Ken Ham, Adam, Eva, Evolution und die Tatsachen der Bibel


Ken Ham versteht die Schöpfungsgeschichte als Tatsachenbericht

Ken Ham ist Präsident von Answers in Genesis USA. Er hat einen Bachelorabschluss in angewandten Wissenschaften mit dem Schwerpunkt Umweltbiologie vom Queensland Institute of Technology und ein Diplom in Pädagogik von der Universität von Queensland. Als Junge-Erde-Kreationist glaubt er an eine wörtliche Auslegung der Schöpfungsgeschichte. Seiner Überzeugung nach wurde der Mensch ohne tierische Vorfahren von Gott vor 6000 Jahren zeitgleich mit den Dinosauriern geschaffen.

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Bibel und Evolution lassen sich überhaupt nicht in Einklang bringen. Es ist nicht so, dass Gott nicht auch die Evolution hätte verwenden können, aber wir müssen auf das hören, was Gott uns sagt und er sagt, er hat Adam aus Lehm erschaffen und Eva aus seiner Rippe. Er hat keine Affenmenschen verwendet!

Evolution lehrt die Menschen, dass es keinen Schöpfer gibt und wir das Ergebnis natürlicher Abläufe sind. Wer bestimmt dann richtig und falsch? Dann ist alles subjektiv, hängt allein von der eigenen Einstellung ab und davon wer gerade die Gesellschaft kontrolliert und die Regeln macht.

Darwin hatte Recht, was Auslese und Artenbildung angeht. Dass kleine Änderungen mit der Zeit aber zu neuen Arten führen, das hat er nicht beobachtet, sondern geglaubt – fälschlicherweise!

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7 Gedanken zu “Ken Ham, Adam, Eva, Evolution und die Tatsachen der Bibel

  1. Karsten

    Dass die Wahrscheinlichkeitsannahme fast gleich Null ist, dass Ausserirdische die Menschen erschaffen haben, gebe ich dir mit deiner Aussage recht, doch die Wahrscheinlichkeit, dass ausserirdisches Leben existiert liegt IMO gleichauf mit der Wahrscheinlichkeit der Evolutionstheorie, nämlich ziemlich nah bei 1 (ich verweise da nur auf die (gekürzte) Drake-Formel).

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  2. Nanomyte

    „Und Erich von Däniken sieht in der Schöpfungsgeschichte Hinweise, Außerirdische erschufen die Menschen durch Gentechnik. Es nicht weniger absurder Gedanke, als der eines imaginären großen Bruders, der alles durch Zauberkraft erschuf.“

    Hmm…Aliens sind um das Zig-Milliardenfache unwahrscheinlicher als natürliche Selektion aber um das Zig-Milliardenfache wahrscheinlicher als Hokus Pokus, denn Aliens mit Gentechnik sind zumindest in der Theorie möglich.
    Hokus-Pokus des Kreationistenpacks sind nichtmals theoretisch möglich, sonst hätten die auch explizit sagen können wie denn so Zauberei eigentlich gehen soll. Da haben die Alienbefürworter immerhin schmucke sterile Raumschifflabore mit Spritzen und Analsonden, es existiert aber keine Person die wüsste was das „Herbeizaubern“ genau sei, wo es stattfand und wie es funktioniert. 😉

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  3. Randifan

    „Ken Ham versteht die Schöpfungsgeschichte als Tatsachenbericht“
    Und Erich von Däniken sieht in der Schöpfungsgeschichte Hinweise, Außerirdische erschufen die Menschen durch Gentechnik. Es nicht weniger absurder Gedanke, als der eines imaginären großen Bruders, der alles durch Zauberkraft erschuf.

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  4. Wenn ich mir Ken Ham so ansehe muss ich immer an Bill Hicks denken:

    You ever noticed how people who believe in Creationism look really unevolved? You ever noticed that? Eyes real close together, eyebrow ridges, big furry hands and feet. „I believe God created me in one day“ Yeah, looks like He rushed it.

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  5. Argus7

    Es ist eine schwer verständliche Tatsache, dass z.B. öffentlich-rechtliche TV-Sender beim unkritischen Publikum, bei Sendungen wie diesen, den Eindruck hinterlassen, dass am Kreationismus etwas dran sein könnte.
    So habe ich es z.B. in einer Forumsdiskussion erlebt, dass ein katholischer Diskutant behauptete, dass die Evolutionstheorie mit der Bibel nicht vereinbar sei. Er wurde dann allerdings ziemlich kleinlaut, als ich ihn mit einer Aussage von Papst Johannes Paul II. konfrontierte, in der dieser die auf Charles Darwin zurückgehende Evolutionstheorie als mit dem christlichen Glauben vereinbar anerkannt hat. „Neue Erkenntnisse führen zu der Feststellung, daß die Evolutionstheorie mehr als eine Hypothese ist“, hatte der Papst in einer Botschaft an die Mitglieder der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften erklärt. „Der Papst rehabilitiert Darwin“, schrieben daraufhin italienische Zeitungen.
    Meiner Meinung nach ist allerdings keine wie auch immer geartete Übereinstimmung zwischen der Evolutionstheorie und dem christlichen Glauben auszumachen, denn letzten Endes existieren überhaupt keine Beweise für die Existenz eines Gottes, während die Evolutionstheorie immerhin bisher nicht widerlegte Thesen und auch handfeste, nachprüfbare Beweise vorbringen kann.

    In ihrem Bemühen ausgewogen zu berichten, sorgen die ÖR-TV-Anstalten leider mit Sendungen dieser Art für große Verwirrung bei großen Teilen des nicht umfassend informierten Publikums. Das wiederum verstößt meines Erachtens gegen den ihnen auferlegten Bildungsauftrag. Und so kommt es, dass Dummköpfe wie Ken Ham mit ihren irrwitzigen Thesen immer wieder ein dummgläubiges Publikum finden. Von den Verfechtern der Darwin’schen Evolutionstheorie werden zudem permanent Beweise gefordert, während kreationistische Idioten ihren hochprozentigen Schwachsinn ungehindert und im Brustton der Überzeugung verbreiten können.

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