Niki Lauda plant Rückkehr zum Katholizismus


Niki Lauda, Quelle: http://www.n24.de

Luftfahrtunternehmer und früherer Formel-1-Weltmeister wettert im „Kurier“-Interview über Papst Benedikt und meint: „Ich werde aber der kritischste Katholik überhaupt sein.“ – Ausgetreten ist er wegen der Kirchensteuer

kath.net

Der frühere österreichische Formel-1-Weltmeister Niki Lauda möchte offenbar wieder in die katholische Kirche eintreten. „Ich bin vor vielen Jahren aus der Katholischen Kirche ausgetreten. Und zwar wegen der Art und Weise, wie sie von mir als Rennfahrer ihre Steuern eintreiben wollten. Die haben mich einfach auf irgendwas Astronomisches geschätzt. Das ist lange her. Jetzt beginnt bei mir eine neue Ära.“, meint Lauda. Anlass dafür ist die Geburt seiner zwei Zwillinge vor rund zwei Jahren, die nun getauft werden sollen.

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4 Comments

  1. So so, auch wieder so ein weltfremder Träumer, der denkt, dass man Systeme von innen heraus ändern kannt. Das haben 17 Mio. Insassen der DDR auch gehofft. Hat nicht geklappt. Das hoffen auch die meisten der deutschen Katholiban – auch vergeblich. Wenn jemand was ändern will, soll er mit den Füßen abstimmen und noch den Stinkfinger hinterherschicken.

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  2. Seltsam, auf der Piste war er kein Feigling und auch in seinem späteren Beruf musste er Ellbogen zeigen. Jetzt spürt er wohl langsam seine Vergänglichkeit und flüchtet vor lauter Angst zurück in die Arme seiner „heilbringenden“ Mutter Kirche. Armer, alter Nicki, die Luft ist raus!

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  3. Leider sieht so der Standpunkt vieler Atheisten aus. Eine jämmerliche Angstfigur mit Augenmerk aufs Geld. Und wieder wird dafür gesorgt, dass zwei kleine Kinder von Pfaffen gottesfürchtig erzogen werden können. Jahrhunderte geistiger Unterdrückung graben sich tief ins Bewusstsein und werden offensichtlich Generationen überbrückend wirksam. Es läuft nach dem Motto: „Meine Eltern, Großeltern und auch Lehrer können ja nicht alle falsch liegen.“ Welch grausame und hinterhältige Art der Pfaffen an der Macht zu bleiben. 😦

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  4. Niki Laudas Rückkehr in die kath. Kirche ist leicht zu erklären. Es ist dies auf Spätfolgen seines 1976 erlittenen Crash bei einem Formel 1-Rennen am Nürburgring zurückzuführen !

    Seine Haltung deckt sich im übrigen mit der mehrheitlichen Auffassung derjenigen Katholiken, die nur noch zum Schein diesem Verein angehören. Sozusagen als Rückversicherung für den Fall, dass es vielleicht doch einen Gott und ein Weiterleben nach dem Tode geben könnte. Und nur aus diesem Grunde lassen sie ihre Nachkommenschaft vorsichtshalber immer noch taufen. An das Dogma von einer jungfräulichen Geburt Marias und ähnlichen, volksverdummenden Mythen glaubt doch heute selbst der eifrigste katholische Kirchgänger nicht mehr. Der Katholizismus dürfte auch nur deshalb eine Überlebenschance haben, weil die menschliche Dummheit allem Anschein nach unsterblich ist.

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