Vorbereitung auf den Papstbesuch: Heilige Katholiban-Ausbildung nach Opus Dei


Quelle: lesestoff.ch

Der Papst in Deutschland – eine einmalige Chance!
„Wir können sicher sein, dass Papst Benedikt XVI. eine Botschaft mitbringen wird, die uns aufrüttelt.“ Wie der Besuch Papst Benedikts uns Deutsche aus unserer Zaghaftigkeit befreien kann.

Von Prälat Christoph Bockamp,  Regionalvikar des Opus Dei in Deutschland – Kath.net

Vom 22. bis zum 25. September kommt der Papst zu uns nach Deutschland. Nach Berlin, Freiburg und Erfurt sind wir alle eingeladen. Jetzt gilt es, uns gut darauf vorzubereiten.

„Ich bin überzeugt, dass diese Reise einen belebenden Schwung in unsere Kirche und unser Land trägt“. Die Zuversicht von Erzbischof Robert Zollitsch teile ich.

Wobei wir wissen: „Gott kann nur bis Eins zählen.“ – Die Frucht des Besuches hängt davon ob, was jeder einzelne von uns daraus macht.

Eine einmalige Chance für mein Leben

Wir können sicher sein, dass Papst Benedikt XVI. eine Botschaft mitbringen wird, die uns aufrüttelt. So hat er es bei seinem Besuch in England getan. Erstaunlich waren seine Worte an die Schüler der katholischen Schulen Englands, Schottlands und Wales. Er sagte, dass er es als eine einmalige Chance ansehen würde, nun zu diesen vielen jungen Leuten zu sprechen, die ihm direkt oder im Fernsehen zuhören. Er wolle ihnen etwas Entscheidendes für das Leben mitgeben.

Und dann kam die Überraschung: „Ich hoffe, dass einige von euch, die mir heute zuhören, die künftigen Heiligen des 21. Jahrhunderts sind. Was Gott am meisten von einem jeden von euch wünscht, ist, dass ihr Heilige werden sollt. Er liebt euch viel mehr, als ihr euch je vorstellen könnt, und er will das allerbeste für euch. Und das bei weitem Beste für euch ist es, an Heiligkeit zuzunehmen.“

Eine gewaltige Botschaft! Und dies wird er sicher auch uns in Deutschland sagen: Ich hoffe, dass einige von euch die künftigen Heiligen des 21. Jahrhunderts sind.

Wird das nicht die wichtigste Botschaft des Papstbesuches sein? Gerade hat er Kardinal John Henry Newmann und Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Sie gehören damit zu den Heiligen. Man würde die Absicht der Kirche und des Papstes aber missverstehen, wenn man diese großen Gestalten nur bewundert. Nein, es geht darum, sie nachzuahmen, natürlich nicht unbedingt als Kardinal oder Papst, aber in ihrer Lebensführung als Mensch und Christ, in ihrer Großzügigkeit, Tapferkeit, in Glaube und Liebe, eben in der Art, wie sie ihre einmalige Lebenszeit genutzt haben.

Alle zur vollkommenen Liebe berufen

Das letzte Konzil hat feierlich daran erinnert: „Alle Christgläubigen jeglichen Standes oder Ranges sind zur Fülle des christlichen Lebens und zur vollkommenen Liebe berufen“ (Lumen Gentium, Nr. 40).

Und alle meint eben alle, alle Getauften. Einen erwachsenen Täufling fragt man: „Möchtest du getauft werden“, aber genauso gut könnte man ihn fragen: Möchtest du heilig werden.

Der Einwand liegt auf der Hand: Ist das nicht für einige wenige Erwählte, für Spezialisten, vor allem für Priester und Ordensleute?

Nein. Kardinal Ratzinger griff diesen sehr verbreiteten praktischen Irrtum auf in einer Predigt zur Danksagung der Seligsprechung von Josefmaria Escrivá: „das Wort heilig hat im Lauf der Zeit eine gefährliche Einengung erfahren, die wohl auch heute noch wirksam ist. Wir denken dabei an die Heiligen, die auf den Altären dargestellt werden… Wir überlassen die Heiligkeit diesen Unbekannten wenigen, und bescheiden uns damit, so zu sein, wie wir eben sind. Aus dieser geistigen Apathie hat Josefmaria Escrivá aufgerüttelt: Nein, Heiligkeit ist nicht das Ungewöhnliche, sondern das Gewöhnliche, das Normale für jeden Getauften.“

Wenn also Papst Benedikt seine Landsleute dazu anspornt, die Heiligen des 21. Jahrhunderts zu sein, dann zeigt er auf, was das Normale sein sollte.

Was könnte das konkret für die Vorbereitung auf den Papstbesuch bedeuten? Hier sind fünf Ratschläge, die sich im Übrigen an dem Programm von Papst Johannes Paul II. für das neue Jahrtausend orientieren (Apost. Schreiben Novo Millennio Ineunte vom 6.1.2001)

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2 Comments

  1. Über den Papstbesuch freue ich mich ebenso, wie ich mich über einen Strohhalm im Arsch freue !

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  2. „Der Papst in Deutschland-eine einmalige Chance!“
    -Das Irrenhaus Gottes-
    Wollen mer´n e´reilosse ?! Jaaaa!!! E´rei mit !!!

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