USA: „Pro-Life“ im Aufwind


1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin

Abtreibungsgegner und «Pro-Life»-Gruppen in den USA verspüren Aufwind: Auf nationaler Ebene, wo Präsident Barack Obama Anti-Abtreibungs-Gesetze per Veto blockieren könnte, bewegt sich zwar wenig, aber große Erfolge zeigen sich in den Bundesstaaten.

jesus.de

Nach Angaben des Guttmacher Instituts, einer Familienplanungs-Organisation, haben neunzehn Bundesstaaten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres den Schwangerschaftsabbruch mit insgesamt 80 neuen Gesetzen erschwert.

Noch nie seit dem Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofes aus dem Jahr 1973 zur Legalisierung der Abtreibung seien so viele Restriktionen verhängt worden, heißt es in der neuesten Guttmacher-Studie. In Indiana, Kansas, Nord-Dakota, Texas und Süd-Dakota wurden Gesetze beschlossen, die abtreibungswilligen Frauen nach ihrem ersten Besuch beim Gynäkologen eine Wartezeit auferlegen.

In Texas müssen Frauen ab September vor der Abtreibung eine Ultrasschalluntersuchung machen lassen; der behandelnde Arzt muss die Ultraschallbilder vom Fötus im Detail beschreiben. Danach muss die Frau 24 Stunden warten. Wenn schwangere Frauen sähen, wie das ungeborene Kind lächelt und winkt, dann würden sie «Leben wählen und die Abtreibungsindustrie wird … Profite verlieren», sagte eine Sprecherin von «Texas Recht auf Leben», Rachel Bohannon, im Informationsdienst lifenews.com.

weiterlesen

1 Comment

  1. Na dann macht es doch wie im Mittelalter. Da hat man die häßlichen und die ungewollten Kinder als Hexenkuckuckseier auf den Misthaufen gelegt, damit sie die Hexen gefälligst zu sich nehmen. Und irgendwie sind sie denn auch verschwunden.

    Honi soit qui mal y pense.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.