein und dann noch vor Weihnachten oder zu Neujahr in Druck gehen[…]

Sittenpolizei im Iran kontrolliert jetzt auch Männer
[…]Mit den Sommertemperaturen wandern in Teheran die Ärmel der modebewussten Iranerinnen nach oben. Doch um unbedeckten Unterarmen und zu locker getragenen Kopftüchern Einhalt zu gebieten, ist Irans Sittenpolizei wieder unterwegs. Sie kontrolliert in diesem jahr auch die Männer. Schmuck und westliche Frisuren stehen ebenso auf dem Index. Etwa 70.000 Ordnungskräfte sind der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA zufolge allein in der Hauptstadt Teheran auf der Suche nach Modesündern ausgerückt. In diesem Jahr, so sagt die junge Setare, sei die Polizei allerdings ein paar Wochen später unterwegs als 2010. Vielleicht, so munkeln einige, ist das der innenpolitisch undurchsichtigen Lage geschuldet. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad und Ajatollah Ali Chamenei, der oberste Religionsführer des Landes, leisten sich im Moment einen offenen Machtkampf. Ihr Verhältnis ist seit der umstrittenen Wiederwahl Ahmadinedschads 2009 getrübt. Der mächtige Geistliche bestimmt die Richtung in der iranischen Politik … Seit den Massendemonstrationen gegen die Wahl im Sommer 2009 kümmern sich die Sittenwächter verstärkt auch um das Aussehen junger Männer. Im vergangenen Jahr übergab eine Modeüberwachungsorganisation dem Kulturministerium eine Aufstellung erwünschter Haarschnitte, um die „Invasion der westlichen Kultur“ einzudämmen. Pferdeschwanz, Spikes – zu Stacheln geformte Haarbüschel – oder fransige Justin-Bieber-Frisuren sind nicht vorgesehen. Auch Halsketten für Männer gelten als „unislamisch“ und sind verboten.[…]

Georgien: georgisch-orthodoxe Kirche protestiert gegen Körperschaftsrecht für religiöse Minderheiten
[…]Das Parlament in Georgien hat am Montag eine Neuregelung des Gesetzes zur Zulassung religiöser Minderheiten verabschiedet. Nun haben auch religiöse Minderheiten das Recht, sich als legale Körperschaft registrieren zu lassen. Gegen diese Neuregelung hatte es Proteste gegeben, nicht nur aus den Reihen der georgisch-orthodoxen Kirche. Am Mittwoch gab es eine Demonstration gegen das Gesetz, die von der Organisation „Widerstandsbewegung“ organisiert worden war. Die Bewegung forderte den Präsidenten Saakaschwili dazu auf, sein Veto gegen das Gesetz einzulegen. Unumstritten war das Gesetz nach Meldungen georgischer Medien auch in den Reihen der Nationalen Bewegung nicht. 13 Abgeordnete der Nationalen Bewegung sollen gegen das Gesetz gestimmt haben. Das ursprüngliche Gesetz sah vor, dass die Armenische Apostolische Kirche, die katholische Kirche, die Evangelische Kirche der Baptisten sowie muslimische und jüdische Gemeinschaften als öffentliche Gemeinschaften registriert werden könnten. Allen gemein sei eine enge historische Verbindung zu Georgien, so der erste Entwurf des Gesetzes. In der nun verabschiedete Version des Gesetzes fehlt die Nennung der Namen der Religionsgemeinschaften. Der Passus der historischen Verbindungen sei weiter enthalten. Neu hingegen ist der Zusatz, dass sich nun auch Religionsgemeinschaften registrieren lassen können, die einen solchen Status in irgendeinem Staat haben, der Mitglied des Europarates ist. Das Patriarchat der georgisch-orthodoxe Kirche hatte sich am Sonntag in einer Stellungnahme gegen das neue Gesetz ausgesprochen. Das Patriarchat rief zu einer öffentlichen Diskussion des Gesetzes auf. Pavle Kublaschwili, Abgeordneter der Nationalen Bewegung und Vorsitzender des Rechtsausschusses des georgischen Parlaments, sagte nach einem Treffen mit der Leitung des Patriarchats, man habe über einige Themen keine Einigung erzielt. Der georgische Nachrichtendienst Civil Georgia zitierte den Erzbischof der georgisch-orthodoxen Kirche Senon, der die schnelle Verabschiedung des Gesetzes als Sieg der armenischen Kirche. Dieser sei es nach dem Scheitern der Verhandlungen der georgisch-orthodoxen Kirche mit der Regierung Saakaschwili gelungen, einen Sieg zu erreichen[…]

1 Comment

  1. Briefe an Gott: Wie, die Briefe werden Gott (laut FAQ zur Aktion) gar nicht zugestellt? Schade. Dann werde ich wohl keine Antwort auf meine Frage erhalten, etwa: welcher der ca. 5000 Götter das ist oder warum er, wenn er z.B. einer der christlichen Götter ist, so ein blutdürstiger Perverser ist (jedenfalls nach der Darstellung in den Bibeln, die seine Anhänger ja so toll finden).

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