Th. Goppel: Fundamentalistische Christen gibt es nicht


CSU-Politiker Thomas Goppel: Dass der Attentäter von Oslo und Utøya ein „fundamentalistische Christ“ gewesen sei, kann nur sagen, wer ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben hat.

kath.net

Thomas Goppel, der Sprecher des „Gesprächskreis der ChristSozialen Katholiken“ in der CSU, hat in einer Stellungnahme mediale Behauptungen zurückgewiesen, dass der Attentäter von Oslo und Utøya, Anders Behring Breivik, ein „fundamentalistischer Christ“ gewesen sei.

kath.Net dokumentiert den Beitrag im Wortlaut:

Dankbar für das Wort zum Sonntag in der ARD am vergangenen Samstag äußert sich der Sprecher der ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU, Dr. Thomas Goppel, MdL: „Pfarrerin Adelheid Ruck-Schröder aus Saarbrücken hat recht: Fundamentalistische Christen gibt es nicht, kann es nicht geben. Zu einer solchen Schlussfolgerung kann jemand nur kommen, wenn er ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben hat.“

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5 Comments

  1. Oder wie „Feynsinn“ das ausdrückt:

    Zusammenhänge sind der Tod der Propaganda, deshalb werden sie kurzerhand für nicht existent erklärt. Die Reaktion der Reaktion ist eindeutig: Wer auch nur versucht, Extreme als Erscheinung derselben Welt zu erklären, in der sie auftauchen, wird exkommuniziert.

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  2. Bezeichnender weise ist auf k*th.net (einer) der erste(n) Kommentare immer:

    Oh! Danke, Massa für diese klaren Worte. Ach, gäbe es doch nur mehr solcher mutigen Menschen.

    Was sind das doch alles für arme Kreaturen (im wahrsten Sinne).

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  3. Th. Gopppel behauptet: „Fundamentalistische Christen gibt es nicht, kann es nicht geben. Zu einer solchen Schlussfolgerung kann jemand nur kommen, wenn er ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben hat.“ (Zitatende)

    Was für eine zutiefst verlogene Selbstgerechtigkeit, die aus diesen Worten spricht !!! Einmal mehr weise ich auf die unmenschliche Historie des Christentums hin, die von einer ungeheuerlichen Blutspur durchzogen ist. Ein christlicher Fundamentalist ist im übrigen auch daran auszumachen, dass er die Verbrechen, die Christen im Namen Gottes begangen haben, beharrlich übersieht und leugnet. Folgerichtig muß Herr Goppel zu den Fundamentalisten gezählt werden, denn wer Verbrechen beschönigt oder leugnet, macht sich mitschuldig. Es kommt nicht auf das nach außen gezeigte, von Moral und Ethik triefende Bild an, welches Christen von sich zeichnen und vor sich her tragen, entscheidend sind einzig und allein die von Christen begangenen und zu verantwortenden Taten. Wahrheiten lassen sich nun mal nicht unterdrücken.

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  4. Ist ja klar, das der Herr Goppel das richtige Bild hat. (Wahrscheinlich nicht nur, samt ihrem Filius, über´m Bett hängend sondern auch noch im goldenen Plastikrähmchen am Rückspiegel seines Autos baumelnd). 😉

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