Costa Rica: In-vitro-Fertilisation, Opus Dei und Höllenqualen


Devote Katholikin: Costa Ricas Präsidentin Laura Chinchilla. Bild: reuters

In Costa Rica tobt ein Kulturkampf um die In-vitro-Fertilisation. Dem Land droht eine Menschenrechtsklage, die Regierung lässt sich von Opus Dei vertreten.

von C. ROMERO & T. KEPPELERtaz

„Hallo, ich bin Sofí, die jüngste von drei Geschwistern“, stellt sich die Mädchenstimme im Radio vor. „Meine Eltern lieben mich von ganzem Herzen. Aber ich weiß, dass meine sieben Geschwisterchen in einem Labor sterben mussten, damit ich zur Welt kommen konnte.“ Der Spot wurde von der katholischen Kirche in Costa Rica geschaltet und quäkte mehrmals täglich auf vielen Sendern. Er ist Teil einer Kampagne gegen die Befruchtung von Eizellen im Reagenzglas.

Costa Rica soll weiterhin das einzige Land der westlichen Welt bleiben, in dem In-vitro-Fertilisation verboten ist. Das Land wird deshalb am 31. Juli vor dem Interamerikanischen Menschenrechtsgericht verklagt.

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1 Comment

  1. Ich habe einen Enkel, der mittels In-vitro-Fertilisation geboren wurde. Die Scheiß-Katholen können mich mal kreuzweise. Diese verlogene Bande ist das größte Unglück unserer Menschheit.

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