Göring-Eckardt kritisiert Wirtschaftswachstum


Die Bundestagsvizepräsidentin und Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: idea/kairospress

Kritik am Zwang zum Wirtschaftswachstum übt Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen).

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Sie steht dem „Kirchenparlament“ der EKD vor und unterstützt die Kampagne „Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum“ des christlichen Initiativkreises „Anders wachsen“ (Leipzig). Dieser veröffentlicht in einer Pressemitteilung entsprechende Aussagen der Politikerin und evangelischen Kirchenfrau: „Der Maßstab des Wirtschaftswachstums anhand des Bruttoinlandsproduktes (BIP) sagt absolut nichts darüber aus, wie lebenswert eine Gesellschaft ist.“ Vielmehr zerstöre ein nicht hinterfragtes „Höher, Schneller, Weiter“ die Grundlagen kommender Generationen. Die Bürger müssten sich fragen, wovon sie in Zukunft mehr wollten: Statt an Wirtschaftswachstum denke sie an „Kultur, menschliche Beziehungen, Gesundheit, soziale Gerechtigkeit oder schlicht: Muße und Entschleunigung.“ Neben Göring-Eckardt unterstützen nach Angaben des Initiativkreises aus der evangelischen Kirche unter anderem der sächsische Landesbischof und stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende Jochen Bohl (Dresden) sowie die mitteldeutsche Landesbischöfin Ilse Junkermann (Magdeburg) die Kampagne.

1 Comment

  1. Soll die Dame doch samt ihrer Sympathisanten in den Kongo übersiedeln. Da kann sie versuchen ihre Schwachsinnsideen umzusetzen. Die Voraussetzungen dafür, sind dort in vielfältiger Weise vorhanden.

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