Die Republikaner on the run


Michele Bachmann während einer Rede vor konservativen Aktivisten

Anfang Februar 2012 finden die ersten Vorwahlen für die republikanischen Bewerber um die US-Präsidentschaft statt. Doch spätestens mit der Kandidatur der erzkonservativen Abgeordneten und Tea-Party-Aktivistin Michele Bachmann ist die innerparteiliche Vorentscheidung zum Top-Thema der US-Politik geworden

Von Tobias Hauser/e-politik.de/

Am 13. Juni 2011 hat der Wahlkampf um den republikanischen Kandidaten für das Präsidentschaftsamt begonnen. In einer bundesweit übertragenen Fernsehdebatte erklärte die Kongressabgeordnete Michele Bachmann, dass sie an den parteiinternen Vorwahlen teilnehmen wird. Kurz davor hatte sie laut eigenen Angaben noch mit ihrem Ehemann und mit Gott über eine Kandidatur beratschlagt.

Favoritin der Tea Party

Bachmann hat das Bewerberfeld erweitert – und möglicherweise komplettiert -, das bisher sowohl bei Medien als auch Wählern keine große Begeisterung hervorrufen konnte. Noch im Mai wählten die Teilnehmer einer Gallup-Umfrage die Option “keiner der genannten” öfter aus als irgendeinen der Kandidaten.

Im politischen Spektrum ist Bachmann weit rechts einzuordnen. Die Mutter von fünf leiblichen und 23 Pflegekindern ist eine strikte Abtreibungsgegnerin. Sie fordert, dass Kreationismus neben der Evolution als gleichwertige Theorie in der Schule gelehrt wird. Homosexualität bezeichnet sie zudem als sexuelle Dysfunktion.

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3 Comments

  1. Hast Du schon mal von Nehemiah Scudder gehört?

    Ok, nur eine SF-Geschichte von 1940, aber verdammt nah an der heutigen Realität. Und Bachmann ist eine weibliche Scudder-Ausgabe.

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  2. Also, wenn ich Amerikaner wäre und diese bekloppte, rechtskonservative Religioten-Tussi zur US-Präsidentin gewählt wird, würde ich mir ernsthaft überlegen auszuwandern. Es stellte sich die Frage: Wohin ? Das Space-Shuttle-Programm ist inzwischen ja leider eingestellt !

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