Muslimin von christlicher Schule verwiesen


Zeynep (9) besucht bis zur rechtlichen Klärung weiter die evangelische Grundschule an der Pahlkestraße. Vom Religionsunterricht ist sie solange befreit. Ihr Vater holt sie zweimal pro Woche vor den Stunden ab und bringt sie danach zurück. Foto: Markus Rick

Die Eltern einer Drittklässlerin aus Mönchengladbach klagen gegen das Land NRW. Die evangelische Grundschule hatte die neunjährige Muslimin nicht – wie von den Eltern beantragt – vom evangelischen Religionsunterricht freigestellt. Stattdessen sprach die Schulleitung einen Schulverweis aus.

Von LESLIE BROOK, GABI PETERS und ULRIKE WINTERRP ONLINE

Zeynep besucht die dritte Klasse der evangelischen Grundschule Pahlkestraße in Mönchengladbach-Rheydt. Die Neunjährige ist Muslimin, genau wie ihre Eltern und ihre zwei Schwestern. Nach einem Umzug der Familie entschieden sich ihre Eltern für die nur 300 Meter entfernte Konfessionsschule. „Wir sind davon ausgegangen, dass die muslimischen Kinder automatisch vom Religionsunterricht befreit werden“, sagt Zeyneps Vater. Doch das Gegenteil war der Fall: Die 75 muslimischen Kinder besuchen mit den 212 anderen Schülern den Religionsunterricht und Gottesdienste.

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3 Comments

  1. was habt ihr gegen türken eyy die sind auch so wie uns !!!!!!!!!! muslimin von der christlicher blablabla und noch was das sollte privat bleiben

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  2. Religion ist und bleibt ein gesellschaftlicher Spaltpilz. Staatlich geförderte Religionsschulen sind deshalb völliger Unsinn. Religion soll und muß Privatsache bleiben. Basta !

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