Warten auf eine andere CDU


Der frühere Baden-Württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel in der FAS: "Das 'C' in der Union muss klar erkennbar sein!" Foto: Rudolf Simon (Wikipedia)

Der frühere Baden-Württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) kritisiert in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ den momentanen Kurs seiner Partei – er fordert mehr christliche Inhalte, eine klare Wirtschaftspolitik und eine stärkere Berücksichtigung konservativer Stammwähler. Die Partei dürfe das „C“ nicht in ihrem Namen führen, ohne sich daran zu orientieren.

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„Das ‚C‘ steht für ‚christlich‘, und das muss man an Inhalten erkennen. Und an der Haltung der Politiker.“ Das sagte Erwin Teufel, der auch stellvertretender Parteivorsitzender war und Mitglied des Deutschen Ethikrates ist, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). Es sei zwar Sache der Kirche und nicht der Politik, Menschen zum Glauben zu bringen, und er bewerte niemanden danach, ob er gläubig sei oder Kirchenmitglied ist. „Aber ich glaube, dass wir mehr brauchen als eine Übereinstimmung über das Rechtsfahrgebot in der Straßenverkehrsordnung“, so Teufel. „Was hält eine plurale Gesellschaft zusammen? Nicht eine Übereinstimmung im Glauben. Aber die Demokratie kann auch nicht verkürzt werden auf eine Technik der Mehrheitsfindung, sondern sie muss mit Inhalten überzeugen.“ Die Menschen bräuchten so etwas wie einen Kompass, sagte Teufel, und die CDU habe an Profil verloren, um ein solcher Kompass zu sein.

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3 Comments

  1. Unabhähgig davon das ich die CDU nie wäöhlen wp´ürde, fände ich es chön würde die CDU mal wieder eine etwas klarere Kante zeigen, unter Merkel ist die CDU zur beliebigkeit verkommen und zwei sozialdemokratische Parteien brauchen wir nicht.

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  2. Die Kompassnadel der CDU zeigt geradewegs ins Paradies. Wenn manche Leute alt werden, fangen sie zu frömmeln an, weil sie Schiss vor der Hölle haben. Nicht umsonst sagt man, dass Alte kindisch werden.

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