Necla Kelek/Monika Maron: Wenn das Feindbild zum Lebensinhalt wird


Necla Kelek will Missstände im Islam auch weiterhin anprangern. Das sagte sie in einem gemeinsamen Interview mit der Schriftstellerin Monika Maron. Foto: pro

Islamkritik darf auch nach den Anschlägen von Norwegen nicht tabuisiert werden. Darüber waren sich die Schriftstellerinnen Monika Maron und Necla Kelek in einem gemeinsamen Interview mit der „Welt“ einig. Sie sprachen auch über die neuen Kontroversen um Thilo Sarrazin, der jüngst bei Dreharbeiten aus dem Berliner Stadtteil Kreuzberg vertrieben worden war.

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„Ich bin fassungslos über diesen Terror, und mich bewegt das unendliche Leid der Menschen in Norwegen“, sagte die islamkritische Autorin Necla Kelek in dem Gespräch. „Leider nimmt die Debatte in Deutschland trotz anfänglicher Zurückhaltung nun wieder bittere Züge an“, so Kelek. „Jahrelang haben die Parteien das Thema Integration kleingeredet, jetzt versucht man, die Auseinandersetzung mit einer Weltreligion wieder einmal zu tabuisieren. Und stereotyp wird das Kitschbild einer friedlichen multireligiösen Gesellschaft gezeichnet, das angeblich von ein paar unbelehrbaren Panikmachern und Hasspredigern mit Dreck beworfen wird.“

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