What the Fuck! Gegenpäpstin Rosa I. in Berlin


Bild: Christian Jäger

Trotz strömenden Regens protestierten rund 70 Menschen am Samstag, dem 30.07.2011, vor dem Haus der Deutschen Bischofskonferenz (Berlin Mitte, Hannoversche Str. 5). Das Bündnis, hauptsächlich aus antifaschistischen und feministischen Gruppen, verstand diese Kundgebung als Beginn einer Kampagne gegen den Versuch der Katholischen Kirche, in Deutschland wieder an Einfluss zu gewinnen. Der Besuch des Papstes Benedikt XVI. am 22.09.2011 soll zum Anlass werden, die fundamentale Kritik an der Kirche und dem Papst zu bündeln und sichtbar zu machen.

What the Fuck!

In mehreren Redebeiträgen kritisierte das Bündnis konkret die Homophobie und den Sexismus von Kirche und kirchlichen Angestellten, den entwürdigenden Umgang mit Opfern von Kindesmissbrauch in der Kirche, und die Einengung der freien Entfaltung von Menschen. Zudem wurde kritisch auf die strukturelle Nähe der Kirche zu antisemitischen Personen und Organisationen eingegangen. Die Deutsche Bischofskonferenz sei als höchstes Organ der katholischen Kirche in Deutschland für diese und andere Probleme verantwortlich zu machen.Höhepunkt der Kundgebung war der Auftritt einer Gegenpäpstin namens Rosa I., welche in einer Ansprache der Kirche und der Bischofskonferenz jede Legitimation absprach, auf die Verwicklung der Kirche in zahlreiche Unterdrückungsverhältnisse einging und abschließend aufrief, dem Symbol der Päpstin – dem Lustkreuz – zu folgen.

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