Mission Manga Jesus


Ajibayo Akinsiku nennt sich als Manga-Künstler kurz "Siku". Foto: Mette Frandsen

Mangas sind brutal, zeigen Sexszenen en détail und seine Fans erinnern oft an eine Mischung aus Märchenwesen und Punkrocker. Dennoch oder gerade deshalb hat sich der japanischen Comic in den vergangenen Jahren von der Nische zum Mainstream gemausert. Sogar Geschichten der Bibel werden immer öfter in die Bilderkunst umgesetzt. Sieht so Mission im 21. Jahrhundert aus?

pro Medienmagazin

Noch an Ostern wurden Christen in Predigten, Anspielen oder Filmen über die Passion daran erinnert: Als Jesus nach stundenlanger Marter von der Welt verstoßen am Kreuz starb verdunkelte sich der Himmel. Wolken verdeckten die Nachmittagssonne, ein Unwetter erschütterte Jerusalem und der Vorhang im Tempel zerriss. Soweit die biblische Überlieferung. Der Mangakünstler Siku hingegen stellt sich diese Szene eher wie im Film „Independence Day“ vor.

In einer geplanten Film-Adaption seines Mangas „Jesus“ sollen Raumschiffe den Himmel verdunkeln. „Es soll wie eine Invasion aussehen“, verrät er im Gespräch mit pro. Warum? Weil es im Manga nicht darum geht, die Geschichte wortgetreu wiederzugeben. „Ich frage mich an dieser Stelle: Was möchte ich meinen Zuschauer fühlen lassen? Ich will, dass er spürt, dass da etwas Überirdisches vorgeht“, sagt Siku.

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1 Comment

  1. Na,ja, man muß ja nicht unbedingt jeden Scheiß lesen ! Es gibt ja zum Glück auch noch ganz normale Bücher. (Die Bibel ist damit allerdings nicht gemeint !)

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