B16 im Bundestag: Pro und Contra


Papst Benedikt XVI. kommt vom 22. bis 25. September auf Einladung von Bundespräsident Christian Wulff nach Deutschland. Stationen sind Berlin, das Bistum Erfurt und das Erzbistum Freiburg. Es soll große Gottesdienste geben und Messen, Treffen mit Jugendlichen und mit Vertretern anderer Kirchen. Und: Der Papst soll im Bundestag sprechen.

Vogtland-Anzeiger

Doch an der Rede scheiden sich die Geister. Von CDU und CSU ist Zustimmung zu hören. „Ich freue mich, dass der Papst aus Anlass seines offiziellen Besuches meiner Einladung gefolgt ist“, sagt Bundestagspräsident Norbert Lammert.

Die Grünen dagegen äußern sich skeptisch. Christian Ströbele will sogar den Plenarsaal zu verlassen, wenn der Papst spricht. „Ich halte davon nichts“, sagt er und erklärt, dass er auch bei Putin und Bush den Saal verlassen habe.

Kritiker werfen der katholischen Kirche die Christianisierung der Ureinwohner in Lateinamerika vor – und der Papst bekenne sich nicht zu seiner und zur Schuld seiner Kirche. Vor seiner Wahl zum Papst war Joseph Ratzinger in den 1980er Jahren als Präfekt der Glaubenskongregation gegen die lateinamerikanischen Befreiungstheologen vorgegangen.

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3 Comments

  1. Obama schätzt das Dalai Lama,
    der Bundestag die Papamama.
    (Der Welt wär´n solche Schwachsinnstaten,
    nun wirklich langsam abzuraten.)

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  2. Weltfremd? Stimmt! Da muss man noch nicht mal Alan Posener lesen.

    Hmm. Interessanterweise ähnelt die Biographie Dr. Helmut. Bei dem war es von Anfang an die Partei.

    Beide haben nie die freie Welt der Wirtschaft kennengelernt, oder mal was anderes gesehen als „ihren Laden“. Sehr bedenklich.

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  3. Dieser weltfremde Spinner und Feind der Demokratie hat hier in Deutschland nichts zu suchen. Schon gar nicht als Redner im Bundestag.

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