Gregor VII. und der ‚Dictatus Papae’


Papst Gregor VII, Quelle: wikipedia

Quod catholicus non habeatur, qui non concordat Romanae ecclesiae’ (Dass nicht für katholisch gelte, wer sich nicht in Übereinstimmung mit der Römischen Kirche befindet). Die universale Rolle des Papstes.

Von Armin Schwibachkath.net

„Lux in arcana – das Geheimarchiv enthüllt sich“ lautet der Titel einer Ausstellung, die vom Vatikanischen Geheimarchiv in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rom in den Kapitolinischen Museen organisiert wird (Februar bis September 2012). Eines der Ausstellungsstücke ist der „Dictatus Papae“ Gregors VII. (1073-1085), mit dem der heilige Papst die universale Befugnis des Papstes herausstellte (kath.net berichtete). Was hat es mit diesem für die Kirchengeschichte so bedeutenden Dokument auf sich? Und: Warum ist der heilige Gregor VII. bis heute eine entscheidende Gestalt im Leben der Kirche?

Gregor VII. (Hildebrand von Soana) wurde zwischen 1015 und 1034 in Soana (Toskana) geboren. Er stammte aus einer einfachen Familie und gelangte bereits sehr jung nach Rom, wo ihn, wie er später schrieb, der „Fürst der Apostel von Kindesalter an nährte“. Hildebrand erhielt so in der Schule des Lateranpalastes seine Erziehung und wurde dann in den römischen Klerus aufgenommen. 1073 wurde er als Nachfolger Petri gewählt und offenbarte sich als einer der wichtigsten Päpste des Mittelalters und vielleicht der Geschichte. Gregor VII. starb am 25. Mai 1085 im Exil in Salerno, wohin er sich nach der letzten Exkommunikation Heinrichs IV. und des von diesem gestützten Gegenpapstes Clemens III. geflüchtet hatte. Mit den letzten Worten auf dem Sterbebett, die sein Grabspruch sind, umriss der Papst abschließend sein Schicksal: „Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Böse gehasst, und deshalb sterbe ich in der Verbannung“.

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3 Comments

  1. Quod catholicus non habeatur, qui non concordat Romanae ecclesiae.

    Tja, leider ist Deutsch keine verpflichtende Sprache in DE, was aber nichts daran ändert dass ich den æternum að absurdum sowieso nicht verstehe.

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  2. So haben die heiligen Priester freie hand. ZB beim Heiligen von Knaben.
    Wird Zeit, daß die weltliche Gerichtsbarkeit dem ein Ende macht.

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  3. Da bin ich aber froh, dass ich mit meiner Einstellung nicht als katholisch gelte ! Glück gehabt !

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