Glaubens- und Sittenfragen channelt der Papst bei Gott, sie sind unfehlbar!


Das Erste Vatikanische Konzil Quelle: wikimedia.org

141 Jahre ‚Pastor aeternus’
Das I. Vatikanische Konzil verkündet das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes zum Schutz der Kirche und zum Wohl der ganzen Christenheit. Eine Einladung, dem ‚Geist des Konzils’ zu folgen.

Von Armin SchwibachKath.net

Vor 141 Jahren, am 18. Juli 1870 promulgierte der selige Papst Pius IX. die Konstitution „Pastor aeternus“. Die Väter des I. Vatikanischen Konzils verkünden mit der von ihnen verabschiedeten Konstitution den Glaubenssatz, dass nach den Berichten des Evangeliums der Jurisdiktionsprimat (Regierungsvorrang) über die ganze Kirche Gottes von Christus, dem Herrn, unmittelbar und direkt dem heiligen Apostel Petrus verheißen und übertragen und damit an seine Nachfolger weitergegeben worden ist. Damit verbunden erklärte das Konzil das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenfragen. Wenn der Papst als Lehrer und Meister des Glaubens und des christlichen Lebens spricht, lehrt, heiligt und regiert er „ex cathedra“ mit der ihm von Christus selbst verliehen Autorität.

Gerade in einer Zeit der Identitätskrise, die in Teilen der Kirche vor allem in den säkularisierten westlichen Gesellschaften sichtbar geworden ist und oft zu immer größerer Unsicherheit führt, ist es nützlich, gerade im Hinblick auf die Grundintention des Konzils dessen wesentliche dogmatischen Aussagen als Leitstern und festen Boden aller Diskussion neu zu entdecken.

So erklärt „Pastor aeternus“: „Um aber den Episkopat selbst in voller Einigkeit zusammenzuhalten und um durch die geschlossene Einheit des Priestertums zugleich die Gesamtheit der Gläubigen in der Einheit des Glaubens und der Liebesgemeinschaft zu bewahren, hat Christus den heiligen Petrus an die Spitze der übrigen Apostel gestellt und so in ihm dieser zweifachen Einheit einen beständigen Quell und ein sichtbares Fundament gegeben. Auf diesem starken Grunde sollte der ewige Tempel erbaut werden und auf seines [des hl. Petrus] Glaubens Festigkeit sollte die Kirche sich erheben und hineinwachsen bis in den Himmel“ (1).

Dieses Fundament des Glaubens sei es, gegen das „ die Gewalten der Hölle mit täglich wachsendem Hass von allen Seiten Sturm laufen, um dadurch, wenn das möglich wäre, die Kirche selbst zum Einsturz zu bringen. Gleichzeitig jedoch brachte der selige Pius IX. gegenüber den jungen Mitgliedern der von ihm gegründeten „Katholischen Aktion“ die feste Überzeugung zum Ausdruck, dass „die Feinde Gottes einer nach dem anderen verschwinden und die Kirche bleibt“. Die Kirche werde zwar der Drangsal ausgesetzt, jedoch nie besiegt.

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2 Comments

  1. CHRISTUS ist der wahre Lehrer des Menschen den wir hören und gehorsam sein müssen sagt Gott auf dem Berg der Verklärung!!!
    Falsche Propheten und Antichristen, berufen sich selber-oder,
    lassen sich wählen vón den geistig lauen und trägen Blindenleitern.
    Christus ist auch des Menschen sein >Fürsprecher< vor GOTT und sein Hohepriester.
    Keinemm Wolf im Schafspelz sollen wir folgen noch ihm glauben sag Christus.

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  2. Irgendwie scheint die katholische Kirch es darauf anzulegen missverstanden zu werden, um hinterher Kritikern vorzuwerfen, sie seien antikatholisch eingestellt.

    Diese sogenannte Unfehlbarkeit des Papstes trifft nur auf ganze bestimmte Dinge zu,

    1. Der Past muss ein Verlautbarung zu Fragen von Glauben und Moral verfassen
    2. Dies Verlautbarung ist für ganze Kirche bindend.
    3. Der Papst muss mit der Autorität seines Amtes diese Verlautbarung machen.
    Das letzte Mal, als ein Papst so etwas tat, war unter Johannes Paul den 2, er erklärte Frauen dürfen keine Priester werden, was einem Atheisten vollkommen gleichgültig sein dürftig.

    http://listverse.com/2009/07/13/top-10-misconceptions-about-the-catholic-church/

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